Ausgabe 
4.6.1842
 
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Zu vermkethen.

856) Das den Kindern des verstorbenen Zollamtsdieners Gg. Belte in Großenlinden gehörige, erst vor 4 Jahren neu erbaute, zu

2Familienwohnungen eingerichtete zweistöckige Wohn­haus, welches an der daselbst so frequenten Haupt­straße steht, soll auf 9 Jahre verpachtet werden.

Pachtliebhaber wollen sich deßhalb an den Un­terzeichneten wenden.

Großenlinden den 31. Mai 1842.

Heinrich Belte, Bormund.

860) Eine Stube nebst Feuerherd und Holzplatz ist zu vermiethen bei Pb. Löber

auf der Mäusburg.

821) Einen Fruchtbodcn sucht zu leihen Th. Lotz.

880) In Eit. C. JVa 146 auf dem Seltcrswcg ist ein möblirtcs Zimmer monatlich, auch länger, zu vermiethen.

865) In der Löwengaffe Eit. C. JVä 85 ist ein Logis, bestehend in 3 heizbaren Stuben nebst Ka- binet und Kammer, Küche, Keller und Holzstall, an eine, oder auch getrennt an zwei kleine Familien zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden.

863) Das Loskant'sche Haus auf dem Reichcn- sand, Eit. C. M. 182, mit Hintergarten, kann ganz oder theilweise vermietbet werden.

870) In einem Hinterhaus sind zwei Stuben, Kammer, Küche und Holzplatz an eine stille Fa­milie zu vermiethen. Wo? sagt Ausgeber dieses Blattes.

Vermischte Nachrichten.

807) Geschäfts Eröffnung.

Die Unterzeichnete» beehren sich, einem verehrten Publikum anzuzeigen, daß sie 1 ter ein Fournier- Schneide-Gefchäft errichtet und nunmehr er­öffnet haben; sie empfehlen dieses den betreffenden Consumenten mit dem Anfügon, daß sie sowohl inländische, wie ausländische Fourniere in bester Qualität und zu den billigsten Preißcn zu liefern, sowie auch sonstigen Wünschen, sofern sie in dieses Geschäft einschlagen, gerne und mit Vergnügen entgegenzukommen und reellste Bedie­nung versprechen.

Herr I. B. W e i d i g III. hier, ist ver­möge seines Austritts, nicht mehr Mitglied der Gesellschaft.

Gießen, den 1. Mai 1842.

Franz Peppler et Comp.

855) Im An- und Verkauf von allen Arten Obligationen, in- und ausländischen Staats-Obligationen und Prämienscheinen, so wie in allen sonstigen Staatseffekten empfiehlt sich

Gießen den 1. Juni 1842.

S. Hirsch.

853) Salzhäuser Mineral - Waffe».

Das verehrliche Publikum in Gießen wird hier­durch in Kenntniß gesetzt, daß die Mineralwasser- Handlung L. T. Felsing daselbst, den Berkaus unseres Mineralwassers übernommen und in dieser Woche eine neue Zufuhr erhalten hat. Die Krüge haben unseren St-mvel und Siegel mit der Um­schrift:Salzhäuser Min.-Wasser" und der Preiß ist zu 13 fr. per Krug festgesetzt.

Salzhausen den 19. Mai 1842.

Groß. Hess. Bade-Direction.

Reuß. Dr. Möller.

Mich auf obiges beziehend, empfehle ich Salz« Häuser Wasser, sowie auch sonst alle hier gang­bare Sorten Mineral-Wasser zur geneigten Ab­nahme.

Schwalheimer Wasser erhalte ich wöchentlich frische Zufuhr, weßhalb auf stets frische Waare zu rechnen ist.

Gießen, den 2. Juni 1842.

L. T. Felsing.

869) lieber die, den Verfasser der Kaffee-Anzeige in JVa 19. des hiesigen Anzeigeblatts, von Seiten des Herrn I. B. Noll beschuldigten Verläumdung, habe ich, nachdem ich von einer eingeleiteten Un­tersuchung bestimmte Kenntniß erhielt, mich bei Großh. Stadtgerichte freiwillig gestellt, mich als Berfasser bekannt und gegen den Vorwurf der Ver­läumdung Verwahrung eingelegt.

Gießen den 3. Juni 1842.

I. G- Appel.

854) Das auf den 9. d. M. angekündigte Concert muß wegen eingetretener Verhinderung eines Theiles des Orchesters schon den 8. stattfinden.

Gießen den 3. Juni 1842.

Der Gesellschaftsvorstaud.

864) Das Frauenbadhaus ist nunmehr am recht en Lahnufer, zwischen der Brücke und dem Müblwehr aufgcschlagcn, und die Ehefrau des PH. Löber als Aufwärterin angestellt.

Gießen den 4. Mai 1842.

Der Vorstand des Badevereins.