Ausgabe 
18.6.1842
 
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Beilage z«M2» des Anzeigeblatts der StadtGieffeu

939) Meine in Gießer und Wiesecker Ge­markung gelegenen Wiesen bin ich Willens, zu Heu nnd Grummet zu verleihen.

Friedrich Lony's Wittwe.

926) Ein gewölbter großer Keller und ein gro­ßer Stall sind zu vermiethcn bei

P. Oppermann = in der Kron.

Vermisste Nachrichten.

934) Einem geehrten Publicum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich mich als Herren-Schneider­meister dahier etablit habe. Ich wohne bei Her­mann Klauß in der Hintergasse, und bitte um ge­neigten Zuspruch.

Carl Reinhardt, Herren-Schneidermeister.

855) An- «fe Verkauf

von Staatsobligationcn und Anlehensloosen aller Art bei

S. Hirsch.

936) Ach mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich mit dem An- und Verkauf aller so­liden Staatseffekte beschäftige, und verspreche püuk- lichc und reelle Bedienung.

Wetzlar den 15. Juni 1842.

M. Flörshei in.

NB. Wer mich mit seinen gütigen Aufträgen beehren will, beliebe sich an meine Tochter, "die Wittwe G- Lilienfeld in Gießen, zu wenden.

777) Verschiedene Verhältnisse veranlassen mich, hierdurch öffentlich bekannt zu machen, daß ich mein sämmtliches Vermögen, welches mir durci, die Ver­mittlung des Herrn W. Valentin zu Theil ge­worden ist und noch zu Tbeil werden wird, an meine Kinder unterm 17. October 1840 abgetreten und unter die Verwaltung des erwähnten Hm. W. Valentin, mit Zustimmung derselben resp. deren Mutter als natürlichen Vertreterin derselben, gestellt habe.

Gleiberg, den 10. Mai 1842.

Georg v. Lesch.

Warn ung.

In Bezug auf obige Bekanntmachung finde ick mich veranlaßt, denjenigen, welche mit dem Herrn Georg p. Lesch oder dessen Ehefrau contrakiren, oder ihuen crcditiren, r(^p. borgen, bekannt zu machen, daß diejenigen Schulden, welche ohne mein Vor- und Mittwissen mit denselben contrahirt werden, aus dem Vermögen der Kinder des erwäbuteii Herrn v. Lesch nicht bezahlt werden.

Gleiberg, den 12'Mäi 1842.

W. Valentin, Curator.

951) Ich ersuche hierdurch alle Diejenigen, welche noch Zahlungen für von meinem seeligen Manne erhaltene Schlosserarbeit an mich zu leisten

haben, ,olche zu berichtigen, und verbinde hiermit zugleich die Aufforderung an Diejenigen, welche Forderungen an mich zu machen haben, mir ihre Rechnungen zu übergeben.

Gießen den 14. Juni 1832.

Schlossermeister Feg er's Wittwe.

958) Bevor ich eine mir gemachte Offerte, die Meine Abwesenheit auf zwei Jahre bedingt, accev- tire, wünsche ich meine Hofraithe ganz oder qctheilt zu verleihen, oder auch unter Bedingungen zu ver­kaufen, die auch einem minder Bemittelten den An- kans möglich machen. Das Ganze besteht in 12 fetuben, 5 Kammern, 4 Küchen, 2 Kellern, Stal- lung für 3 Pferde oder 4 Stück Rindvieh, circa /- Viertel Hausgarten und Hofraum.

Hierauf Reflcktirende wollen sich unmittelbar an mich wenden.

H. S ch n e i d e r, Schneidermeister.

932) Von künftigem Sonntage an wird auf der Vadenburg gutes Baierisches Bier in Ra»f oe- nominell bei 10 H J

L> Hofman n.

^040)^Zum Behnfc einer Ausfüllung ist bei mir Bauschutt, meistens gute Erde, nnentgeldlich zu haben.

Hermann Klaus, Hintergasse Lil. A. 34.

945) Es wird eine verständige Person in einen kleinelt ländlichen Haushalt in der Nachbarschaft ' geindif, die kochen kann und demselben vorzustehen im Stande ist, Doch muß sic auch im Bügeln und m Handarbeiten wohl erfahren sein, und gute Atteste geL7iefts. ' 3)36 Nähere beim Heraus-

841) Auf Johanni wird eine tüchtige Haus­magd gesucht. Wo? sagt Ausgeber dieses Blatts.

931) Sonntag den 19. Juni ist auf der Ba- dcuburg gutbesetzte

M a rin onie-Mn sik

anzutreffen, wozu höflichst einladet.

L. Hoffmann.

943) Am vergangenen Dienstag, den 14. d. M stt mir im Buschischeii Garten mein Hut mit einem andern vertauscht worden. Ich ersuche daher Dm- lemgen, m dessen Händen er ist, denselben bei mir umzntanschen. -

Gießen den 17. Juni 1842.

Philipp Schneider, Opfer mann.

Frischbacken.

® (o ^9- Juni. Balthasar Weidig in der Neustadt blüun 8a,t'*,n6 flHf Kreuz. Carl Nell in den Reuen-