Ausgabe 
19.3.1842
 
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391) Zwei Baumstücke auf dem Nahrungs- berg sind zu vermiethen bei

Wilhelm Gravelius.

392) Zn Lit D. M, 180. sind 2 meublirte Stuben mit Sophas zu vermiethen.

353) Ein Familienlogis ist zu vermietheil bei G. Reiber, in der Neustadt.

355) Zwei ganz neu ausmöblirte Zimmer in der Bell-Etage mit Alcoven, sind im ehemaligen Gast­haus zum Löwen auf dem Neuenweg, zu vermiethen.

398) Auf dem Neuenwege Lit. B. M 137., sind zwei Wohnungen, bestehend aus 4 bis 5 Stu­ben, Küchen und dergleichen zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

286) An alle Kunstfreunde, insbesondere an die Mitglieder

des

Allnstvereins in Giessen.

Die bedeutenden Kosten, welche selbst > eine kleine Ausstellung von Gemäldeir verursacht, ' war der Grund, warum im vorigen Jahre die vorhandenen Mittel des bestellenden Kunstvereins, nach Deckung einiger, von den beiden frühem Ausstellungen übri­gen Schulden, nicht hinreichten, um damit eine Ausstellung zu unternehmen. Es wurde daher beschlossen, die übrige Summe bis zum Herbst 1842 auf Zinsen zu legen und alsdann zu den für dieses Jahr eingehenden Geldern zu schlagen, um so in den Stand gesetzt zu werden, eine größere Gemälde- Ausstellung veranstalten zu können. Die Möglich­keit , diesen allgemeinen Wunsch zu erfüllen, hängt aber vorzugsweise von der thätigen Theilnahme recht vieler Kunstfreunde ab. In der Hoffnung, daß diese nicht fehlen wird, ladet der Ansfchuß des Vereins alle Kunstfreunde in Gießen, be­sonders aber die bisherigen Mitglieder des Vereins zu einer Generalversammlung auf Montag den 21. März nm 6 Uhr Abends im Gasthof zum Einhorn ein, woselbst die Rechnungsablage, die Wahl an­derer Ausschnßmitglieder und die nähere Beratüung hinsichtlich der bevorstehenden Gemälde-AussMung stattfinden soll.

Gießen den 18. März 1842.

Der Ausschu^^^Dereins.

Bauer, Trapp, Heyer II-,

Windecker II.

362) Die Erziehungsanstalt für Knaben, welcher ich seit acht Jahren vorstelle, bat das Vertrauen und

die Theilnallme des Publikums in solchem Grade gewonnen, daß ich nicht allein in den Stand gefetzt wurde, dieselbe immer mehr zu verbessern und mit den Anforderungen der jetzigen Zeit in Einklang zu setzen, sondern sie auch bedeutend zu erweitern, indem ich damit ein Handclsinstitnt und Pensionat für erwachsene junge Leute verband.

Die Erstere ist ganz für künftige allseitig gebildete Geschäftsleute berechnet und in ihr werden in sieben Klassen Knaben von dem zarten Alter an bis in die JiMlingsjahre in Allem, was den Körper kräftigen und gewannt machen, den Geist mit Kenntnissen bereichern kann, sorgfältigste unterrichtet, wäh­rend väterlich erüMund liebevolle Erziehung Gemüth und Charakter M entwickeln und zu festigen suchen.

In dem Letztem werden Jünglinge, welche dahier die Handlung erlernen, in kaufmännischen Wissen­schaften, fowie in Sprachen, weiter gebildet. Die demselben anvertrauten jungen Leute werde» als Glieder meiner Familie angesehen und mit Sorgfalt überwacht.

Herrn Gebrüder Hornberger & Söhne in Gießen werden die Güte haben, auf Anfragen über Plan und Bedingungen der Erziehungsanstalt, jowie des Handelsinstituts, nähere Auskunft zu er- theilen.

Frankfurt a. M- im März 1842.

G. Hassel, Direktor

einer Knaben-Erziehungs-Anstalt.

gk. 385) Einem geehrten Publikum zeige ich ergebenst an, daß ich mich als Herrn-Schneider

Ds etablirt llabe, und bitte um geneigten Zuspruch.

* Meine Wohnung ist bei der Witwe Po sein er in der Löwengasse.

Balthasar Klingelmeyer, Herrn-Schneidermeister.

369) Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich meine Wohnung verändert, und nun in Lit. B. M 103 in der Schäferei wohne.

Heinrich Demuth, Weißbindermeister.

394) Es wird ein Hausbursche gesucht, der als solcher einige Jahre gedient, und in lliesiger Stadt lokalkundig sein muß. Das Nähere sagt die Expedition dieses Blattes.

370) Branntwein per Maas zu 20 fr. ist zu verkaufen, fowie 2 meublirte Stuben mit Sopha sind zu vermiethen bei

B. Weidig auf dem Kreuz.

Hierzu eine Beilage.