Ausgabe 
4.10.1845
 
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1652) Neue holl. Häringe, Citronen, Chokolade, trockenes Obst, Düsseldorfer Senf, Arrac, Rum, Cognac, Bischoff- und Punsch-Essenz, Liqueure, deutschen Champagner, Mallaga u. s w. bei

Höstereich auf der Mäusburg.

Ä1692) Von feinstem Punsch- Essenz und Jamaika-Rum, __beide von Selner in Düssel­dorf habe ich wieder neue Sendung erhalten. L. Jahr eis.

1675) Meine auf's Neue bestens assortirten wollenen Tücher, Zyperiennes, Castorins und Winter-Buxbings, moderne Westenstoffe, Bieber, Futterzeug rc. bringe ich hiermit in empfeblende Erinnerung und bitte um geneigten Zu­spruch. M. H. Stern.

1693) Alle Sorten grüner und schwarzer Thee, wie auch Chocolade mit und ohne Vanille, Gesundheits­und Gewürz-Sorten empfiehlt

L. Jahreis.

1683) Der Unterzeichnete beehrt sich, einem hoebzuverchrenden Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß er auch diesen letzten Markt be­sucht und seine berühmten, schon längst bekannten guten Offenbacher Pfeffernüsse in 2 Sorten, ferner sein magenstärkendes Magenbrod und noch andere hierin einschlagcnde Conditoreiwaar en, sowie seine ächte Haar-Wasser-Tinktur zum Verkaufe offcrirt. Seine Bude ist vor dem Neustädtcr Thor mit der Firma bezeichnet.

A. Ur ff und Sohu, Conditor.

1679) Dochte für die gewöhnliche Haus- oder Küchen-Lampe sind die Elle $» 1% kr. zu haben bet P. A. Steup, Posamentier.

1692) Ein großes und starkes Schcuerthor ist zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.

1691) In Lil. A. AS 85. auf dem Asterweg ist wegen Mangels an Raum ein von Außen heiz­barer Kochofen zu verkaufen.

1696) Gebrochene Aepfel, Zwetschen und Birnen sind zu haben bei Friedrich Lamp ns

am Kreuz.

1685) Ein von Außen heizbarer Kochofen ist billig zu verkaufen. Näheres in der Erpcd. d. Bltts.

1673) Eine bedeutende Ouantität Aepfel kauft D. Ebel.

1653) Ein runder Antikofen ist wegen Mangels an Platz billig abzugeben. Näheres bei Ausgeber d. Bltts.

1644) Aepfeltrester der Korb zu 3 kr. ist zu bekommen bei Gottfried Schmall, in der Neustadt.

Zu vermiethen.

1674) Zwei freundliche aneinanderstoßende Zimmer ohne Möbel sind an einen Herrn oder an eine stille Familie zu vermiethen in Lil. C. AS 146 aus dem Seltersweg.

1676) Das bisher von Herrn Ncgkerungsrath Eckstein in der Engelapotheke bewohnte Logis ist mit Ausnahme zweier Hinterstubcn an eine kleinere Familie zu vermiethen und den 1. November zu beziehen.

1677) Bei Philipp Kattrein ist an eine stille Familie eine Wohnung, sowie auch ein- blirtcs Zimmer mit Sopha zu vermiethen.

1698) Darmstadt. Anständiges Logis Nebst Kost re. für einen Gewerb- oder Gym­nasial-Schüler bei einer stillen Familie. Näheres unter der Addresse H. 8. G. zu Darmstadt bei der Erpeditkon d. Bltts.

1682) Mein Hinterhaus ist anderweit zu ver­miethen und alsbald zu beziehen.

I. L. C. Münch.

1697) Dem Borkischen Stiftungsfonds werde» bis zum 1. Januar 1846 Kapitalien im Betrage von SOOO fl. zurückbezahlt, die alsdann getrennt oder zusammen wieder ausgeliehen werden sollen.

Gießen den 2. October 1845.

Körber.

Vermischte Nachrichten.

1597) Mein bisheriger Unterricht nimmt Mon­tag den 6 October seinen Fortgang. In Bezug auf den bestimmten Umfang der Unterrichtsanstalt bemerke ich, daß ich Knaben, welche noch gar kei­nen Unterricht empfangen haben, aufnehme, und daß der Unterricht zur Vorbereitung für die Prä­parandenklasse des Gymnasiums und bis zur Be­fähigung zur Aufnahme nach Serta in's Gvmna- sium selbst ertheilt wird. Meine Wohnung ist in den Neuenbäuen Lil. B AS 85.

Gießen den 17. September 1845.

G. Rappolt.

1678) Einem verehrten Publikum mache ich hier­mit die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Hcrrn- kleidermacher dahier etablirt habe; durch geschmack­volle Arbeit, promte und reelle Bedienung werde ich mir das Zutrauen meiner verehrten Gönner und Freunde zu erwerben suchen.

Joseph Stoll in er, Herrnkleidermacher, Lil. A. AS 179. in der Lindeugaffe.

1680) Daß ich mich als Herrnkleidermacher dahier etablirt habe, zeige ich hiermit einem geehr­ten Publikum ergebeust an. Durch moderne Arbeit und reelle Bedienung werde ich mir die Zufrieden­heit meiner geehrten Gönner stets zu erhalten suchen. P h S i m o n

in der Katharinengasse.