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Edictalladung.

610) Alle Diejenigen, welche an den, am Ende des verflossenen Semesters von der hiesigen Univer­sität abgezogenen Stud. jur. Zean Römer aus Frankfurt a. M-, Forderungen haben, werden, auf AnsteKen des Vaters desselben, zu deren Anzeige und rechtlichen Begründung auf

Dienstag den 3. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile, daß sie sonst unberück­sichtigt bleiben sollen, vor die unterzeichnete Behörde vorgesaden.

Gießen den 20. April 1842.

Der Großh. Universitätsrichter, Dr. Trygophorus.

vdt. Prinz.

Besondere Bekanntmachungen.

556) Der von Schneidermeister Conrad Hütter dahier, als jetzigem Eigenthümer, verkaufte Garten 135 lUKlstr. am Brennofen,

ist nach einem Eintrag im Hypothekcubuch vom 29. Mai 1776 wegen des von Unterofsicier Schmidt, als früherem Eigenthümer, in Besitz genommenen Bermögensantheils des abwefeuden Stapp zur Kau­tion eingesetzt. Der jetzige Eigenthümer erkennt die Verpfändung nicht an, es werden daher der ab­wesende Stapp, dessen etwaige Erben und Alle, welche aus irgend einem Rechtsgrunde an den frag­lichen Garten Ansprüche bilden, aufgefordert, die. selben so gewiß binnen 6 Wochen geltend zn machen, als sonst der Eintrag im Hypothekenbuch gelöscht, und der Kaufbrief unbedingt bestätigt werden wird.

Gießen am 26. März 1842.

Großhl. Hess. Stadtgericht. Müller. Haberkorn.

666) Christoph Meyer von Großenbuseck, Jo­hannes Schwarz von Allendorf und Philipp Schmidt von Daubringen, Sohn des früheren Schultheißen Schmidt, werden, da ihr Aufenthaltsort unbekannt ist, hierdurch aufgefordcrt, sich sogcwiß binnen 3 Wochen vor der unterzeichneten Behörde zur Ver­nehmung zu sistiren, als sonst Steckbriefe erlassen werden.

Gießen am 26. April 1842.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Haberkorn.

672) Mittwoch den 11. Mai ist die Musterung und Freitag den 13. Mai die Loosziehung für die Conscriptionspflichtigen der Stadt Gießen. Zur Musterung haben sie sich um 7 Uhr und zur Loos­ziehung um dieselbe Stunde auf dem Rathhause ein­zufinden.

.Wer wegen eines durch die Sinne nicht wahrnehm­baren Fehlers reklamiren will, hat sich mit den im V/chnebenen Zeugnissen zu versehen, und diese unfehlbar der Rekrutirungs-Commission vorzule­gen, weil spater auf solche keine Rücksicht mehr ge­nommen werden kann.

Gießen, den 26. April 1842.

Der Großh. Bürgermeister Gg. Reiber.

682) Der Bürger W i l h e l m W e i n h a r d t ist als Stellvertreter für den Flurschützen Schmall bestätigt worden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge­bracht wird. °

Gießen den 6. April 1842.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

Versteigerungen.

Andreas

gärten, am Fluthgrabcn, erbvertheilungsbalber nochmals auf hiesigem Ratb- hause versteigert werden.

Gießen den 7. April 1842.

675) Montag den 9. Mai d. I. Nachmittags 2 Uhr, solle-- die dem Sohne li. Ehe des Schuhmachers Andreas Muller gehongen Immobilien:

Hf 18,7 Klftr. Wohnhaus, Anbau, Wasch­haus, giebt 1 fr. Zins der Stadt;

Klftr. 206 Acker in den Schwarzlachs-

Großbl. Hess. Stadtgericht.

Müller. Haberkorn.

635) Die Fertigung nachstehender Gegenstände für die Faßeichanstalt dahier, nämlich:

eines Eichers von 4 Maaß . . 2 fl. 18 kr.

" " " 1 . . 1 // 20 ,/

" " " Vt >- . . » 36 u

eines großen blechernen Trichters

von 12 " Durchmesser mit Aufsatz 1 ,, 12

51l.-26"fr7-

soll Montag den 2. Mai d. I.,

Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause an den Wenigstnehinenden verstei­gert werden.

Gießen den 26. April 1842.

Der Gr. Bürgermeister

Gg. Reib er.

634) Montag den 2. Mai 1842,

Vormittags 10 Uhr.

soll die städtische, an Postmeister Kempf und Ehr.