Ausgabe 
12.6.1841
 
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Besondere Bekanntmachung.

831) Der neu angestellte Wasenmeister Jo­hannes Kreiling von Wieseck ist seines Dien« stes wieder entlassen. Dahingegen besorgt der vormalige Wasenmeistcr Stein meyer dieses Geschäft wieder, bis auf weitere Anordnung, und gegen die früher gebräuchlich gewesene Vergütung.

Gießen im Juni 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

Versteigerungen.

835) Die Lieferung des für das Bezirksge- fängniß zu Gießen für das Jahr 1842 benöthig- ten Holzes und Strohes, sowie des Brodes und warmen Essens für die Sckübli ige und die auf Verfügung Großh. Kreisrathes, Stadt- und Land­gerichts dahier inhaftirten Personen, soll

Mittwoch den 23. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Großh. Polizeibureau dahier, an den Wenigstnehmenden, versteigert werden.

Gießen den 7. Juni 1841.

Der Großh. Hess. Kreisrath Knorr.

819) HchugrasverfteigsruNH

bei dem Reuramte Gießen pro 1841.

Die Versteigerungen des Heugrases von nach­benannten herrschaftlichen Wiesen werden in fol­gender Ordnung nach den bekannten Loosablhci» hingen vorgenommen:

1) Montag den 14. Juni, Vormit­tags Uhr,

in ccr Behauiung des Wicsenwärters Walter zu San bring en:

26 Morgen, die Sorauwi-ese;

2) Mittwoch den IG. Juni, Vormit­tags 10 Uhr,

13 Morgen, der Weidenstrauch, auf der Wiese selbst, unter der Neumühle und

2 Morgen im Heßler;

3) Freitag den 18. Ium, Vormittags

10 Uhr,

auf dem Gemeindehanse ui Königsberg, 48 Morgen, in Königsberger Gemarkung zerstreut liegende Wiesen;

4) Montag den 21. Ium, Vormittags 9 Uhr,

in dem Schiefer'fchen Hause in Wieseck, 114 Morgen, die Auwiese;

3) denselben Tag, Nachmittags 2 Uhr,

bet dem Gast hause zum Pfau dahier,

141 Morgen, auf der Weid-, Burg- und Ochsenwiese;

6) Mittwoch den 23. Juni, Vormit­tags 9 Uhr,

auf der Straße nach Steinberg in der Nähe der Neumüble,

25 Morgen in* »errnwalde,

42 in Leihgesterner-,

195 in Schiffenberger« und

56 in Watzenborner Gemarkung.

Gießen den 1. Juni 1841.

Der Großh. Neutamtmann Schneider.

802) Das Heugras von den städtischen Wiesen soll Dienstag und Mittwoch den 15. und 16. Juni l. I., von Morgens 8 Ahr anfangend, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.

Den ersten Tag werden versteigert: die Oberamtmannswiese, die Wiesen am ehemali­gen kleinen und oberhalb des großen Steinwegs und die an der neuen Straße vor dem Neuen­weger Thore gelegenen; die Wieseckböschungen von der Wieseckbrücke bis an den Garten des Gastwirtbs Ferber, die Wiesen an der Lahn, in der Nähe des Neustäbter Thors, die Wiesen am Heuchelheimer Weg, die große und kleine Weide, die Wiesen am Fürstenbrunnen, die 6 Wiesenviertel an der alten Steinbacherstraße, 5 Wiesenviertel hinter der Plocksbrücke, noch ver­schiedene einzelne Wicsenviertel und die Wiesen im Heegstrauch.

Den zweiten Tag werden versteigert: die Ochsenwiesen, die Wiesen am Nödcher Wege, die Wüstungsstücke im Stolzenmorgen, die Wie­sen an der Grünberger Straße, links die Hap­pelswiesen, die Oberförsterswiese, die Wiesen in dem Altemisch, die ehemalige Försterwiese von Döil und die Besoldungswiese des Forstschützcn Nikolaus.

Ter Anfang der Versteigerung ist beit er­sten Tag am Neuenweger Thore und den zweiten Tag auf den Ochsenwiesen.

Gießen den 2. Juni 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

821> Künftigen Donnerstag den 17. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll das auf den der Pfarrei Reiskirchen gehörigen, ungefähr 9 Morgen ent­haltenden Wiesen bcfindliche^Heugras, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.

826) Montag den 14. Juni, Morgens 9 Uhr, soll auf der Schmitte bei Rodheim, das diesjäh­rige Hen- und Grummet-Gras von circa 32 Morgen Wiesen, versteigert werden.

Schmitte bei Rodheim den 8 Juni 1841.