462

1850) Bremer und Amsterdamer Cigar­ren, alten Rollen-Portoriko und Rollen-Va­rmas bei L. Jahr eis.

1825) Von vielen Gegenständen, welche sich zu Weihnachtsgeschenken eignen, habe ich eine neue Sendung erhalten, sowie angefangene und fertige Stickereien in reicher Auswahl, welche ich bestens empfehle. M. Heß.

1863) Ausverkauf.

Um gänzlich damit aufzuräumen, erlasse ich von der bisher geführten Stickwolle, von Zepbirwolle das Loth zu 9 fr., Hamburgerwolle zu 7 fr., Seiden-, Baumwollen - und Leinenstramin bedeutend unten» Preiß, und empfehle alle Sorten von Strickwolle zu möglichst billigen Preißen.

Jacob Kfm. Worms Wtwe. Kirchenplatz AS 13.

1844) Toiletten-Etuis zu Weihnachtsge» schenfen empfiehlt Chr. Oppermann

auf dem Seltcrsweg.

1861) Eine neu erhaltene Auswahl in TbibctS, Damast und abgepaßte Tamastmäntel, Sbawls, Sammet, Plüsche- und Chenille-Shäwlchen, Balza- rines, Mousselines de laine, carirten Merino, so wie die andern bisher geführten Artifel empfiehlt zu den billigsten Preißen

Jacob Kfm. Worms Wtwe. Kirchenplatz AS 13.

1847) Mein Comnrisfionslager

Milly-Taftllichter per Pfund 40fr.,(&tea* rm-Lichter, 1. Qualität 36 fr., bei Abnahme von 12 Pfund 35 fr. Soda-Oel-Kernseife 5% Pfund zu 1 fl. 30 fr. Reine ganz schneeweiße Talg-Kernseife 5v4 Pfund zu 1 fl. 30 fr. Cocusnuß-Oelseife und Par­fümerie, sowie frische Gemäße zu den bill-g- sten Preißen empfehle ich bestens.

M. Heß.

1862) Bettfedern, Flaumen, Barchent und Zwil­lich, Bieber und Gedrucktes empfiehlt zu den billig­sten Preißen Jacob Kfm. Worms Wtwe.

Kirchenplatz AS 13.

1842) Zimmerspäne werden korbweise bei Zimmermeister Ruckstuhl vor dem Wallthore verkauft.

Zu vermielhen.

1869) 200 fl. liegen bei hiesiger Leichenkasse zum Ausleihen bereit.

1854) In meinem Hause, dem Universitälsge- bäude gegenüber, sind die beiden untersten Stock­

werk, bestehend aus 4 Stuben, 3 Kammern, Küche, großem Holzstall, Waschküche, Keller und einem Gärtchen am Haus, zu vermielhen und bis kom­mende Ostern beziehbar.

Gießen den 13. Decbr. 1842. Bender,

Advocat.

Vermischre Rachrichteu.

1856) Vieh - Assecuranz.

Die sämmtlichen Mitglieder des Riudviebver- sicherungs-Bereius dahier werden hierdurch höflichst ersucht, sich Mittwoch den 28. Decembcr 1842, Abends 6 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gc- meinderaths Ludwig Herbert cinzufinden

1) um die Wahl für den Vorstand auf das Jahr 1843 zu vollziehen;

2) soll die Rechnung von dem Jahr 1842 ab- gchört werden;

3) ist die Bcrathung von mehreren wichtigen Gegenständen zurückgesetzt worden bis auf diese Versammlung, weßhalb auch gewünscht wird, daß sich die Gesellschafts-Mitglieder recht zahlreich einfinden möchten.

Gießen den 14. Deccmber 1842.

I. P. Möhl.

1866) Schwer hat das Schicksal mich dadurch heimgesucht, daß meine Frau von der Blattern­krankheit befallen worden ist. Von den wehmüthia- sten Gefühlen ergriffen und von besorgnißvollen, für fühlende Herzen leicht erklärbaren Gedanken niedergebeugt, richte ich, während ich mit diesen Zeilen eine zwar traurige, jedoch nothwcndige Pflicht erfülle, an verchrliches Publikum resp. meine Geschäftsfreunde und geehrten Kunden die ergeben­ste Bitte, die betreffenden Schneiderarbeiten, mögen sie neue oder auch Flickarbeiten sein, an meinen Schwager, Schneidermeister Philipp Bach in der Sonne, gütigst gelangen lassen und überhaupt mit diesem für die Dauer jenes verhängnißvollen Zu­standes der fraglichen Beziehung wegen verkehren zu wollen. In der vollsten Ucberzeugung, daß mein genannter Schwager meine verehrten Kunden eben so prompt und reell bedienen und überhaupt in allen Beziehungen so zufriede» stellen werde, wie die seinigcn, darf ich zugleich die Versicherung aus­sprechen, daß auch dort solide, geschmackvolle und moderne Arbeit gefertigt werde.

Gießen am 16. Decbr. 1842.

Peter Franz, Herrn-Schneidermeister.

1868) Künftigen Freitag als den 23. Decbr., fährt eine Chaise (Reisewagen) von hier nach Cassel; wer diese Reisegelegenhcit benutzen will, beliebe sich wegen das Nähere an die Erpedition d. Blts. zu wenden.