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1772) Schöne Mode-Druckzeuge und ächtfarbige Kattune, wollene und baumwollene Halstücher in allen Größen, weiße Waaren, Tüll, Spitzen und sonstige Ellenwaaren, sowie auch ein gutes Sortiment baumwollener Handschuhe bringen in empfehlende Erinnerung
Gebrüder Heß, Lit. C. JVo. 190 am Kreuz.
1759) Spielwaarcn in großer Auswahl, von Pvrzelain, Prob - und englisch Zinn, sowie runde und ovale Wärmflaschen, ovale Waschkumpen, Klysopumpen, Bettpfannen und alle übrige in mein Fach einschlagenden Artikeln empfehle ich zu billigen Preißen.
I. H. Fuhr, Zinngicßer.
1773) In Stickereien, als Hamburger, englische und Terno-Stickwolle, Stick- und Strickseide, Chenillen, Börsenlitzen, Leinen-, Baumwollen- und Seidestramin, sowie in angefangenen Hosenträgern und Pantoffeln sind wir wieder gut sortier und empfehlen solche zu den billigst gestellten Preißen.
Gebrüder Heß, Lit. C. M 190 am Kreuz.
1768) Schwarzwurzeln und Würstng sind zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Blts.
1760) Stroh-Kuhdünger ist zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber d. Blts.
Zu vermiethen.
1761) Eine Familicnwohnung, bestehend aus einigen Zimmern, Kammer, Küche mit Sparheerd rc>, ist in Lit. D. .AS? 35. in der Marktstraße zu vermiethen. Das Nähere bei
Georg Becker, im Promenadebaus.
1743) Eine Familienwohnung, bestebend aus 4—5 heizbaren Zimmern, Küche, Kammer, Boden, Keller, sowie Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Wo? sagt Ausgeber d. Blts.
1757) Ein Sopha ist billig zu vermiethen. Ausgeber dieses sagt wo.
Auszuleihen.
1752) Es werden in der Nähe von Gieße» 6000 Gulden gegen doppelte Versicherung zu leihen gesucht. Wo? sagt Ausgeber d. Blts.
1780) Es wünscht Jemand zwei hiesige Stadt- Obligationen, -> 500 fl., oder auch eine a 500 fl. und eine ä 100 fl. zu kaufen. Wer? sagt die Erpedition d. Blts.
1751) 2—8000 Gulden liegen in hiesiger Stadt zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt Ausgeber d. Blts.
1754) 100 Gulden Vormundschaftsgeld liegen gegen gerichtlicbe Sicherheit und gewöhnliche Zinsen zum Ausleihen bereit bei
Gießen den 29. November 1842.
Justus Schieffer, auf dem Neuenweg.
Vermischte Nachrichterl.
1763) Daß ich mich als Buchbinder dahier ctablirt habe, und mich mit allen in dieses Fach einschlagcnden Arbeiten empfehle,, verfehle ich nicht, einem geehrten Publikum anzuzeige-n.
Louis Stroh, wohnh. bei Rothgerber Simon, Katharinengasse Lit.C Uf 4 70.
1764) Ein zweiter Nachtrag des Katalogs zur Leih- und Lescbibliothek des llnterzeichneten ist erschienen. — Indem ich dieß einem verehrten Publikum zur Anzeige bringe, empfehle ich solche zum geneigten Zuspruch.
H. H offma nn, Buchbinder u. Schreibmaterialien-Händler.
1762) In meinem Familicnwagen ist ein Kistchen stehen geblieben, wahrscheinlich Bücher entbal- tend. Der rechtmäßige Eigenthümer kann solches gegen die Jnseratgebühren bei mir in Empfang nehmen.
Gießen den 2. Deccmber 1842.
Wilhelm Rülsk.
1753) Diejenigen, welche auf Martinitag fällig gewordene v. Schmalkalderische Pächte und Zinsen verschulden, werden aufgefordert, solche Dienstag den 6. December dieses Jahres zu entrichten.
Gießen den 30, November 1842.


