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der Wittwe des Bäckermeisters ittib Feldgeschwornen Daniel Steinberger dahier, verschiedene Mobilien, worunter namentlich eine goldene Taschenuhr, Kup­fer, Messing, Zinn, Möbel, Haus-und Küchengeräth- schäften öffentlich meistbietend versteigert werden.

Zugleich werden alle Gläubiger der Wittwe und Erben des Daniel Steinberger hiermit aufgefordert, ihre Forderungen so gewiß im Termin

Montag den 17. d. M.

bei unterzeichneter Gerichtsstelle anzumeldcn, als sie sonst bei der Erbauseinandcrsetzung und Ver- theilung der Masse nicht berücksichtigt werden.

Gießen den 6. Oktober 1842.

Großh. Hess. Stadtgerichte Müller.

1505) Montag den 10 d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dek Wohnung des Klnbbdieners Nicolai auf dem Neuenweg die zu dem Nachlaß der Maria Wagner gehörigen Mobilien versteigert werden.

Gießen, den 4. Oktober 1842.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Haberkorn.

1490) Die Holzhauerarbeiten in den Gießer Stadtwaldnngcn für das Jahr 1843, sowie die Aufräumung vott 540 laufenden Klftr. Waldgräben und das Aufsitzen von 72000 Lehmsteinen, soll

Dienstag den 11. October, Vormittags 9 Uhr, auf hiesigem Rathhaus an die Wenigstnehmcnden vergeben werden.

Gießen den 6. October. 1842.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

1489) Montag den 17. d. M., Vormittags 10. Uhr, loll auf dem Direktorial-Bureau dahier die Lie­ferung nachbcnanntcr Speise-Ingredienzien zum Behufe der Verköstigung der Sträflinge allhier un­ter den, vor dem Beginnen der Versteigerung er­öffnet werdenden Bedingungen an den Wenigst- forderndcn versteigert werden, als:

1) ohngcfäbr 2000 Stück Weißkraut,

2) 2000 Würsing,

3) ., 600 Wintcrkohl,

4) ,, 800 Mltr. Kartoffeln,

5) ,, 35 Ohm Sauerkraut,

6) 20 Cent, gelbe Rüben,

7) ,, ,, 40 ,, unkererdlge, gelbe oder

weiße Kohlraben,

8) 8 Zwiebeln.

Indem dieses zur öffentlichen Kenntniß ge­bracht wird, wird noch die Bemerkung beigesügt, daß bei der Versteigerung nur solche Stngliebhaber

zugelassen werden, welche sich durch Bescheinigungen der einschlägigen Bürgermeister auswcisin können, daß sie eine Caution zu stellen im Stande sind, welche den dritten Theil des Werthes der Lieferung ausmacht.

Marienschloß am 4. October 1842.

In Auftrag Gr. Hess. Zuchthaus« Direction daselbst Weigel.

1493) Die auf meinem Acker am Erdenkauter Weg stehenden Kartoffeln bin ich Willens, Montag den 10. Octbr., Nachmittags 2 Uhr,

zu versteigern. PH. Lenz.

Feilgeboten.

1491) Eine große Auswahl Pariser Bouquets, welche sich besonders gut auf Bälle eignen, habe ich zu den billigsten PrAßen erhalten. Zugleich empfehle ich mich mit fertigen Winterhüten, Hau­ben, Krügen, Spitzen und allen in dieses Fach ein« schlagenden Artikeln.

Zohannette Holberg, in der Wallthorstraße.

1449) Feinste Stearin-, Chaisen- und Tafel­lichter empfeblc ich zur geneigten Abnahme.

Z. G. Appel.

1499) Alle Sorten Cigarren und Ta- backe im Großen und im Kleinen sind billig und ächt zu haben bei

Ferdinand Meyer, ui der Schloßgasse.

1488) Neue moderne Westen- und Hosenzeuge sind angekommeu bei S. Hirsch, Sohn.

1509) Ein neuer kupferner Braukessel mit fla­chem Boden und Ablaßkrahnen in neuester Facon, circa 7 Obm ballend, und ein Brennerei-Geschirr, die Blase 2 Obm 46 Maas haltend mit Maischvor- wärmer und Zubehör, stehen unter vortheilhaften Bcdiiignngci! zu verkaufen bei

C. L. Kirsch, Kupferschmiedmeister.

1501) Süßer Acpfelwein, die Maas zu 14 fr. ist zu haben bei Georg Lampus

am Kreuz.

1487) Zn Lit. C. M 42 auf dem Scltersweg sind mehrere Wagen guter Mist zu verkaufen.

1508) In der Zudengasse Lit. D. M 11 ist Acpfeltrcstcr, der vollgesirlltc Korb 51t 2fr., zu haben