Ausgabe 
5.3.1842
 
Einzelbild herunterladen

63

808) Anon c e.

Nach erlangter Erlaubmß, hier ferner zu ver­weilen, erlaube ich mir, einem hochgeehrten Publi­kum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mei­nen bisherigen Unterricht fernerhin auf eine andere Weise betreiben werde.

Nach Beendigung der Osterferien unterrichte ich: a) im Schönschreiben nach der amerika­nischen Lehrmethode, wodurch meine Schü­ler in kurzer Zeit die bedeutendsten Fort- schritte machen, welches stch ans vielen Probeschriften diesiger Schüler ergiebt;

b) in» Zeichnen nach einer selbst gebildeten, erleichternden und weit schneller zum Ziele führenden Lehrart;

c) im Rechnen.

Täglich wird jeder Schüler 2 Stunden, wöchent­lich 4 Mal unterrichtet, und ist das Stundengeld auf 1 ff. Z43 kr für den Monat festgestellt.

Von den obigen Lehrgegcnständen kann Zeder nach Belieben einige weglassen, um sich in den anderen mehr auszubilden.

Erwachsene genießen den Unterricht von den Kindern abgesondert.

Ferner unterrichte ich auch Kinder, die noch keinen Unterricht genossen buben, und sind diese ge­sichert, niemals eine schlechte Handschrift zu bekommeu.

Der Unterricht wird in jeder Tagesstunde und auch des Abends ertheilt.

Das mir bisher erworbene Zutrauen läßt mich hoffen, daß recht viele Eltern mir ihre Kinder anvertrauen werden, und gebe ich die Versicherung, daß ich Niemand unbefriedigt lassen werde.

Ich bin täglich in den Vormittagsstunden in meiner veränderten Wohniliig, im Seiler HLi­ga rdt'scheu Hause, dem Gasthofe zum Rappen gegenüber, anzutreffen, und bitte um baldige An­meldung der Schüler.

B» Falkenberg

221) Für Damen und Herrn « nehme ich von heute an Hüte zum Waschen an, und bin durch meine Musterhüte im Stande, denselben vorher die neuesteFacon zu geben; auch werden solche alle 14 Tage zurückgeliefert und kommt der Waschpreis bil­liger, als bisher.

Gießen den 18. Februar 1842.

Henr. Heß.

Lit. A. M 55.

263) Die neuesten, ord., mittelfeine und seine Tapeten und Bordüren, wovon die Muster­karten zur Ansicht bereit liegen, empfehle ich zur geneigten Abnahme.

A. Balser, auf der Mäusburg.

273) Bis Montag Morgen, den 7. Marz, gebt eine Retour-Chaise nach Aschaffenburg über Frankfurt ab. Wem die Gelegenheit dient, kann die nähere Auskunft im Gasthaus zum Rap­pen dahier erhalten.

300) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wobnung verändert habe, und jetzt bei Wittwc Schmidt an der Stadtpfort wohne.

Adolph Heimreich, Damenschneider.

270) Ein verbeiratheter junger Mann aus hie siger Gegend, welcher bisher ut Frankfurt in einem Haudluugshause als Gewölbeansseher und Ausläu­fer conditionirte, sucht dahier auf ähnliche Weise placirt zu werden. Das Nähere ist bei der E.rpe- ditiou dieses Blattes zu erfahren.

282) Ein Mädchen, welches mit Bügeln und Nähen umzugeben weis, wünscht Beschäftigung zu erhalten. Auch ist es erbötig, außer dem Hause diese Beschäftigung, gegen 10 kr. per Tag, zu verrichten. Das Nähere ist bei der Erpedition die­ses Blattes zu erfahren. x

254) Es wird auf Ostern oder auch sogleich eine brave Magd ins Hans und zu einigen Kühen gesucht,

Frischbacken.

Den 6. März. Adolph Seit in der Marktstraße. Steinbergers Wittwe am Wallchor. Ludwig Kämmerer auf dem Seltcrswege.

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Den 6. März. Morgms: Kirchen rath Br. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard.

Getaufte. Den 27. Februar. Dem Bürger uns Schneidermeister, Marlln Wiedemeper, eine Tochter, Marie Wilhelmine Karoliue, geboren de» 6. Februar.

Denselben. Ein unehelicher Sohn, Johann Heinrich Martin, geboren den 8. Februar.

Denselben. Dem Bürger, Heinrich Schwall, eine Tochter, Adolphine Katharine Jacebine Margarethe Karoline Elisabethe, geboren den 11. Februar.

Denselben. Dem Bürger und Schlossermeister, Jo« Hann Heinrich Lehrmund, eine Tochter, Johmmette Karolmr Konradine Elise, geboren den 7. Februar.