Ausgabe 
20.3.1841
 
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maunsbrnnnen unter dem Brauhof, zwischen der

6. u. 7. Schneise:

58 Stecken Buchen-, 31 Stecken Eichen-, 23 Stecken Erlen'Scheidholz, 37 Stecken Bucken-, 38 Stecken Eichen-, 7 Stecken Grlen-Prügelkotz, 44 Stecken Buchen-, 46 Stecken Eichen-, 35j Stecken Erlen-Stockholz, 1480 Buchen-, 1875 Eichen-, 475 Erlen« Wellen, 31 Fichtenstangen mit 817 Cubikfuß, 6 Buchenstämme, 159 Cubikfuß, 2 Hain- bucken-, 52 Cubikfuß, 29 Erlen-, 728 En« biksuß, 16 Eichenstangen, 37 Cubikf. haltend, an den Meistbietenden versteigert werden.

Der Züsamincnkunftsort ist auf der neuen Steinbacher Straße am Lumpenmannsbrunnen.

Gießen Len 19. März 1841.

Der Großh. Bürgermeister S ch n e i d e r.

362) Montag den 22. d. M., sollen in dem Hause des Herrn Oberinspeetors Dietz vor dem Wallthore, folgende Gegenstände, als:

gutgchaltene Möbels, allerhand Küchengeräthe, Bücherbänke, 100 Weinflaschen u. s w., freiwillig, meistbietend gegen baarc Zahlung ver­steigert werden.

304) Dienstag den 23. d. M., sollen iu^dem Hause des Herrn Bäckers Ebel auf dem Kreuz, mehrere Kleidungsstücke, ein Secretär und verschiedene Haus- und Küchengeräthschaften, meistbietend versteigert werden.

338) Dienstag den 23. d. M., Bormittags 0 Uhr, lasse ich in der Behausung des Herrn Kaufmanns Münch auf dem Kreuz, verschiedene Gegenstände, als Bettung, Möbels rc., überzugs- halber gegen gleichbaare Zahlung versteigern.

Gießen den 18. März 1841.

Obristlieutenant Kramer's Wittwe, 343) Tie zum Nachlaß des verstorbenen Dr. most. Witte gehörigen Mobilien, bestehend in einer goldenen Repetiruhr nebst goldener Kette, goldenen Ringen, Silber, Weißzeug, Kleidnngs« stücken, Letlwerk, Möbels, einer vorzügliche» Scheibenbüchseu. s. w, sollen in der Wohnung des Verstorbenen, in der Hirschapotheke auf dem Markt,

Donnerstag den 25. d. M., Nachmittags 2 Uhr, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden.

Gießen den 18. März 1841.

353) Donnerstag den 25. März d. I., Nach­mittags |2 Uhr, sollen in dem ehemals Wehrum- schen Hause in der Hintergasse, nachstehende Mo­bilien, als:

Bettung, Sopha's, Kleider, Weißzeug, Schrän­ke, Bettstellen, Tische, Stühle, Bücherbänke,

eine Wafchbükte und Fässer mit eisernen Reifen, sowie sonstige Gegenstände,

gegen gleichbaare Zahlung versteigert werden.

379) Künftigen Donnerstag, den 25. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen im Hause des Bäcker­meisters Zughard auf dem Seltersweg, folgende Gegenstände, als:

Sopha's, worunter mehrere neue sind, Tische, Stühle, 1 Glasschrank, 1 Kvchenschrank, meh­rere Kleiderschränke, Bettladen und sonst ver­schiedene Haus- und Küchengeräthschaften, gegen gleichbaare Zahlung öffentlich versteigert werden.

384) Die Lieferung von 1000 Pfund Flachs, welche für die Marienschlosser Anstalt nöthig sind, soll Freitag den 26. d. M., Morgens 9 Uhr, in meiner Wohnung dahier, öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Ich bringe dieses mit der Bemerkung zur öffentlichen Kenntniß, daß Derjenige, welcher bei der Versteigerung mitbieten will, vorher seine Lieferungsfähigkeit nachweisen muß.

Marienschloß den 17. März 1841.

Funk.

337) Die Unterzeichnete ist Willens, die von ihren Aeltern, den Amtssecretär Krebs Eheleu­ten herrührende, unten näher beschriebene Hof« raithe dahier,

Freitag den 2. April d. I., Morgens 9 Uhr, durch den Großh. Bürgermeister Matern einer freiwilligen Versteigerung auszusetzen, und ladet deßhalb alle zahlungsfähigen Steiglustigen ein.

Diese Hofraithe hesteht:

aus einem an der Straße gelegenen zweistöcki« gen Wvhnhause, das im unteren Stocke 3 heizbare Zimmer nebst Küche, Waschküche und Speisekammer, sodann 2 gute Keller und einen Brunnen mit vorzüglichem Wasser hat, in der zweiten Etage befinden sich 2 große heizbare Zimmer mit einigen Kabinetten; ferner enthält dasselbe eine schöne Dachstube und 2 Böden.

Beim Wohnhause ist ein sehr geräumiger zugemachter Hof, worin eine große Scheuer und getrennte Stallung. Unmittelbar an die­sem Hofe ist ein sehr guter Gemüse- und schö­ner Blumen-, sodann ein großer vorzüglicher Grasgarten, mit vielen und guten Obstbäumen.

Diese Hofraithe eignet sich, ihrer Lage nach, besonders zum Betriebe von Oeeonomie, Wirth- schaft oder sonstigen Gewerben, um so mehr, als ganz in ihrer Nähe die sogenannte Boresbach vorbeifließt.

Die Bersteigerungsbedingungen sind sowohl