Ausgabe 
11.6.1842
 
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5) An demselben Tage, Nachmittags 2 Uhr, der dem Gasthausc zum Pfau in Gießen, von der Weide-, Burg- und Ochsenwiese in Gießener Ge­markung, 141 Morgen,

6) Mittwoch den 29. Zuni, Vormittags 9 llbr, auf der Straße nach Steinberg bei der Steinberger Mühle:

a) von 25 Morg. im Herrnwalde,

b) ,, 42 ,, in Leihgesterner Gemarkung,

c) ,, 195 ,, in Schiffenbcrger ,,

d) ,, 56 ,, in Watzenbörncr

Gießen, den 5. Zuni 1842.

Der Großh. Rentamtsvicar.

' Gg. Leichtwciß.

877) Mittwoch den 15. d. M-, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Verhörlokal des hiesigen Provinzial- Arresthauses mehrere Manns- und Frauenhemden öffentlich versteigert.

Gießen den 9. Juni 1842.

Großh. Criminalgerichts-Secretair Hopfner.

888) Donnerstag den 16. Zuni, sollen in der bisherigen Wohnung des Herrn Prof. Dr. Plagge in den Neuenbäuen, einige Schränke, Schreibtische, Kauapee'6, Bettstellen u. s. w., gegen gleich baare Bezahlung öffentlich versteigert werden.

879) Die den Pfarrer Röders Erben zuge­hörige Hofraitbe, welche in der Hauptstraße von Lich steht, mit Oeconomie-Gebäuden und Hofraum versehen und darum zum Betrieb eines Geschäfts ganz geeignet ist, soll

Donnerstag den 30. Zuni, Mittags 1. Uhr, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, zu Lich öffentlich meistbietend von den Nöderi'schcn Erben versteigert werden.

Feilgebotene Sachen.

Inin

Lieutenant Scmmlers Wittwe.

S 876) Die Unterzeichnete ist gesonnen, ihr auf dem Astcrweg gelegenes Haus aus freier Hand zu verkaufen; es enthält sieben heizbare Zimmer, zwei Cabinettcn, Kammern zwei Küchen, Keller, Waschküche, zwei Holzschoppen, eine Pumpe, geräumigen Hof und etwas Garten, Alles in gutem Zustand. Die Kaufbedingungen sind jederzeit bei mir zu erfahren, wo auch Alles ringesehen werden kann.

fP»» 803) Diese Fabrik er-

sten Ranges Lat sich, die grossartigste < und vorzüglichste in Europa einen allge- meinen Ruf erworben. Nachstehende Sorten, nei in höchster Vollkom- (Lo"don) von <Hambur8)menhcit, für jede Hand Schuberth £^>.und Schriftart, über­treffen alle bisher be­kannten Federn; es kostet das Dutzend mit Halter:

Beste calligraphic Federn, für gewöhnliche Schrift 4 gfir. Feine Schulschreibfedern, (uiittelgespitzt) , ß Feine Damenfedern, zur Klein- und Schönschrift 8 Superfeine Lordfedern, hronzirt oder Silherstahl (mittelgespitzt) Beide Sorten zum Schön­schreiben , übertreffen die Federposen an Ela- sticität bei weitem . . . . . 8

Correspondenzfedern, fein gespitzt, zum Schön-

und Schnellschreiben .... 40

Kaiserfedern, die vollliommenen, doppelt geschlif­fen, mittelgespitzt . . , jg

Napoleon- oder Ilies en federn, zu grösserer Pracht­schrift, leistet das Vierfache von andern Fe­dern, die Karte . . . ,

I\otenfedern, für Musiker; auch zur Schrift für schwere Hände........

Musterhafte vorzüglicher Stahlfedern, 13 ver­schiedene Sorten; passend für alle grössere oder kleinere Schrift, mit 2 Haltern . 12

Ordinaire wohlfeile, jedoch sehr brauchbare Fe­dern, das Gross von 114 Stück in einer Schach­tel zu nur 43 gGr. und die Karte von 2 bis 4 gGr., sind ebenfalls einzig und allein ächt zu be­kommen in der Haupt-Niederlage von

Helnr. Läideking.

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914) breite gestickte, wie auch tam- bourlrte Monsseline für Vorbänge aeeignct, mit sehr geschmackvollen Desseins, Franqen baumwollene Korteln und Quasten, Vor- hangstangen, Verzierungen,Rosetten, Ringe von Bronxe, empfiehlt

£» Ho chstärter.