32
141) Eine meublirte Stube, auf den Markt stoßend, ist billig zu miethen bei
I. Römer.
158) Bei Unterzeichnetem ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen.
C. Spengel.
Vermischte Nachrichten.
143) Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha.
Für den Zweck und Nutzen der Lebensver- stcherungen bieten die neuesten Ergebnisse obiger Anstalt abermalige Belege dar. In dem nun ab- gelaufeuen Geschäftsjahr ist eine Summe von 280000 Thlr. au die Hinterbliebenen von 156 gestorbenen Mitgliedern vergütet, und durch diese Erbschaften der Grund zum Wohlstände mancher Familie gelegt, ja manche vor Verfall bewahrt worden. Um so zahlreicher gestaltet sich der fortdauernde Beitritt zur Bank; im vorigen Jahre haben sich derselben wieder gegen 1000 neue Mitglieder mit einem Versicherungökapitale von 1,600,000 Thlr. angeschlossen. Bei einer Jabres- einnahme von 740,000 Thlr. erreichte die obige Ausgabe sirr Sterbefälle das Maaß noch nicht, welches die Berechnung hatte erwarten lassendes wird sich daher ein abermaliger Ueberfchuß zur dereinstigen Vcrtheilung als Dividende Herausstellen. Die Dividende für 1842, aus 1837 stammend, beträgt 20 Procent.
Mit dieser Anzeige verbinde ich die Einladung zu weiterer Theilnahme an jener, durch Solidität der Einrichtungen und Billigkeit der Bedingungen gleich cmpfehlenswerthen Anstalt. Ich mache noch besonders auf die neue, schon mehrfach benutzte Einrichtung derselben aufmerksam, welche älteren und neuen Versicherten gestattet, sich durch Entrichtung jährlicher Zusatzprämien den Vorthcil zu erwerben, daß sie nach Erreichung eines beliebigen Alters die Versicherungssumme noch bei Lebzeiten selbst empfangen. ■
Gießen, den 1. Februar 1842.
Dr. Ban sa. Hofgerichts-Advokat.
sWp ufnb Erkauf Großh. Hess. SO o« <7 o 7 Loose, so wie m Herzog!. Nassau'schen ff* Gossen empfiehlt sich Unterzeichneter.
C. L. Reiß,
rn der Wallchorstraße.
146) Sonntag den 6. Februar l. I., ^?eendigtcm Nachmittags-Gottesdienste, soll im Gasthaus zum Rappen dahier, die Leichenkasse- Rechnung pro 1841 abgehört werden.
?^lieder des Instituts werden hierzu höflichst eingeladen. ’
Gießen, den 24. Januar 1842.
Der Vorstand der Leichenkasse-Gesellschaft.
160) Den verehelichen Einwohnern hiesiger Stadt erlaube ich mir meine Dienste in Fertigung aller feinen weiblichen Arbeiten billig zu offeriren. Zugleich füge ich die ergebenste Bitte bei: mir gütigst Kinder anvertrauen zu wollen, welchen ich Unterricht in den erwähnten Arbeiten und insbesondere gründlichen Unterricht in der französischen Sprache geben möchte. Durch Ordnung, Fleiß und Billigkeit werde ich mir das geschenkt werdende Zutrauen nicht nur zu erhalten, sondern auch zu erweitern suchen. Meine Wohnung ist bei dem Schneidermeister Schneider, Vater, auf dem Neuenweg.
A. Bauern selb.
142) Em junger Mensch, der im Schreiben sehr qualificirt ist, wünscht in hiesiger Stadt Beschäftigung zu erhalten. Näheres bei Ausgeber dieses Blattes. a
149) Kommenden Fastnachts-Sonntag, den 6. Februar,
Harmonie und Tanz-Mnstk
bei Georg Becker,
im Promenaden-Haus.
150) M. 111 gewann den Flügel von Herrn Stud. Cause, und die M. 330, 243, 368 und 131 gewannen die Uhren.
Wilk er.
Hiezu «'ne Beilage.


