Ausgabe 
27.3.1841
 
Einzelbild herunterladen

96

Edictalladung.

271) Johannes Menges zu Großenlinden, mit dem Beinamenam Berg", beabsichtigt nachstcbend näher verzeichnete, nach dem Flur­buch ihm zustehende Grundstücke, als:

1) L4 15 Ruth, i Haus und l Stall neben Georg Brückels Wittwe;

2) s44 18,4 Ruth in den langen Krautgärten, an Philipp Menges, Jungen Eid ;

3) 21,13 Ruth, hinter der Steincck, an

Johannes Weil;

4) 22,10 Ruth, an den alten Tarten, neben

Heinrich Wagner;

5) 16,4 Ruth, vor der Wartslänge, an

Johannes Schupp, L. S>;

8)ff2 17,13 Ruth, die Käuzerlänge, an Ge­org Kahl; t

7) 45,10 Ruth, auf dem Forst, an Georg

Bergk's Frau;

8) rzz» 9,4 Ruth. Wiese, die Rohrwiese, an Philipp Keßler, Joh. Sohn,

zu veräußern, vermag aber das drßfallsige Eigen- thum nicht genügend zu begründen. Es werben daher Alle, welche Eigenthums- oder sonstige Ansprüche an genannte Grundstücke bilden können glauben, aufgefordert, solche sogewiß im Termin

Dienstag den 27. April d. I., Vormittags, bei unterzeichneter Gerichtsstelle zu begründen, als sonst das unbedingte Eigenthum des Johannes Menges, am Berg, angenommen und weiter rechtlich verfügt werden wird.

Giessen den 4. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. L i m p e r t.

Versteigerungen.

218) Aus freiwilliges Ansuchen des Peter Roll, Daniels Sohn dahier, sollen folgende Grund­stücke, als:

1) 173 Klftr. oder 51 Ruth. Acker am Schlan­genzahl, beim Zollstock;

2) 173 lH Klftr. oder 51 Ruthen Acker daselbst;

3) 136 Klftr. oder 40 Ruthen am halben Zehnten;

4) 299 Klftr. ob. 86 Ruth, am Barresgraben;

5) 308 Klftr. oder 90 Ruthen links am Grüninger Pfad,

Montag den 29. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 23. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Dr. Zimmermann.

270) Auf freiwilliges Ansuchen des Philipp Euler, Schäfers dahier, sollen folgende Grund­stücke, als:

1) 230 Klftr. Acker am untersten Weiher, 3. Klaffe, zehntsrei;

2) 257 Klftr. Acker am halben Zehnten, 4. Klasse, | zehntbar, j zehntfrei;

3) 518 Klftr. Acker norm Weiher an der Chaussee, |3., ^4. Klaffe, zehntfrei, Montag den 29. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 4. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Dr. Zimmermann.

366) Montag den 29. März d. I., Nachmit­tags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause der zum Nachlaß des Dr. Witte dahier gehörige Gar­ten mit Gartenhaus am Wetzlarer Weg und an der Lahn,

403 Klftr. haltend, öffentlich an den Meistbietenden, unter den vor der Versteigerung zu eröffnenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 16. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

187) Donnerstag den 1. April d. I., Nach» mittgs 2 Uhr, sollen auf dahiesigem NathhauS nachbemerkte, den Kindern des verlebten Bür­gers und Wirths Johann Philipp Schiefer Phi­lipps Sohn, zustehende Immobilien, als:

1) Wohnhaus nebst einem zweistöckigen und einem einstöckigen Stall, mit 27 Klafter ober 8 Ruthen Grunb und Höfchen, giebt 39j fr. Zins dem Fiskus, neben Buch­händler Heyer auf dem Neuenweg,

2) 404 üi Klafter oder 119 Ruthen Garten zwi­schen dem Mittel- und Wetzlarer Weg, zehntfrei,

3) 71 Klafter oder 21 Ruthen Garten am Hamm, 1. Kl. zehntfrei,

65 Klftr. ober 19 Ruth, das., zhtsr., i Kl.

4) 202 Klafter ober 59 Ruthen Wiese in der Stephansmark, zehntbar,

5) 616 Klafter oder 183 Ruthen Wiese an der Ochsenwiese am Stolzenmorgen, zhtfr. wegen Erbvertheilung, öffentlich meistbietend, unter den im Termin zu eröffnenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 16. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller.