Ausgabe 
11.9.1841
 
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1236) Das den Doctor Loskantischen Erben zustehende und von Herrn Polizeirath Zulehner seit mehreren Jahren bewohnte Haus mit Gärten am reichen Sand, kann an Eine, auch an zwei Familien wieder vermiethet werden.

Gottschalk, Hofgerichts-Advocat.

1148) Das bisher von Madame Trapp be­wohnte Logis in meinem Nebenhause, bestehend aus 5 Zimmern, 1 Kabinct, einer geräumigen Küche mit Waschkessel, Speisekammer, Holzremise, Keller, Geräthekammcr und Boden, ist vom 1. November d. I. an anderweit zu vermiethen.

Dr. Weber.

1277) In Lit. A JVa 79 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Auch kann auf Verlan­gen die Kost daselbst gegeben werden.

1266) Zn meinem Hause ist die untere Etage, bestehend in 5 heizbaren Zimmern, 1 Kammer, Küche, Keller, Boden, Holzstall rc., zu vermiethen.

Dr. W e h n.

1282) Eine der angenehmsten und gesundesten, aus 2 3 Pieren bestehende Mansarden.Woh­nung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Das Nähere darüber ist auf der Expedition d. Bl. zu erfahren. *

1268) Zn dem ehemals Lempischcn Hause auf dem Scltersweg sind zwei Fainilicnwohnungcn im Ganzen oder einzeln zu vermiethen und am 1. Oktober d. I. zu beziehen. Das Nähere ist darüber zu erfragen bei C. W e i d i g,

auf dem Selteröweg.

1273) Eine neu eingerichtete bequeme Fami- licnwobnung von 35 Zimmern uud zugehöri­gen Räumen, umgeben von einem großen Garten mit Bleiche und Flußwaffer, ist bei mir zu ver­miethen und alsbald beziehbar.

G. Stein, Neallehrer.

1264) Ein Logis, bestehend aus 2 Stuben, Kammer, Küche, Keller, sowie auch Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Joh. Keil's Wittwe.

Vermischte Nachrichten.

1272) Ein gesitteter junger Mensch, welcher die Buchbinderei zu erlernen wünscht, kchin Unter­kunft finden. Bei wem? sagt Ausgeber dies. Bl.

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1237) Tvchterverforgnngs-Anstalt.

Wir ersuchen diejenigen Einwohner des Groß- herzogrhums, welche noch im Laufe d. I. Töcb- ter unter fünf Jahren in dem Institut auf­nehmen lassen wollen, ihre deßfallsigen Anmel­dungen, der Vorbereitung der Aufnahme wegen, zeitig genug hierher einzusenden.

Zugleich machen wir hierbei bekannt, daß, nacydem Herr Major Schmidt wegen veränderter Dienstverhältnisse das Amt eines Sekretärs nieder­gelegt hat, der mitunterzeichnete Oberforstrath von Brandts einstimmig zum Sccrctär erwählt worden ist.

Darmstadt den 21. August 1841.

Der Verwaltungsrath der Ludewigs- und Luisen-Stiftung. Schleuuing. v. Brandls.

1271) Der Vorstand für die hiesige Kleinkin­derschule beabsichtigt, zum Beßten derselben, Er­zeugnisse weiblichen Kunstfleißes, mit demnächst einzuholender Bewilligung, ausspielen zu lassen, und bittet dcßhalb alle diejenigen, welche für diese immer wohlthätiger und segensreicher wirkende Anstalt sich interessircu, und auch auf diese Weise zu ihrem Fortbestehen und Emporkommen bei­tragen wollen, dergleichen Gegenstände an die Unterzeichnete als milde Gaben baldmöglichst ab­geben zu wollen.

Gießen am 9. September 1841.

Karoline Hen rp.

1285) Durch das Anfragen vieler hiesiger Rindviehhalter, ob ich wirklich meinen Schweizer- Bullen verkauft habe, fühle ich mich hierdurch veranlaßt, zu veröffentlichen, daß derselbe nicht verkauft ist, sondern jedem Rindvichhalter für den Preis von 24 fr. zum Springen bereit steht.

Z. E. M ö h l.

1279) Ich mache hierdurch meinen geehrten Gönnern und Freunden die ergebenste Anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen habe und zu Herrn Gärtner Schmidt auf dem Reichen­sand gezogen bin. Geschmackvolle Arbeit, sowie prompte Bedienung, wie seither, zusichernd, bitte ich ein geehrtes Publikum ferner um geneigten Zuspruch. I. Chr. Orbig,

Damen - Kleidermacher.

1281) Auf dem am 31. August im Busch' schen Gartensaale stattgehabten Balle ist ein klei­ner Herrn-Mantel liegen geblieben, welchen der Eigenthümcr bei Herrn Nickolai in Empfang nehmen lassen kann.