iu J£31.
des
Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen.
-Zu vermiethen.
645) Im Darmstädter Haus steht ein gutes Pianoforte zu vermiethen.
632) Das untere Logis in meinem in der Maigasse gelegenen, früher Kann'schen Wohnhause ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
Gießen den 11. April 1845.
M. S. Mendelsohn.
444) Einige möblirte Zimmer mit Kabinet sind zu vermiethen bei Carl Habenicht, aus dem Kirchenplatz.
624) Drei möblirte Stuben mit Sopba sind zu vermiethen bei Johannes Jugbardt, auf dem Seltersweg.
623) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar auf dem neuen Weg bei Louis Pimper II.
633) Eine gut möblirte Stube mit Sopha und Klaviere von 6 Qctaven sind zu vermiethen bei
M a r g u t h;
Lit, A. JV5 18. hinter der Stadtkirche.
631) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Schreiner Zimmermann
in den Neuenbäuen.
Vermischte Nachrichten.
610) Aachener und Münchener
Feuer - Verficherungs - Gesellschaft,
sanctionirt durch des Großherzogs von Hessen Königliche Hoheit.
Folgendes sind die Resultate der in öffentlicher Generalversammlung am 26. vorigen Monats abgelegten Rechnung des Jahres 1844:
Kapital-Garantie: Fünf ein Viertel Millionen Gulden, Einjährige Reserve......... fl. 40 kr.
Versicherungs-Kapital .........7db,rU<i,8y» „ „
Die Gesellschaft hat den befriedigenden Zustand ihres Geschäftes benutzt, um die Reserve um ....... 249,064 „ 22 ,,
Tie"aubfülusichen Abschlüsse liegen bei dem unterzeichneten Agenten zur Einsicht für Jedermann bereit.
Eiesien den 10. 18«. Aa^KaLÄi".
646) Daß die Wellenbade-Anstalt au der Nenmühle in der Kurze eröffnet wird, bringen die Unternehmer schuldigermaßen zur Kenntmß der Herrn Abonnenten; zugleich muffen sie damit die Anzeige verbinden, daß unerwartet eingetretener Hindernisse wegen, die Frauenbäder in-der pro- jectirten Weise vorerstWicht hergestellt werden können. Bst e) er.
648) Es wünscht Jemand, der schon einige Vorkenntinsse in der sraiizösischen Sprache besitzt, in dieser'Sprache sich weiter auszubilden, und sucht deßhalb einen tüchtigen Privatlchrer. Näheres in der Erped. d. Bltts.
636) Lehrliuftsgesuch.
Es wird ein ordentlicher Junge von einem Schlosser in die Lehre gesucht, welcher sogleich, oder aus Pfingsten eintreten kann. Nähere Auskunft ertheilt die Erped. d. Bltts.
634) In Gimbeuverziernngen für Damenklei- der, Gimbenborden für Möbel, feinen Borden für Hcrrn-Röcke, wie überhaupt in allen Gattungen von Borden, Haargeflechten, Schellenzügen, Fran- gen, Quasten, Korteln rc. empfiehlt sich
P. A. Steup, Posamentier, wohnhaft bei Hrn. Schwalb an der Stadtpforte.
635) Da der, nach dem neuesten Geschmack, auf 5 Federn ruhende, neue Leichenwage der Schuhmacher-Zunft nunmehr fertig ist, so verfehlet man nicht, einem verehrten Publikum dies ergebens) bekannt zu machen; mit dem Bemerken, daß derselbe mit einer schwarzen, bei jugendlichen Personen mit einer weißen Glas- und bei Fackel-Begräbnissen mit .einer goldenen Krone abgegeben werden kann. Hieraus Reflectirende wollen sich an den Zunftmeister G.corg Junker Lite. C. ^V5 17. wenden.
Gießen den 13. April 1845.


