Änzeigeblutt
der Stadt Giessen.
JVl 16 Samstag den 16. April 18Ä2.
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Frucht - und Victualienpreise zu Gießen vom 16. biö 23. April 1842.
Fleischpreise.
1 Pfund gutes Ochsenfleisch . . .
1 „ Kuhfleisch......
1 „ Rindfleisch
1 „ Kalbfleisch.....
auch.......
1 „ Schweinefleisch . . ,x .
1 „ Hammelfleisch gemästet
1 „ Wurst von pur Schweinen ,
1 „ gemischte Wurst . . . .
1 „ Bratwurst .....
1 „ Schwartemagen . . .
1 „ geräucherter Speck . . .
t „ Schinken und Dörrfleisch .
1 „ Rindsfett .....
t ,, Hammelsfett
1 „ Schweineschmalz, ausgelas
senes . 1 „ desgleichen, unausgelassen
fr.
10
8
8
5
11
9
12
8
15
16
20
16
13
13
20
18
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2
2
2
2
Anm. Die Zu gaben dürfen in weiter nichts, als ! in Fleisch ooudcr- । selben Gattung | bestehen, u. zwar 1 aufioPfd.Fleisch nicht mehralsan- dcrthalbPfd.u.s. w. nach Proportion, welches auf! Pfd. nichtoöllig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Sc-! raub, wie auch die ganz blutigen und nichtgcnicßbaren Stücke oom Hals, sind oon der Zu-: gabegänzlichauS-! geschloffen. j
Brodpreise.
— Pf. 27 Loth • Qt. Roggenbrod . . . 2*17// — // // . . ,
5*2// — // ...
18| Loth — Qt. gemischtes Brod 5 * 1 u Wasserweck 4 * 1 * Milchbrod
Bierpreise.
1 Maas ordinaires Bier auch
1 Maas Doppelbier .......
Marktpreise.
1 Maas Milch . . .
1 Pfund Bntter auch
3 Handkäse
6 Eper
1 Pfund Waizenmehl
1 » grob geschälte Gerste ....
1 -- klein geschälte Gerste.....
fr.
2
6
12
2
1
1
Pf.
4
6
7
6
18
19
4
4
6
4
8
Frachtpreise.
Städte
G e m ä s
Waizen
Korn
Gerste
Hafer
Erbsen
Linsen
Pst ; ft- I fr.
Pf. | fl-1 fr.
Pf-! fl. fr.
Pf fl. ' fr.
Pf. I fl.; fr.
Pf. fl. fr.
Darmstadt ....
das Malter
200! -I -
__________ __________1__
-1 4 3fi
- 2 40
Gießen......
das Malter
200'i llj 50
200 5] 50
165| 3 48
1
— 2 35
- 4 48
— 5 ' 4
Marburg am 26. Februar
das Mött
- 8'5u
— 4’ 20
- 2 35»
- Ii 45
j 1
- 7 -
Wetzlar am .9 April.
der Scheffel
901 4,51z
84 2>31j
72! 1! 35
- | 58
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— —1 —
Besondere Bekamitmachmigeu.
49 t) Die Erben des Eberhard Ruppersbcrger dahier haben
Ach 164 Klftr. Garten unter der alten Eiche verkauft, können darüber aber keine Eigenthnms- nrkundcn vorlegen, es werden daher alle, welche aus irgend einem Grunde an den erwähnten Garten Ansprüche bilden, hierdurch aufgefondert, dieselben so gewiß binnen 6 Wochen geltend zu machen, als sonst der Kaufbrief gerichtlich bestätigt werden wird.
Gießen den 29. März 1842.
Großhl. Stadtgericht. Müller.
556) Der von Schneidermeister Conrad Hütter dahier, als jetzigem Eigenthümer, verkaufte Garten
iV-r 135 süKlftr. am Brennofen, ist nach einem Eintrag im Hppothekenbuch vom 29. Mai 1776 wegen des von Unterosficier Schmidt, als früherem Eigenthümer, in Besitz genommenen Bermögensantheils des abwesenden Stapp zur Can- tion eingesetzt. Der jetzige Eigenthümer erkennt die Verpfändung nicht au, es werden daher der abwesende Stapp, dessen etwaige Erben und Alle welche aus irgend ein-nnRechtsgrnnde an den fraglichen Garten Ansprüche bilden, aufgefordert, dieselben so gewiß binnen 6Wochen geltend zu machen, als sonst der Eintrag im Hppotbekenbuch gelöscht, und der Kaufbrief unbedingt bestätigt werden wird.
Gießen am 26. März 1842.
Großhl. Hess. Stadtgericht. Müller. Haberkorn.


