Ausgabe 
10.2.1844
 
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157) Montags den 12. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhaus das den Erben des Weißgerbers Jacob Daniel Ritter dahier zustehende Wohnhaus, Stall mit Grund und Hofraum in der Marktstraße, neben Daniel Wirth, gicbt 20*/4fr. abgelößte Grundrente, öffentlich meistbietend, unter den vor der Versteigerung zu eröffnenden Bedin­gungen, versteigert werden.

Gießen den 29. Januar 1844.

Gr. Hess. Stadtgericht das. Müller.

119) Auf freiwilliges Ansuchen des Conducteurs Melchior Christ, dermalen in Darmstadt, soll

Montags den 12. Februar d. I-, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiessgem Ralhhaus, dessen Wohnhaus mit Stall und Höfchen, 152D^lftr. Flächengehalt, in der Brandgasse, neben Philipp Magnus dahier, öffentlich meistbietend, unter den vor der Versteige­rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, ver­steigert werden.

Gießen den 27. Januar 1844.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

135) Versteigerung der Arbeiten zur Erbauung einer neuen Synagoge in

Mendorf an der Lumda.

Montags den 12. Februar d. I., Vormittags um 10 Uhr, sollen in dem Rathhans zu Allendorf a. d. Lumda die Arbeiten zur Erbauung einer neuen Synagoge daselbst veranschlagt:

1) die Maurerarbeit, zu . . . 853 fl. 32 fr.

2) die Steinhauerarbeit, zu . . 306 281

3) die Zimmerarbeit, . . 773 43 ,,

4) die Dachdeckerarbeit, . . 215,,,, 5) die Schreinerarbeit, ,, . . 507,, 32,,

6) die Schlosserarbeit, . . 100 5

7) die Glaserarbeit, ,, . . 135 5

8) die Weißbinderarbeit, . . 174,, 48 ,,

9) die Lieferung von 54,2 Bütten

Kalk, zu .....146 20

10) die Lieferung von 3,25 Cubik-

klftr. Sand, zu ... 55 19

an die Wcnigstfordernden versteigert werden.

Indem man dies hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß der Voranschlag, die Risse und Versteigcrungsbedin- gungen in dem Bureau des Unterzeichneten zur Einstcht offen liegen.

Gießen den 30. Januar 1844.

Der Gr. Hess. Provinzialbaumeister Müller.

166) Donnerstag den 15. Februar d. I., Vormittags 8 Uhr,

soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Heeg­hecke, nachfolgendes Gehölz, bestehend in:

28% Stecken Buchen-Säieidholz,

148% ,, Eichen-Scheidholz,

17 ,, Buchen-Stockholz,

48 ,, Eichen-Stockkolz,

84 ,, Buchen-Prügel,

30 ,, Eichen-Prügel.

öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Steinbach, den 8. Februar 1844.

Der Gr. Bürgermeister Horn.

133) Donnerstag den 15. Februar l. I.

wird auf meinem Comptoir die diesjährige Benutz­ung des in meiner Verwaltung stehenden, ehemals Herrn Professor Vogtischen Wall-Gartens, in der Neustadt, an den Meistbietenden, nachdem derselbe vollständig mit Dünger versehen worden ist, ver­pachtet; vorher soll jedoch in demselben Termine der Garte» zum Verkauf ausgesetzt und bei annehm­barem Gebot der Zuschlag bewirkt werden.

Die Bedingungen sowohl zur Verpachtung, als zum allenfallsigen Verkauf werden bei der Verstei­gerung bekannt gemacht, können aber auch vorher auf dem Comptoir des Unterzeichneten eingesehen werden.

Gießen den 1. Februar 1844.

Georg Philipp Gail.

192) Donnerstag den 15. d. M-, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Freiherrl. v. Schenk'schen Forst zu Winnerod, District Waldburgsberg, Eichwald und Eichköpfel, nachstehende Holzsortimente, als

192 Stecken Buchen-Scheidholz,

31% ,, BuchewPrügelholz,

86 % Buchen-Stockholz,

10725 Wellen-Reisholz,

an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Winnerod am 6. Februar 1844.

Ter Freiherrl. v. Schenk'sche Förster Sänger.

Feilgeboten.

181) Ich habe noch eine Partbie von circa 100 Resten gebleichtes % breit. Wergentuch der schwersten Qualität, welche sich ganz vorzüglich zu Küchen- und Gesellenhandtücher eignen, billigst abzugeben. L. Iah reis.

176) Kastanien in sehr guter Qualität, 5 fr. per L, bei I. G. Appel.

180) Sehr gute Choeolade per £* 30 fr. bei Ferdinand Mayer.