Ausgabe 
20.11.1841
 
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13) eine Brille, 16) mehrere lateinische Schulbücher,

14) eine Peitsche, ' 17) eine Sichel,

15) eine eiserne Kelte, 18) mehrere Farbzeichen.

51) Eine Cravatte,

ein Regenschirmgriff, ein lateinisches Schulbuch und ein Geldbeutelchen mit einigen Kreuzern

pnd gefunden und auf Großh. Polizeibüreau dahier abgegeben worden.

Gießen am 17. November 1841.

Edictalladung.

1634) Auf eine, von der Ehefrau des Fär­bers Christian Berger, Maria geborue Ludovici zrr Wetter, wider gedachten ihren Ehemann auf den Grund der böslichen Berlaffuug bei dem un­terzeichneten Gerichte erhobene Ehescheidungsklage, und den von dem Untergerichte deßsalls einge­gangenen ordnungsmäßigen Bericht, wird der Färber Christian Berger ans Wetter hierdurch vorgeladen, um binnen einer Frist von drei Mo­naten sich sogewiß auf erwähnte Klage durch ei­nen hiesigen bevollmächtigten Obergerichts-Anwalt vernehmen zu lassen, als sonst in seinen Unge­horsam er der böslichen Berlassung für geständig erachtet, mit seiner Vernehmlassung ansgeschlossen und weiter w. R. erkannt werden wird.

Marburg am 16. November 1841.

Kurfürst!. Obergericht, Civilsenat.

23 t cf e IL

Versteigerungen.

1610) Die Lieferung von 442 Mltr. 2 Smr. Hafer, Zehntgrundrente, an Großh. Rentamt zu Gie­ß'«, stll _

Montag den 29. November d. I., des Mittags um 12 Uhr, auf dahiesigem Nath- haus, unter den bei der Versteigernng bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigst­nehmenden versteigert werden, wozu man Steig­liebhaber einladet.

Leihgestern, den 16. November 1841. Der Bürgermeister.

Wagner.

1613) Montag den 22. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, sollen die, zur Erneuerung von 5 Fen­ster in der Gendarmeriekaserne dahier erforderli­chen Arbeiten, bestehend in:

Schreinerarbcit veranschlagt zu 2 ff.

Schlofferarbeik 24

Glaserarbeit 59

Weißbinderarbcit 7 30 fr.

auf hem Büreau des Großh. Provinzialbaumei­

sters dahier, unter den bei der Versteigerung be­kannt ^gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 15. November 1841.

Zn Abwesenheit des Großh. Provinzialbaumeisterö der Großh. Bauaufseher Ister Klasse

Fr. Schäcker.

1569) Montag den 22. November d. I., Nach­mittags um 2 Uhr, sollen auf Ansuchen des Philipp Balth. Debus dahier, folgende, dem­selben gehörige Immobilien, als:

249 Klstr. Garten auf dem Nahrungsberg, 232 Klftr. Garten daselbst;

144 Klftr. Garten links der Chaussee;

146 Klftr. Garten daselbst, mit einem Haus, welches ein Local zu einer Seifen­siederei und mehrere Stuben ent­hält;

196 Klftr. Acker links der Breßbrücke am Wißmarer Weg,

unter den int Termin bekannt gemacht werbenden Bedingungen, öffentlich versteigert werden.

Gießen den 3. November 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller.

1624) Versteigerung von Bauarbeiten.

Nächsten Freitag den 26. d. M., des Vor­mittags um 10 Uhr, soll auf dem Bureau des Großberzogl. Provinzial - Baumeisters dahier, die zur Erbauung eines neuen Holzstalles bei das neue Colleggebäude erforderlichen Arbeiten, be­stehend in:

Maurerarbeit veranschlagt zu 43 ff.

Zimmerarbeit 340 ff. 50 fr.

Dachdeckerarbeit 136 ff. 11 fr.

Schlosserarbeit tl 19 ff. 50 fr.

an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden.