Ausgabe 
1.1.1842
 
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im Rentei-Locale zu Wetzlar an den Meistbieten­den öffentlich verkauft werden. Bei angemesse­nen Geboten wird der definitive Zuschlag im Termine ertheilt.

Wetzlar den 14. Decbr. 1841.

Königliche Rentei.

Engisch.

Feilgebotene Sachen.

11) Spanische tveine.

Eine unmittelbar aus der Hand des Producenten empfangene Sendung von Malaga und Feres, ächt, rein und von ausgezeiämeter Qualität wird flaschenweise zu sehr billigen Preisen abgegeben in den Neuen-Bäuen Lit. B. M 75. von Wittwe Diehl.

13) Aechten Arrac-, und Rum-, Punsch-, Syrnp-, Cardinal-, Bischof- und Maitrank-Esscnz, Madera, feinsten Jamaica -Rhum und Arrac de Batavia, sowie diverse Sorten feiner und mittel- seiner Liqnere bei Louis Lind.

17) Messina-Citrdiien und Tüsseldorser Punsch- Essenz cmpfieblt I. G. Appel.

22) Kronenberger. Kastanien und holländische Bückinge find wieder angekommen bei

L. I a b r e i s am Markte.

5) Süßen Aepfelwein, welcher fich besonders zu Glühwein eignet, ist zu haben bei

Bramm.

19) Rabmkäse a Pfd. 16 fr. verkauft

I. G. Appel.

23) Eine Sendung Stearin-Lichter, 1t. Qualität, habe ich erhalten, welche ich bei Ab­nahme von mindestens 5 Pfund zu 40 kr. pr. Pfd. erlasse, so wie Soda-.OelKernsetfe 5 Pfd. für fl 1. 30 fr. empfehle ich bestens.

M. Heß.

18) Büttnerwaaren

in Eichen- und Tannenholz, von besonders dauer­hafter Arbeit, empfehle ich zur geneigten Abnahme.

I. G. Appel.

20) Ein Herrnmantel ist zu verkaufen, wo? sagt Ausgeber dieses.

Zu vermicthcn.

1753) Es ist eine vollständige Familienwoh- nung in dem vormals Rosenbergischen Haufe auf dem Selterswege zu vermietben, welche sogleich bezogen werden kann.

Hiezu eil

16) Ein an der Hauptstraße stehendes Wohn­haus, das sich zu jedem beliebigen Geschäft eignet, ist zu verkaufen. Das Nähere bei I. Präger.

Vermischte Nachrichten.

1689) Die Verloosung des Großherz. Hess.

Lotterie - Ansehens

von 6 Millionen 500,000 Gulden, geschieht den 5. Januar 1842.

Die Prämien sind: 210,000, .10,000 fl., 3000, 3000, 6 a 1000, 10 a 400, 20 a 200 fl., im Ganzen 1300 Prämien, in einem Betrage von 193,100 Gulden. Dazu sind Original - 30 fl. Loose zu den billigsten Preisen zu vermiethcn bei

C. L. Reifl,

in der Wallthorstraße.

2) Auf dem Bureau des Unterzeichneten, wo bereits fünf Gehülfcn angestellt sind, können wegen der Masse der zu er» ledigenden Arbeiten noch weitere drei Gehülfen unter sehr annehmbaren Be­dingungen in dem Falle Beschäftigung finden, daß sie sich über ihren Fleiß, ihre Brauchbarkeit und ihr sittliches Verhalten genügend auszuweisen ver­mögen.

Giessen den 28. Tecember 1841.

S d, üler, Großh Steucrcommiffair.

6) Die Unterzeichnete macht die öffentliche An­zeige, daß sie für hiesige Stadt als Hebamme ver­pflichtet worden ist. Ihre Wohnung ist in der Flügelsgaffe Lit. A. Nr. 65.

Die Wittwe des Schreinermeisters Wehrum.

1707) Ein ordentlicher Bursche, der mit Pfer­den umzugehen weiß, das Fahren und Reiten ver­steht, kann sogleich.bei einem guten Lohn hier Un­terkommen finden. Tas Nähere, ist zu erfragen bei Frau 93arm.

Gießen, den 3. Decbr. 1841.

44) Gänse-Lcbcrn werden zu kaufen gesucht von Louis Lind.

4) Am 1 Januar, als am Neujahrstage, findet

Entroe-Ball

im Saale zum Prinz Carl Statt, wozu die Einlaßkarte 18 fr. fostet, welche aber als Zah­lung wieder angenommen wird.

Wilhelm S ch w a n, zum Prinz Carl.

21) Am Neujabrstage findet

im Buschischen Garten-Saale Statt; der Eintritts­preis wird weder als Zahlung angenomr ___

Beilage.