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dieser Oefen hauptsächlich in Folgendem. Der eigentliche Feuerraum ist verhaltnißmäßig zu den an­deren Oefen, klein, theils von schlechten Leitern (Backsteinen) theils von der Fcuerluft selbst umgeben und nach außen sehr gut verschließbar. Die Circulation der Feuerlust ist so angeordnet, daß alte nach außen liegenden Theile des Osens immer vom Feuer getroffen werden. Dadurch und zu Folg? des ziemlich langen Weges den die heiße Luft zurück zu legen hat, findet eine so vollständige Abnutzung der Hitze statt, daß die abgenutzte Luft niemals über 100° C warm in den Schornstein entweicht; ja nach Abschlicßung des Ofens, mag er auch mit glühenden Kohlen ganz angefüllt sein, sinkt die Temperatur an der Ausmündung in den Schornstein rasch auf 40 u. 30° C. Diese Oefen sind für Holz und Braunkohlen gleich brauchbar. Um mein Zimmer zu erwärmen, waren jedesmal 812 Pfund Braunkohlen erforderlich. Dasselbe war nach einer halben Stunde erträglich, nach drei viertel Stunden vollständig durchwärmt, und diese Temperatur, 1617° in der Mitte des Zimmers, erhielt sich dann drei Stunden unverändert. Nach dieser Zeit mußte wieder nachgelegt und sofort auf je drei Stunden Zeit 35 Pfund Brennstoff verwendet werden, dergestalt daß, um ein Zimmer von der Größe und Lage des meinigen 12 Stunden genügend warm zu erhalten, selbst an den kältesten Tagen nicht über 27 Pfund Braunkohlen erforderlich waren, aber auch nicht unter 17 Pfund verbraucht wurden. Von Buchen-Scheitholz consumirte ich eine verhältnißmäßige Gewichts- menge. Mein Zimmer, ist übrigens, die Fensternischen nicht eingerechnet, 22' 7", Gr. Hess. M. breit, 20' 5" tief, 15' hoch; es hat drei Fenster, wovon das eine nach Süden, die beiden anderen nach Osten gerichtet sind. Die Fenster messen 7' 2" Höhe und 4' 2" Breite, schließen aber gut; die Mauern haben eine Dicke von 3'. Es sind zwei Thüren da.

Gießen am 20. März 1843.

,gez. Dr. Buff,

Professor der Physik.

392) Ter Unterzeichnete empfiehlt feine aus den besten Quelle bezogenen ächten und frischen Wald-, Feld-, Garten- und Blumen-Sämereien, Blumen­zwiebeln, Knollen- und Treibhaus-Gewächse und Georginen oder Dahlien von der schönsten Aus­wahl und den neuesten Sorten. Durch Geschäfts­verbindung mit dem ersten und berühmtesten Kunst- gäptner ist er in den Stand gesetzt, stets das Neueste für Blumenliebhaber zu liefern.

Preißverzeichnisse sowohl über dessen Sämereien, als auch über Georginen oder Dahlien sind bei ihm zu haben.

Gießen den 10. März 1843.

Caspar Georg, Gärtner.

347) Ach empfehle mich meinen Gönnern und Gartenfreunden wieder mit ächten und frischen Sämereien, für deren Güte ich garantire.

Preiscourrante sind gratis zu erhalten.

Z. Nicolai.

415) Mein Lager ist mit den neuesten, ordinären und feinen Tapeten und Bordüren aufs Reichhal­tigste versehen und werden die Mustercharten von

Herrn A. Balser in Gießen abgegeben und Be­stellungen übernommen.

L. Brandt in Frankfurt.

456) Wohnungs - Veränderung.

Zch wohne nicht mehr in der Wallthörstraße, sondern beim Schneidermeister Walther in der Hiutergasse, neben dem Herrn Reallehrer Stein.

Zugleich bemerke ich, daß ich auch während der Ferien Unterricht im Schreiben, Zeichnen, Rechnen und im kaufmännischen Buch- Halten ertheile. Zm Laufe deck Frühjahrs und Sommers werde ich meine Zeichnen - Schüler wöchentlich einige Stünden nach der Natur zeichnen lassen, und dieselben im Anfuehmen von Gegenständen im Freien unterrichten, wo­durch ich dem mangelhaften Zeichnen-Unterricht nach Vorlagen abhelfen werde.

B. galten6erg.

479) Ich zeige hiermit meinen geehrten Gönnern und Freunden ergebenst an, daß ich mit meiner Feder-Dampfmaschine auf Verlangen auch in dem Hause Bettfedern reinige.

Katharine Wedel.

Hierzu eine Beilage.