Inzeigcblatt
für die Stadt und den Kreis Gießen.
Jß 21 Mittwoch den 12. März 18LS.
Polizeiliche Bekanntmachung.
21) Ein Geldbeutel,
eine Schuupftabacksdose,
ein Gesangbuch, ein Kamm, eine Feile und ein kleines Halstuch sind dabier gefunden und auf Gr. Polizeibüreau abgegeben worden. Gießen am 10. März 1845.
Versteigerungen.
270) Montag den 31. März l. Z., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Nathhaus die dem Wirth Kraus im Schießhaus zustehenden Immobilien, nemlich:
Ordn.« Pag. u. Nr. Klstr.
Nr. alt. neu.
1) — 598 67 HofraithezwischendemWäld-
chen und dem Schießhaus, 4r Classe;
2) 2 133 304 Acker am Sandkauterweg,
links, hinter den Gärten, %2r, /23r El.;
3) 4a 79 137 Acker, ztfrei., bei der alten Sandkaute;
4) * 4a 33 292 Acker, ztfrei., unter den alten Eichen, zwischen der vordersten und mittelsten Gaffe;
öffentlich meistbietend, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.
Gießen den 11. Februar 1845.
Gr. Hess. Stadtgericht das. Muller.
374) Donnerstag den 27. März l. I., Nachmittags 2 Uhr,
sollen die zu dem Nachlaß der Wittwe des Steindeckers Georg Christian Schwalb gehörigen Mobilien in dem auf dem Selterswcge gelegenen Hause der Schwäbischen Eheleute öffentlich meistbietend gegen glcichbaare Zahlung versteigert werden, sodann werden
Montag den 31. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahicsigem Ratbhaus die zum Nachlaß der Wittwe des Steindeckers Georg Christian Schwalb gehörigen Immobilien: Ordn - Pag u. Nr.
Nr. d. Flurbuchs ^Klftr. alt. neu.
1 zig 8 Hofraithe, bestehend in Wohnhaus Y4 Antheil, auf dem Scltersweg,
2) — ziz 3 Mistenstätte,
3) SV° H 557od.!61^ Rth. Garten in den Güntersgräben am Leih- gesternerweg, meistbietend versteigert werden.
Gießen den 5. März 1845.
Großh. Hess. Stadtgericht das. Müller.
37i) Versteigerung von alten Baumaterialien.
Freitags den 14. d. M., Vormittags um 10 Uhr, sollen die Materialien von der alten Synagoge in Großcnbuscck, nemlich: altes Bauholz, Stückholz, alte Thüren und Fenster, alte, noch sehr gut erhaltene Dielen, Ziegel und Latten, sowie einige Haufen alten Strohlehm rc. öffentlich an die Meistbietenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden, wobei man noch bemerkt, daß gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft eine Zahlungsfrist bis Michaelitag d. Z. gegeben wird.


