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1281 Rm früher Kaufmann Stein'schen Hause ist eine Familienwohnung aus 34 Stuben, Küche, Kammer, Holzstall rc. bestehend, zu vermiethen. Das Nähere bei ,

G. PH. Frllmann, am Rathhaus. ,

253) Das Logis in meinem Nebenhause, be­stehend in 3, auch 4 Zimmern, einer Kammer, Schwarzgeräthkammer, geräumigem Boden, Speise­kammer, Küche mit Waschkessel, Keller und Holz­remise ist weiterhin zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

3 vr. Weber.

249) Durch den Tod des Herrn Reg.-Raths und Hofgerichts-Advocats Winheim ist dessen seit­herige Wohnung vakant geworden/ und kann am 8. Mai l. I. vermiethet und bezogen werden. Auf Verlangen wird auch % Morgen Land bei dem Hause mit verpachtet.

Daniel Stamm.

262) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei A. H. Jughardt, Färber, nahe am Markt.

251) Eine bequeme und geräumige Familien, wohnung (welche auch getrennt abgegeben werden kann) zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei E. Marguth,

Lit. A. JVä. 18.

bei der Stadtkirche.

158) Bei Unterzeichnetem ist eine Familien- wohnuna zu vermiethen und alsbald zu beziehen.

C. Spengel.

Vermischte Nachrichten.

261) Ich beehre mich, ergebenst anzuzeigen, daß ich das mit meinem Bruder Louis Schott bis zu dessen vor Kurzem erfolgten Ableben gemeinschaft­lich betriebene vormals Schneider'sche Conditorer- Geschäft, sammt allen Activen und Passiven über­nommen habe und dasselbe für meine alleinige Rech­nung in dem Hanse Lit. A. JVä 192 am Kirchen­platze fortführen werde.

Mein ganzes Bestreben wird auf geschmackvolle Zubereitung und gefällige Verzierung aller bei mir bestellt werdenden Confitüren, so wie auf die promp­teste und möglichst billige Bedienung gerichtet seyn, und ich bitte daher, mir recht viele Aufträge ferner genügtest zukommen zu lassen.

Gießen im Februar 1842.

Carl Wilhelm Schott.

266) Mit Bezug auf meine Anzeige in der Beilage zu M, 41.1841 des Anzeige­blatts der Stadt Gießen und des Obcrhessischen Intel­ligenz- und Kreisblattes JVä 41. 1841, bringe ich hiermit bei herannahendem Frühlinge allen Garten­freunden meine Offerten, in jeder Art Arbeit in der Kunstgärtnerei, so wie im Anlegen und Beauf­sichtigen von Gemeindebaumanlagen rc. in geziemende Erinnerung, und bemerke, daß ich eine Art Dung bezogen habe, welche den Bäumen nicht nur allein höchst zuträglich ist, sondern solche auch vor dem Brande schützt, und welche überdies noch die besondere Eigenthümlichkeit hat, daß die Bäume in 5 Jahren nicht wieder gedüngt zu- werden brauchen.

Gießen am 25. Februar 1842.

G. Schmelz, Kunstgärtner, wohnhaft bei Bäckermstr. Joh. Jughardt auf dem Seltcrsweg.

201) Oefteren Nachfragen zu Folge, mache ich hiermit die Anzeige, daß jetzt wieder ein neuer patentirter Schwarzischer Dampf-Maisch-Distillir- Apparat, neuester Construktion, den Interessenten zur Ansicht in meiner Werkstatt offen steht. , Auch mache ich die Besitzer älterer Schwarzischer Apparate aufnlcrksam auf den neu erfundenen Maischvorwärmer, der als Rectificator dienend, ferner bedeutenden Vortheil an Zeit und Brennma- terialcrsparniß gewährt.

C. L. Kirsch, Kupferschmiedmeister.

221) Für Damen und Herrn nehme ich von heute an Hüte zum Waschen an, und bin durch meine Musterhüte im Stande, denselben vorher die neueste Faovn zu geben; auch werden solche alle 14 Tage zurückgcliefert und kommt der Waschpreis bil­liger als bisher.

Gießen den 18. Februar 1842.

Henr. Heß.

Lit. A. JVä 55.

245) Unterzeichnete nimmt auch dieses Jahr wieder Damen- und Herrn-Strohhüte zum Waschen an. Durch meine Musterhüte bin ich im Stande, denselben die neueste Faeon zu geben.

Auch empfehle ich die schwarzen Strohhüte zu sehr billigen Preißen, Damenhüte von 36 kr. an bis zu 2 fl. 12 kr., Mädchen- und Kinderhüte ver- hältnißmäßig billiger.

Gießen den 24. Februar 1842.

Auguste Hopfner, geb. Soldan.