Ausgabe 
8.10.1845
 
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Ä1692) Von feinstem Punsch-

Essenz und Jamaika-Rum, __beide von Selner in Düssel­dorf, habe ich wieder neue Sendung erhalten. L. Iah reis.

1652) Neue holl. Häringe, Eitronen, Chokolade, trockenes Obst, Düsseldorfer Senf, Arrac, Ruin, Cognac, Bischoff- und Punsch-Essenz, Liqueure, deutschen Champagner, Mallaga u. s w. bei

Höstereich auf der Mäusbürg.

1704) Mein aufs be$te assortirtcs Lager in Mäntel- und Kleiderstoffen, Shawls, Vorbang­zeuge, Flanell, Pique und Pique-Decken empfehle ich zu den billigsten Preisen bestens.

Sal. Heichelheim neben dem Darmstädter Haus.

1636) Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich wieder ttt folgenden Artikeln auf's beste assortirt bin, nämlich in allen Sorten Stick- und Strick­wolle, in besonders schöner zu Kinderkleidchen sich eignenden Stick- und Näbbaumwolle, Sirick- und Stickpcrlen, Stramin in Seiden, Leinen und Wolle, in allen Sorten Näh- und Stricknadeln, Dcsatzkordel,

sehr schönen Baumwollwatten und noch mehrerer anderen in dieses Fach einschlagenden Artikeln und empfehle solche zu geneigter Abnahme und zu mög­lichst billigen Preisen. Louise Müller

in den Neuenbäuen.

1666) Die großjährigen Kinder des Christoph Obr sind Willens, das ihnen zustehende, am Nah­rungsberg gelegene Baumstück aus freier Hand zu verkaufen. Lusttrageude wollen das Nähere bei den­selben erfragen.

1700) Es liegen vier Ohm alter guter Aepfel- wein in Wetzlar zu verkaufen. Das Nähere ist bei Herrn Bierbrauer Göth daselbst zu erfahren.

1701) Bei Unterzeichnetem ist Hopfen von bester Qualität, Gießer Gewächs, per Pfund 1 fl. 20 fr. zu verkaufen. Gottlieb Strauch.

1653) Ein runder Antikofcn ist wegen Mangels an Platz billig abzugeben. Näheres bei Ausgeber d. Bltts.

Zu vermischen.

1435) Lit. C. 46. auf dem Seltersweg sind drei möblirte Zimmer zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

1709) Allgemeine Nerrtennnstnlt zu Darmstadt.

Der Rechenschaftsbericht der hiesigen Allgemeinen Rentenanstalt für daS Jahr 1844 ist erschienen und kann durch das Hauptbüreau der Anstalt, sowie auswärts durch deren Agenten bezogen werden.

Zugleich macht man diejenigen, welche sich bei der dießjährigen Jakresgescllschaft, zu welcher bereits zahlreiche Beitrittserklärungen erfolgt find, betheiligen wollen, darauf aufmerk­sam, daß der Termin hierfür mit dem 30. November d. I. endigt.

Darmstadt den 30. September 1845. Die Direktion.

1713) Berlinische Lcbens-Versicherungs-Gesellschast.

Die Allerhöchst privilegirte Berlinische Lebens-Versicherungs-Gesellschaft, garantirt durch ein Actien-Kapital von einer Million Thaler Preußisch Courant und der Ober-Aufsicht eines Königlichen Kommiffarius unterworfen,

gewährt den Versicherten die besondere Bequemlichkeit:

1) die Policen nach Gefallen an deren Inhaber (au porteur) oder an den künftig sich lcgitimirenden Eigentbümer derselben zahlbar auszustellen;

2) die Prämien für lebenslängliche Versicherungen nach freier Wahl in jährlichen, halb- oder viertel­jährlichen Terminen entrichten zu dürfen,

und bietet zugleich eine große Anzahl der verschiedensten Versicherungsarten zur Auswahl dar, vondenen hier vorzugsweise nur diejenige erwähnt wird, durch welche der Versicherte das Recht erwirbt:

das Kapital nach Ablauf bestimmter Jahre selbst zu erheben, oder wenn er früh stirbt, es seinen Erben oder einer von ihm näher bestimmten Person dergestalt zu hinterlassen, daß sie es an dem Verfalltermine statt seiner erbeben kann. (Sparkaffen-Versichernng.)

Der heutige Zustand der Gesellschaft zeigt 8663 Personen versichert mit Sechs Millionen und 703,300 Thalern, und durch Todesfälle in diesem Jahre eingebüßtc 5 9 Personen mit 47,300 Tdalcrn. Das Vermögen der Anstalt ist circa Eine Million und 900,000 Thaler. Der für 1840 erklärte Iteberschuß betrug 21% pro Cent auf die in jenem Jahre von den lebenslänglich Versicherten eingczahltcn Prämien und ist mit % Antheil denselben zurück erstattet worden.