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171) Montag den 14. Februar l. Z., Vormittags 9 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei dahier die zur Legung eines Kandels an der Iten Pfarrwohnung er. sodert werdenden Arbeiten, als:
1) Spenglerarbeit, veranschlagt zu 23 ff. 3 fr.
2) Schloffcrarbeit, „ n 5 " 6 »
3) Dachdeckerarbeit, „ » 3 // 43 „
an die Wenigstnehmenden vergeben werden.
Gießen am 5. Februar 1842.
Der Beigeordnete E. C. Rühl.
194) 19 Stecken Buchen-Schcit- und 7 Stecken Eichen-Prügelholz werden
Montag den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, im Hintergarten des Bäckers Johann Noll in der Neustadt versteigert.
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Feilgebotene Sachen.
■ 38) Zn der Nähe einer Provinzialstadt i Hessens ist ein Hans mit Saalbau nebst Stal- lung für Rindvieh, Pferde rc., Futterböden, Hoftaum, Garten mit Wikthschaftsanlage nebst Gemüsegarten zu verkaufen. Zn demselben wurde bisher eine gute und sehr stark besuchte solide Wirth- schafl geführt. Das Ganze liegt an zwei sehr frequenten Hauptstraßen und eignet sich seiner günstigen Lage wegen sowohl zum Fortbetrieb einer Wirth- schaft, als zu jedem andern Geschäfte. Man wende sich wegen des Näheren unter der JVa der Anzeige an die Expedition dieses Blatts.
155) In der Wohnung des Unterzeichneten steht ein Flügel billig zu verkaufen und ist das Nähere daselbst zu erfahren.
Carl Habenicht, am Kirchenplatz.
Ä195) Düsseldorfer Punschessenz, moussi- rende Limonade, alten Nordhäußcr Frucht- und Kirschbrandwein, wie auch ächt Bay- _____^risches Bier empfiehlt
L. Zahreis, am Markte.
182) Düsseldorfer Punscheffenz, Spiritus, Senf, Rahm- und Schweizer-Käse, Bayerisch Bier in Fässern und Flaschen, Häringe, Sardellen, ganz frischen Nordlabberdan rc. bei
Z. G. Appel.
170) Kölnisches Haar-Del zur
Erhaltung und Defördrrung des Wachs- thums der Haare.
Dieses im Jahr 1766 von Johann Baptista Paes in Köln erfundene ausgezeichnete Haar- Oel hat durch seine belebende Kraft und wohlthätige Reizbarkeit der Kopfhaut die Eigenschaft, die Haare bis ins späteste Alter zu erhalten, auch bei fortwährendem Gebrauch die greisen Haare dunkel zu machen. Daß sich in der Mischung keine ätzenden Bestandtheile befinden, sondern dieselben nur aus der China, dann rein vegetabilischen Oelen und aromatischen (nicht erhitzenden) Riechstoffen zusammengesetzt, ist satffam bewiesen.
Es wäre leicht, eine Masse Zeugnisse über die Nützlichkeit dieses Haar-Oels beizubringen. Doch der Gebrauch desselben wird die beste Empfehlung sein,, und alle schwulstigen Anpreisungen überflüssig machen.
Köln, den 1. Januar 1811.
Der Erbe des Johann Bapfista Paes, G. A. Lauten.
Gebrauchs-Anweisung.
Man reibe jeden Morgen 15 — 20 Tropfen von diesem Oel ein. Dadurch werden die Haare schön, geschmeidig, dunkel, nähren sich in sich selbst, und erhalten sich fortwährend in üppigem Wüchse. Bei Perücken und Touren, deren Haarspitzen durch das Älter röthlich werden, verdunkelt dieses Oel solche bei jezuweiliger Einreibung vollkommen.
Preis per Fläschchen 48 fr.
Die Niederlage für Gießen befindet sich einzig und allein bei Jacob Kaufmann WormS Witwe.
In Bezug auf obige Anzeige empfehle ich dieses Haar-Oel zur gefälligen Abnahme bestens.
Jacob Kfm. Worms Witwe, Kirchenplatz Lit A. M 13.
169) Aecht kölnisches Wasser
des
Jean Maria Farina in Köln, ist ächt und unverfälscht zu dem Fabrikpreis zu haben bei
Jacob Kfm. Worms Witwe, Kirchenplatz Lit. A. .AS 13.
176) Neue Sendungen Braunschweiger - Flachs, bester Qualität, haben erhalten
M. u. S. Arnstein.


