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Zu vermiethen.

782) Das von Herrn Hauptmann Schmitt be­wohnte Logis wird durch dessen Wegzug von hier am 1. Juli vaeant; sodann ist noch eine Stube nebst Cabinet zu vermietben bei

Gg. Reiber.

713) Zn meinem, von Herrn Professor Dr. Plagge erkauften Wohnhause in den Neucnbäuen, kann das von demselben seither bewohnte, sehr ge­räumige, mit allen Bequemlichkeiten und namentlich auch mit einem Pferdestall versehene Logis, an eine, oder auch getrennt an zwei Familien, leihweise ab­gegeben und bis zum 1. Juni d. I. bezogen werden.

Gießen am 4. Mai 1842.

Peppler-

746) Zn meinem neu erbauten Hause ist zu vermietben: der erste Stock, aus 5 Zimmern, 2 Ka­binetten, Küche, Kammer rc. bestehend.

Eine Wohnung in dem Rebenhause, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Borplatz und Kammer.

Das Dach-Logis, aus 4 Stuben bestehend.

Sämmtliches ist am Ende dieses Monats beziehbar. Gießen den 10. Mai 1842.

Emil Pistor.

598) Das bisher von Herrn Landrichter Win- heim bewohnte Logis, bestehend aus 5 heizbaren Stuben nebst Balkon- und Dachstube, gewölbtem Keller und Holzstall, ist anderweit zu vermiethcu.

Dani el Stamm.

788) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen bei Heinrich Frech,

Schneidermeister, in der Kaplaneigasse.

778) 117 fl Vormundsgelder liegen znm Aus­leihen bereit. Ausgeber dieses sagt wo?

776) 100 fl. liegen in hiesiger Stadt znm Aus­leihen bereit. Das Nähere beim Ausgeber dieses.

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Vermischte Nachrichten.

790) Die vielfach laut gewordene Vcrmuthung, als sei die von Herrn Z. V. Noll zum Wobie des Publikums veröffentlichte, gefärbten Kaffe's betr. Anzeige, erfolgte Erwiderung einem hiesigen Ge- schäftsmanne aus der Feder geflossen, kann zur Ehre des hiesigen Kaufmannsstandes widerlegt und bestimmt versichert werden, daß die fragliche Er­widerung einen Auswärtigen zum Verfasser hat.

Indem sich gegen ei» solches Ansinnen hiermit ausdrücklich verwahrt wird, bemerkt man, daß bei Demonstrationen der Art sich der hiesige Geschäfts­mann in eine Widerlegung nicht einläßt, nament» lich, wenn sie von einem Manne ausgehen, der die, für das Wohl seiner Mitbürger schon gebrachten Opfer nur mit Mühe nacbweisen kann. Die Mittel, durch Verdächtigung Anderer seinem eigenen Ge­schäfte auf die Beine helfen zu wollen, scheinen uns zu ordinär und verwerflich, als daß man solchen die Ehre einer Erwiderung angedeihcn lassen sollte.

774) Einladung znm Tanzunterricht.

Unterzeichneter beehrt sich, hiermit crgebenst anzuzeigen, daß er seinen Unterricht in hiesiger Stadt bereits begonnen hat; sollten sich daher noch einige resp. Eltern geneigt finden, ihre Söhne und Töchter hieran Theil nehmen zu lassen, so bitte ich selbige, mich gefälligst recht bald davon zu benachrichtigen.

L. Lieb ich,

Lehrer der Tanzkunst und Gymnastik, wohnhaft bei Hrn. C. Burkhardt auf der Mänsburg.

792) Gut gepolsterte saubere Sopba's jS|||||g||pnit Roßhaaren und Sprungfedern sind chWMUML. an guten Platz zu vermiethen oder zu verkaufen bei Marguth,

an der Kirche.

■ Verein»

Montag den 23. l. M./ Nachmittags 6 Uhr/ findet im Vereinslocale eine Hauptversammlung der hiesigen Localsection des Großh. Gewerbe-Vereins Statt/ wozu die verehrlichen Mit­glieder unter dem Bemerken eingeladen werden/ daß ein Vor­trag über die Frage gehalten werden soll/ warum hier zu Gießen die Aufführung von Gebäuden mehr Geld und Zeit kostet/ als wie an anderen Orten des Großherzogthums.

Gießen/ den 18. Mai 1842

Der f*orstandi