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Beilage

i« JVl 12.

des

Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen.

Zu vermiethen.

186) Zn dem von mir erkauften Hause des Herrn L. Bock in der Walltborstraße ist eine Fami­lien-Wobnung, be,lebend in einem heizbaren Zim­mer, Kabiner, Küche, Kammer, Holzstall nebst Mitgebrauch der Waschküche und verschließbarem Vorplatz, ganz oder getrennt zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Ph. Leib.

185) In meinem Hause auf dem Asterweg ist eine Familienwohnung, bestehend aus 2 anein- anderftoßenden Stuben, Kammer, Speicher, Holz­remise, Theil an der Waschküche und Keller, zu vermiethen und sogleich beziehbar.

Gießen den 2. Februar 1845.

Friedrich Wissig.

184) Eine neu eingerichtete Familienwohnung, bestehend in 3 aneinanderstoßenden, tapezierten Stuben, Küche, Boden und Holzplatz, alles ver­schließbar, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar; auch sind mehrere alte Fenster mit Tafelscheiben zu verkaufen bei Jacob Vogt,

Bäcker.

140) Maskenanzüge und Dominos sind billig zu vermie­then bei H. Heichelheim's Wittwe, auf dem Lindenplatz.

Auszuleihen.

190) 70 fl. sind in der Kirchenkasse zu Leih­gestern auszuleihen. Der Kirchenrechner

Zager.

145) 300 fl. können gegen gerichtliche Ob­ligation aus der Großcnlindener Kirchcnkaffe als, bald ausgelieben werden. Dauernd eim.

146) 14S fl. liegen für die Kirchenkaffe zu Heuchelheim zum Ausleihen bereit.

Dauernheim.

Vermischte Nachrichten.

181) Großh. Hess. Anlehen von

2,3T5OOO Gulden, Ziehung den 15. Februar mit 1000 Haupttrestern von 20,000, 4000, 2000, 1000, 2 ä 400, 2 -» 200 fl. tc.

Bei unterzeichnetem Handlungshaus kann man sich auf billige Art beteiligen.

Es werden nämlich Originalloose ä 35 fl. aus­gegeben, die ich nach der Ziehung ä 32 fl. wieder zurücknebme, daher zu Porto- und Mühersparung die Einrichtung getroffen ist, daß nur 3 fl. einzu­senden sind.

Frankfurt den ?. Februar 1845.

Julius Stiebel jun , Banquier in Frankfurt a./M.

n, 197) Einem geehrten Publikum zeige ich an« Dadurch ergebenst an, daß ich mich als Herrn, |T kleidcrmachcr dahier etablirt habe. Indem ich * daher zu jeder Zeit für geschmackvolle und dauerhafte Arbeit Sorge tragen werde, und stets prompt und reell zu bedienen verspreche, hoffe ich, einem recht zahlreichen, geneigten Zuspruch entge­gen sehen zu können.

Peter Guntrum, wohnhaft im P. Bergmami'schen Hause in der Flügclsgasse.

194) Um mehreren Anfragen zu begegnen, finde ich mich veranlaßt, hiermit anzuzeigen, daß ich die Glasgefäße und Krüge zu eichen, nach wie vor fortbetreibe. G. C. Fillmann I.,

Gr. Eichmeister.

201) Hiesige Schreiner, welche geneigt sind, Cigarrenkistchen zu fertigen, wollen sich an unserem Comptoir melden.

Gießen den 6. Februar. 1845.

No ll & Bender.

191) Ein Logis von 1 Stube mit Kabinet, oder 2 Stuben und einer Kammer, in einer ge­räuschlosen Gegend wird zu miethen gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Erped. d. Bltts.

188) Ein braves Mädchen, das mit Kochen, Hausarbeit, Nähen u. s. w. umzugehen weiß, wird auf Ostern in Dienst gesucht. Ausgeb. d. Bltts. sagt wo.

192) Nächsten Montag Nachmittags um 2 Uhr werden die Uhren bei Herrn Rupp ausge­spielt. Loose per Stück 6 fr. sind noch vor der Ausspielung zu baden bei Wilk er.

189) Bei dem am verflossenen Sonntag stattge­habten Coucert im hiesigen Clubbsaal ist einem Herrn der Hut vertauscht worden; der Besitzer des ihm nicht angehörenden Hut's wird höflichst ersucht, ihn an den Unterzeichneten gegen den seinigen ab« z uliefern. Sack,

Gcsellschafts - Diener.