Ausgabe 
13.8.1845
 
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1382) Donnerstag den 14. August, des Morgens um 9 Uhr, sollen in der Gemeinde Albach auf der Bürger­meisterei mehrere Reparaturarbeiten, bestehend mei- stentheils in Pflasterarbeit in und außer dem Ort, wozu die Kostenübcrschläge 53 fl. 24 fr. ausmachen, an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Aibach den 9. August 1845.

Der Bürgermeister Schäfer.

1372) Donnerstag als den 14. August, sollen zu Großenliuden auf der Torfgrube 340,000 Stück Torf von sehr guter Qualität öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist

Morgens 8 Uhr.

Großcnlindcn am 7. August 1845.

Der Bürgermeister Menges.

Feilgeboren.

1343) Holländische 1845r Hä­ringe, Limburger- und Schweizer-Käse, Kapern, Düsseldorfer Senf, Citronen, Chocolade, trocknes Obst, Malaga, deutschen Champagner, Cognac, Arrac, Rum, Bairisch und Lagerbier bei

Höstercich, auf der Mäusburg

1362) Nene Forte-Pianos, nach der neusten und besten Bearbeitung, mit eisernen Resonanz- Platten, vorzüglich gut von Ton und zuverlässig dauerhaft, mit guten englischen Saiten, über 6Oc- lav mit Pedal, stehen billig zu verkaufen, oder zu verleihen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.

Zu vermiethen.

1217) Ein schönes Zimmer mit Cabinct ist zu vermiethen bei

Maforin v. Schmalkalder.

1377) In dem Trapp'schen Hause vor­dem Wallthor ist die von Herrn Fulda bis­her iunegehabte Wohnung anderweit zu vermie­then und kann sogleich bezogen werden.

Gießen den 7. August 1845.

1375) In dem Hause der Kinder der Jacob Wallenfels Wiltwc auf dem Neuenweg ist vom 1. November, eine sehr gut eingerichtete Familien- wobnung auf gleicher Erde, bestehend in 2 anein­ander befindlichen Stuben, Cabinet, Küche, Keller, verschließbarem Holzboden und separatem Abtritt, anderweit zu vermiethen. Lusttragcnde hierzu belie­ben sich zu wenden an

Heinrich H e l l m o l d I.

Gießen den 7. August 1845.

1378) Elite Familienwohnung ist zu vermie­then bei Wilhelm May.

1379) Die obere Etage meines Hauses, welche eben noch von Herrn Accessist Bicrau bewohnt wird, ist durch dessen Abzug von hier, anderweit zu vermiethen und Ende d. M. beziehbar.

Jacob Bogt, Bäcker.

1387) Eine möblirte Stnbe mit Kabinet ist zu vermiethen. bei Wilhelm Rühl

in der Flügelsgasse.

1380) Das auf dem Seltcrsweg in meinem Hause von Herrn Professor Hartnagel bisher be­wohnte Logis, bestehend in 5 Zimmern, 2 Kam­mern, Küche, Keller, Holzplatz :c., ist zu vcr- miethen.

Botenmeister Schäser's Wittwe.

1383) Ein möblirtes Zimmer, mit Sopha ver­sehen, ist auf das nächste Semester in der kleine» Löwengaffe Lit. C. 125. zu vermiethen bei

C. Kraus köpf, Hcrrnschncidermeister.

Vermischte Nachrichten.

1381) Der Ball, welcher Montag den 25. d. M. in dem Gesellschafts-Saale stattfinden sollte, muß wegen der in dem letzteren vorgenommen werdenden Baureparaturen ausgesetzt bleiben, da­gegen wird Mittwoch den 27. d. M., eine gewöhn­liche Sommerparthie im Busch'schen Garten ge­halten werden, was man hierdurch zur Kcnntuiß der verehrlichen Gesellschafts-Mitglieder bringt.

Gießen den 8. August 1845.

Der Gesellschafts-Borstand.

1386) I. Philippe,

Erfinder des echten Petersburger

Streich-Stacks, empfiehlt seine erfundene echte Holz-Politur in fol­genden Lacksortcn, als: Möbel-Lack, weißer Politur- und Bernstein-Politur-Lack zum Gebrauche für Drechsler, Tischler, Instrumentenmacher und Bild­hauer, ferner mit elastischen Lacken zum Gebrauche für Buchbinder, Schuhmacher, Sattler und Riemer, Bronze-Lack, sowie mit Hellem und dunklem Gold- firnis für Optiker, Mechaniker, Gürtler und Blas- instrumenteumacher. Beim Gebrauche dieser Politur werden die Möbeln damit mit Baumwolle oder Watle, nach den Fasten des Holzes weich ükerstri- chen, wonach der Glanz sogleich zum Borschein kommt. Im Sommer soivohl als im Winter erhält sich diese Politur gleich gut und völlig brauchbar, widersteht dem Froste und ist daher zur Versendung nach allen Gegenden geeignet. Die Eigenschaft die>es Lacks besteht vorzüglich darin, daß er das Leder weich und in seiner natürlichen Beschaffenheit erhält, dasselbe vor Brüchen oder Sprüngen bewahrt, und bei Unterlegung auch von Fett oder Oel den­noch seine herrliche Schwärze uno seinen Glanz be, hält. Um jeder Nachahmung oder Verfälschung vor, znbengeu, sind alle Gegenstände, welche einem geehr­ten Publikum ich zu überreiche» die Ehre haben