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dernisse wegen nicht Statt haben konnte, so soll dieselbe nunmehr
Montag den 4. Juli, Vormittags 9 Uhr, auf der Straße nach Steinberg bei der Steinberger Mühle vorgenommen werden.
Gießen den 30. Juni 1843.
Der Großh. Rentamts-Vicar. Gg. Leichtweiß.
1013) Versteigerung eines Fohlen.
Dienstag den 5. Juli d. I., Morgens 10 Uhr, soll in der Gendarmeriekaserne zu Gießen ein Fohlen an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Gießen den 30. Juni 1842.
Grebe, Rittmeister.
983) Ich bin Willens, meine in gutem Zustande befindliche Hofraithe Lit. C. .AS 99, bestehend in einem Vorder-, Neben- und Hinterhaus auf dem Reichensand,
Montag den 4. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahicstgem Rathhaus versteigern zu lassen.
Das Ganze enthält 8 heizbare Zimmer, 4 Kammern, 2 Keller, Küche mit einem guten Brunnen, Hof und Mistenstätte, nebst 32 Rth. Garten, an welchem die Bach vorbeifließt; auch kann dieselbe, je nachdem sich Liebhaber finden, in 2 oder 3 Theileu versteigert werden.
Die Bedingungen, welche vor der Versteigerung bekannt gemacht werden, können auch zu jeder Zeit bei mir vernommen werden.
Gießen den 23. Juni 1842.
I. Rinn, Schneidermeister.
1000) Donnerstag den 7. Juli l. I., Morgens 9 Uhr,
sollen die in dem hiesigen Schulsaale nöthigen 8 neuen Fenster, veranschlagt zn . . 38 fl. 24 fr. und 2 Stubenthüren nebst Futter, Bekleidung und dem vollständigen
Beschlag, veranschlagt zu . . . 27 „ — „ unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstnehmcnden versteigert werden.
Naunheim am 27. Juni 1842.
Der Bürgermeister Schäfer.
1001) Montag den 11. Juli d. I. und den darauf folgenden Tag, Vormittags 9 Itbr,
sollen im hiesigen Stadtwalde ungefähr 120 Eichenbaustämme, tbeilweis von bedeutender Stärke, meistbietend verkauft werden.
Kaufliebhaber werden dazu eingeladen und mögen sich um die angegebene Stunde beim Plans- dörfer Hof einfindeu.
Amöneburg den 27. Juni 1842.
Der Bürgermeister. Zair.
F eilge boten.
1020) Niederlage stets frischer Füllung von
Ludwigs wasser:
dieß, erst seit wenigen Jahren bekannt, genießt doch schon den bedeutenden Ruf, den es durch seine vorzüglichen Eigenschaften verdient. Besonders zeichnet sich dasselbe vor allen anderen Mineralwassern dadurch aus, daß es ganz frei von Eiscntheilcn ist, dagegen aber, neben vielen andern heilsamen Bestandthcilen, die größte Menge mit dem Wasser sehr fest verbundener Kohlensäure enthält (40,9 (Subic# zoll in 1 Civilpfund).
Die Verfüllung geschieht mit der größten Sorgfalt und Reinlichkeit der Krüge, auf welchen der Großh. Löwe mit der Umschrift Ludwigsbrunnen, darunter Grossherzogthum Hessen eingebrannt, und die Vcrpichung mit dem Brunnensiegel G. H. mit der Umschrift Ludwigsbrimnen versehen ist, per Krug 8 fr., den leeren Krug zu 4 fr. zurück, in Parthieen zu 50 Krügen und mehr, billiger.
Die Analysen der Herren Hofrath Professor G. Osann in Würzburg und Jacob Tünnermann in Hanau, sowie die Gutachten mehrerer berühmter Aerzte, welche sämmtlich die besonderen Vorzüge dieses Wassers darthun, liegen zur beliebigen Einsicht bereit bei
Jean Gertig, in der Sonne 51.
1008) Lederne Kindergnrtel sind billig zu haben bei Ehr. Oppermann
ans dem Seltersweg.
1032) Bei Unterzeichnetem ist guter Aepfelwcin zu haben, die Darmstädter Ohm zu Hfl. 30 fr. Bestellungen beliebe man dahier im Darmstädter Haus abzugeben.
Raab, Gastbalter im Rappen zn Wetzlar.


