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344) Markt - Verlegung.

Nach bcui von Großherzoglichem Kreisrath des Kreises Alsfeld gciiehmigtett Anträge ist der kn dem Großhcrzogl. Hess. Kalender auf den 6. April d. I. eingetragene Vieh- und Krämer- nrarkt wegen des auf diesen Tag fallenden jüdischen Osterfestes auf

Montag den 22. Marz d. I. verlegt worden/ was ich hiermit zur Kenntniß des Publikums bringe.

Homberg den 25. Februar 1841.

Der Bürgermeister Repp.

Versteigerungen.

234) Auf freiwilliges Ansuchen der Wittwe und Kinder des Bürgers und Schuhmachers Adolpb Flett dahier, sollen deren uachbemerkte Immobilien, als:

1) Wohnbaus mit Anbau und Mistenplatz, Lit. D M.36 in der Marktstraße, enthält? Klftr. oder 2 Ruth. Grund, neben Kupfer­schmied Conrad Vogt;

2) 128 Klftr. oder 37 Ruth. Garten am un­tersten Riegelpfad, 1. Klaffe, zehntfrei, Montag den 15. März d I., Nachmittags 2 Uh», auf dahieffgem Nathhause meistbietend versteigert werden. Gießen den 9. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

269) Die zum Nachlaß des dahier verstorbe­nen Tuchmachers Georg Balthasar Stohr gehö- rigen Immobilien, als:

Wohnhaus sammt Höfchen und Mistenstätte in der Löwengaffe, zwischen Thor- schrcidcr Nagel und Schubmacher Berg, gicbt 8 Albus 7 Pfennig Grundzins an die Stadt;

4 Morgen 34 Nth. 13 Schuh Garten an der Hollcrgasse, giebt 2 Albus 4 Pf. Hahuengeld der Rentei, sollen auf Antrag der Erbintercssenten,

* Montag den 15. März d. Z., Nachmittags 2 Uhr, auf dahieffgem Rathlaus, unter den alsdann be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 21. Febr. 4841.

Der Beigeordnete E. C. Rch h l.

273) Montag den 22. März d. I., Nach­mittags 2 Uhr, soll auf dahieffgem Natbhaus der den Söhnen des verlebten Bürgers und Fuhr­

manns Johann Philipp Müller dahier gemein­schaftlich zustehende

259 Klftr. oder 76 Ruth. 2 Schuh Acker am Wiesmarer Weg und Schwal- bach'schen Acker, jl., H2. Klasse, zehntbar, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Man ladet zugleich diejenigen, welche etwa noch Forderungen an den Nachlaß des Johann Phi­lipp Müller haben, hierdurch vor, solche im Termin, Donnerstag den 25. März d. I., Vormittags, dahier anzuzeigen, widrigenfalls der Erlös des Ackers ohne Rücksicht auf sie vertheilt werden wird.

Gießen den 8. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

218) Auf freiwilliges Ansuchen des Peter Roll, Daniels Sohn dahier, sollen folgende Grund­stücke, als:

1) 173 Klftr. oder 51 Ruth. Acker am Schlan­genzahl, beim Zollstock;

2) 173 Klftr. oder 5t Ruthen Acker daselbst;

3) 136 Klftr. oder 40 Ruthen am halben Zehnten;

4) 299 H) Klftr. vd. 86 Ruth, am Barrcsgraben;

5) 308 Klftr. oder 90 Ruthen links am Grüninger Pfad,

Montag den 29. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahieffgem Nathhause, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 23. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Dr. Zi m inermann.

187) Donnerstag den 1. April d. I. Nach- mittgs 2 Uhr, sollen auf dahieffgem Nathhaus nachbemerkte, den Kindern des verlebten Bür­gers und Wirths Johann Philipp Schiefer, Phi­lipps Sohn, zustehende Immobilien, als:

1) Wohnhaus nebst einem zweistöckigen und einem einstöckigen Stall, mit 27 Klafter oder 8 Ruthen Grund und Höfchen, gicbt 39i fr. Zins dem Fiskus, neben Buch­händler Heyer auf dem Neuenweg,

2) 404 H Klafter oder 119 Ruthen Garten zwi­schen dem Mittel- und Wetzlarer Wea, zehntfrci,

3) 71 Klafter oder 21 Ruthen Garten am Hamm, 1. Kl. zehntfrci,

65 Klftr. oder 19 Ruth, das., zhtsr., !Kl.

4) 202 Klafter oder 59 Ruthen Wiese in der Stcphansmark, zehntbar,

5) 616 Klafter oder 183 Ruthen Wiese an der Ochsenwiese am Stolzenmorgen, zhtfr. wtgen Erbvertheilung, öffentlich meistbietend.