Ausgabe 
16.4.1842
 
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539) Ernst Kling,

aus Hanau,

Hof-Zahnarzt

Seiner Durchlaucht,

des regierenden Fürsten von Waldeck, wird bei seiner Reise nach Arolsen, Ende d. M. nach Gießen kommen, und daselbst, im Gasthofe zum Rappen logirend, einige Tage sich aufhalten.

566) Sämmtliche Mitglieder des hiesigen Bade- vcreins werden cingcladen,

Montags den 25. d. M., Abends 7 Ilbr

in dem Wirthschaftslokal des Herrn Rupp in der Neustadt zur Berathung über fi­nanzielle Angelegenheiten, zur Wahl mehrerer Aus- schußmitgliedcr und eines Dirigenten sich einzufinden.

Gießen den 15. April 1842.

Der Gesellschaftsvorstand des Badevereins.

548) Ich wohne jetzt bei Herrn Schreiner- meister Marguth.

Gießen den 14. April 1842.

Dr. Eckstein, Hofgerichts-Advokat.

455) Keine Hühneraugen mehr!

Unfehlbares Mittel, um Hühneraugen auf eiue ganz schmerzlose Weise, und zwar in der kürzesten Zeit für immer auszurotten, ist in versiegelten Schachteln, mit Original-Beschreibung versehen, die Schachtel a 36 fr., allein ächt zu haben, bei

Earl Frech.

555) Mein Wagen fährt nun wieder um 6 Uhr Morgens nach Grünberg, nemlich Sonntag, Dien­stag und Donnerstag, wer von dieser Gelegenheit Gebrauch machen will, den ersuche ich des Tags vorher sich eine Karte zu lößen.

Wilhelm Rühl.

565) Bei Unterzeichnetem stehen mehrere Forte- Pianos zu verkaufen oder zu vermiethen, worunter ein ganz neues ist.

Leicht.

Offene Dienststelle.

567) Der Unterzeichnete sucht einen braven, mit genügenden Zeugnissen versehenen militärfreien Menschen, der mit Pferden und leichtem Fuhrwerk umzugehen versteht, und sich mit Neigung leichten Gartenarbeiten widmen will, zu engagiren. Die Dienstantretung kann alsbald geschehen. Lusttra­gende (womöglich Unverheirathele) wollen sich per­sönlich bei mir in meinem Comptoir einfinden, wo

ich in der Regel jeden Vormittag bis 1 Uhr an­zutreffen bin.

Gießen den 12. April 1842.

G. F. Heyer Vater.

570) Eine mit guten Zeugnissen versehene Dienst­magd, welche mit Wartung einer Kuh und sonstig häusliche Arbeit umzugehen versteht, wird in Dienst gesucht und ent guter Lohn zngesichert. Das Nähere bei Ausgeber d. Bl.

582) Bei günstiger Witterung ist Sonntag den 17. April

Ilarmonie-jSInsak

auf dem Hardthofe auzutrcffen.

535) JVä 98 gewann die Cbatoulle.

Th. Jungel.

Frischbacken.

Den 17. April. Balthasar Weidig in der Neustadt. Philipp LampuS auf dem Kreuz. Carl Noll in den Neuen- däuen.

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 10. April. Morgens: Geheimer Kirchenrath Dr. Dieffenbach. Nachmittags: Pfarrer Bonhard.

Getaufte. Den 8. April. Dem Bürger und Schnei« dermeister, Philipp Bach, ein Sohn, Julius Friedrich, geboren den 19. März.

Den 10. April. Ein unehelicher Sohn, Georg Fried­rich Wilhelm, geboren den 28. März.

Denselben. Dem Bürger und Schriftsetzer in der Lichtenbergerschen Buchdruckerei, Wilhelm Korndörfer, eine Toch­ter, Luise Karoline Marie Johannette, geboren den 2. April.

Den 12. April. Dem Großh. Bauaufseher erster Klaffe, Christoph Querner, ein Sohn, Karl, geboren den 29. März.

Beerdigte. Den 10. April. Johannette Katharine Marie Valentin, des Bürgers und Schneidermeisters, wie auch pensionirten Opfermanns und Kanzleidieners, Christian Valen­tin, Ehefrau, geborne Schneider, alt 77 I. 6 M. LI T., ge­storben den 7. April. ______

Die Pfarrgesibäfte in der nächsten Woche be­sorgt Pfarrer Bonhard.

Katholische Gemeinde.

Getaufte. Den 10. April. Dem Sekretär des land- wirthschastlichcn Vereins für die Provinz Qberheffen, Franz August Groß dahier, eine Tochter, Clara Theresia, geboren den 23. März.__

Israelitische Gemeinde.

Geboren. Den 26. März. Dem Schneidermeister Joseph Bamberger dahier, ein Sohn, Jacob.

Den 1. April. Dem SchuhmachermcistcrMoses fcot)V berg dahier eine Tochter, Henriette.