Ausgabe 
9.11.1844
 
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Werkholz erhält, so daß irgend ein Zweifel aber feine Bestimmung durchaus nicht möglich ist.

Gießen den 6. November 1844.

Der Großh. Hess Bürgermeister Gg. Reiber.

1891) Souinission.

Die Lieferung von circa 23 Ctr. harter Seife und des Bedarfs der Schmierseife für die Marien- schlosser Anstalt pro 1845, soll auf dem Wege der Sonmissio», unter Vorbehalt höherer Geneh­migung, an einen der Mindestfordernden vergeben werden- Alle, welche zur Uebernahme dieser Lie­ferung Lust haben, wollen deßwegen ihre Forde­rungen versiegelt und mit der AusschriftSeife­lieferung" bis längstens Samstags den 16. d. M. bei der Gr. ZuchtHaus-Direetion dahier einreichen, indem Montags den 18. d. M.,

Vormittags um 10 Uhr, die Eröffnung der eingegangenen Soumissionen stattfinden soll, bei welcher alle Soumitteitten oder Bevollmächtigte derselben zugegen sein können.

Zeder Sonmittend bat bei Einreichung der Soumission Proben der zu liefernden Seife vorzu­legen und sich durch eine Bescheinigung des be­treffenden Ortsvorstandes über feine Lieferungs- fähigkeit auszuweisen.

Die Lieferungsbedingungen können bis zu vorgenanntem Termine bet dem Unterzeichneten eingesehen werden.

Marienschloß am 4. November 1844.

Zu Auftrag

Gr. Hess. ZuchtHaus-Direetion das. Weigel,

Speisemeister.

Versteigerungen.

1861) Donnerstag den 44. d. M-, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhaus folgende, zum Nach­laß des Kaufmanns Philipp Windecker gehörige Gärten:

ifä 234 Klftr. Acker (Garten) am untersten Riegelpfad, 18 fr. abgelößte Grundrente,

358 Garten am Nahrungsberg, 4 fr. 1 pf. abgel. Grdrte.

unter den befannt gemacht werdenden Bedingungen nochmals versteigert werden.

Gießen am 1. November 1844.

Gr. Hess Stadtgericht das. Müller. Haber forn.

1908) Montag den 18. d. M., Morgens 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause

998 Klftr. od. 292 Rch. Acker, bisher Lehmgrube,

rechts des Gleibergerwegs, neben Postmeister Kemps, unter den bei der Versteigerung zu eröff­nenden Bedingungen an den Meistbietenden ver­steigert werden, wozu Kauflustige eingeladen werden.

Gießen den 6. November 1844.

Der Gr. Hess. Bürgermeister Gg- Neider.

1909) Die zur Verbauung der Böschung des Reservoirs im Stolzenmorgen und der Verbesse­rung der Wiese am Fürstenbrunnen nöthigen Ar­beiten, als:

1) Handarbeit, im Voranfchlag zu 124 fl. 45 fr.

2) Steinbrecherlohn, 3 ,, 30

3) Fuhrlohn, 14

sollen Donnerstag den 14. d. M., Morgens 11 Uhr,

auf hiesigem Rathhaus an die Wenigstfordernden versteigert werden, und fönnen die Voranschläge auf der Bürgermeisterei eingesehen werden.

Gießen den 6. November 1844.

Der Gr. Hess. Bürgermeister Gg. Reiber.

1887) Hauöverkauf.

Mittwoch den 20. d. M, Vormittags um 10 Uhr, soll das vormalige Gpmnasialgebäude in den neuen Säuen, und zwar in dem Gebäude selbst, unter den bei der Versteigerung eröffnet werdenden Be­dingungen, auf Erb- und Eigenthum, an den Meistbietenden versteigert werden.

Die Versteigerungsbedingungen können auch schon vor der Versteigerung bei der unterzeichneten Stelle eingesehen werden.

Gießen am 6. November 1844

Gr. Hess. Universitäts-Rentamt. Martin.

1866) Montag den 11. November d. I., Mittags 12 Uhr,

soll auf hiesigem Rathhaus die Anfertigung der Subsellien in den hiesigen Schulsaal, im Voran­schlag zu 170 fl., sowie die Lieferung von

9 Mltr. Korn Schulbesoldungsfrucht, an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden.

Steinbach den 2. November 1844.

Der Großh. Hess. Bürgermeister Horn.

1902) Donnerstag den 44. d. M., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in meinem Garten am Neustädter Thor eine Baumschule von circa 300 Bäumchen in klei­nen Parthien von 10 Stück versteigern, wozu ich Kaufliebhaber höflichst einlade.

L. Jahreis.