Ausgabe 
20.11.1841
 
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Plan, Voranschläge und Bedingungen lie­gen in obgedachtem Locale den Steiglustiqen zur Einsicht offen.

Gießen den 19. November 1841.

Zn Abwesenheit des Großh. Provinzial- Baumeisters

der Großh. Bauaufseher 1* Classe Fr. Schäcker.

1636) Montag den 22sten d. Mts., Nachmit­tags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Wittwe des Johann Melchior Krailing in der Sandgaffe verschiedene Mobilien, namentlich:

Bettzeug, Weißzeug, Hausgeräthe und etwa zehn Malter Kartoffeln

gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 15. November 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1630) Tie auf dem ehemals Kühn'schen, von der Stadt zum Todtenhofe angekauften Garten stehenden Bäume sollen Montag den22sten d. Mts., Mittags 2 Uhr, an Ort und Stelle an den Meist­bietenden versteigert werden.

Gießen den 19. November 1841.

I. B. d. B.

E. C. Rühl, Beigeord.

1633) Künftigen Dienstag den 23sten d. M., Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem Burggraben dahier eine bedeutende Quantität schweres, nicht umgerissenes Buchenscheidholz steckenweise öffent­lich an die Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert.

Gießen den 19. November 1841.

W. Schäfer.

Besondere Bekanntmachungen.

1629) Zur Unterzeichnung der Gewerbs-Pa­tente für das Jahr 1842 werden die Gewerbtrei- benden der Stadt Gießen auf

Montag den 22sten, Dienstag den 23sten, Mittwoch den 24sten und Dormerstag den 25sten November d. I., von Morgens 8 bis 12 Uhr,

auf das hiesige Bürgermeisterei-Local mit dem Bemerken eingeladen, daß nach «erlauf dieser Tage die Unterzeichnung nicht mehr stattfinden

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kann, indem die Patente alsdann an die Steuer­behörde zurück gesendet worden sind.

Gießen den 19. November 1841.

Der Bürgermeister.

I. v. D.

E. C. Rühl, Beigeord.

Feilgebotene Sachen.

1619) Alle Sorten Spielkarten, für Tarok, Whist, Boston, Lhomhre,

Piquet, und Schnatterspiel, um die Fabrik­preise bei Buchbinder Balser

auf der Mäusburg.

1615) Vorzüglich schönes Weißkraut, Kohl und Würsing sind zu verkaufen. Bei wem, sagt Aus­geber.

1616) jh. <te S. Arnstein lirtes^ nnCm "beehrten Publikum ihr wohlassor-

Waarerr - Laaer

in gefällige Erinnerung.

, Besonders empfehlen sie ihr eigenes Fa­brikat, bestehend in: Bettbarchent, Zwillich, baumwollenen und leinenen Bett: und Druckzeugen, welche sie zu den Fabrikpreisen herunter gesetz bau' Unb ^statten bei Baarzahlungen 5O/O9ta«

1620) Friedrich Wiffig auf dem Asterweg verkauft Bucken-Scheitholz in Stecken, Buchen- L-cheiter in Körben und Braunkohlen in größern und kleinern Quantitäten.

1623) Eine große Auswahl Ballbouaets habe ich zu den billigsten Preisen erhalten.

Jeannette Holberg Lit. A. Mb. 75.

1631) Zwei Fuder Haferstroh, lang gebunden und eine Parthie Haferspreu ist in Lit. C. Mb 184 in der Caplansgasse zu verkaufen.

1621) In Lit. D. 30 sind weiße und rothe Kartoffeln malterweise zu verkaufen.

1573) So eben empfange ich eine Parthie L breite carirte Merinos, in sehr schönen Mustern, wovon ich die Elle zu 18 kr. verkaufe- feniol/.'ne Quantität | br. glatter und gedruck- tcr Tyidet's, welche ich ebenfalls meinen geehr­ten Kunden sehr billig offeriren kann.

August Heichelheim, in der Wallthorstraße.

. 1,634) Ein Jagdhund, ein Jahr alt, von vor­züglicher Race, ist zu verkaufen. In der Erve- dition das Nähere. r