Ausgabe 
10.7.1841
 
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983) Das seither von Frau Hofgerichts-Se- crctär Dornseif bewohnte Logis, ist anderweit zu vermiethen und kann Anfangs September bezo­gen werden.

I. D. Felsing's Wittwe.

646) Ein Logis, bestehend aus einer Stube mit Kochofen versehen, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz, alles verschließbar, ist zu vermie- lhen bei Jacob Völker,

in der Maigasse.

991) Familienwohnung zu vermiethen.

Durch Leu Wegzug des Herrn Professors Sinteyis nach Dessau, ist dessen Wohnung auf dem Walle frei geworden und auf 3 oder mehrere Jahre wieder zu vermiethen. Lusttragende können davon zu jeder Zeit Einsicht nehmen, und auf meinem Comptoir in Len neuen Bauen, über die Bedingungen mit mir sich verständigen. Jene Wohnung kann mit Anfang September d. I. be­zogen werden.

Gießen den 9. Juli 1841.

G. F. Heyer, Vater.

999) Auf dem Selterswcg ist ein Logis glei­cher Erde zu vermiethen, welches sich sowohl zu einer Wirthschaft als auch zu jedem anderen Ge­schäfte eignet. Das Nähere ist bei der Erpedition dieses Blatts zu erfragen.

986) Eine fünfprocentige Obligation über 300 fl. mit mehr als doppelter Versicherung aus dem hiesigen Landgerichte, wünscht Jemand zu cediren oder darauf zu leihen. Ausgeber t>. Bl. ertheilt das Nähere.

939) Das in meinem Nebenhaus befindliche Logis, bestehend aus 4 Stuben mit Zubehör, steht vom 1- Oktober d. I. an zu vermiethen, und kann dasselbe auf Verlangen mich schon früher bezogen werden. D. Ebe l.

Vermischte Nachrichten.

971) Ich zeige hiermit ergebenst au, daß ich meine bisherige Wohnung bei Herrn Oekono- men Ludwig Becker auf dem Reichensaud verlassen und das Logis des Herrn H. Schneider auf dem Neuenweg, im Hi »ter hause bezogen habe.

Gießen den 8. Juli 1841.

Marie B ä r r n

974) Die unterzeichneten Agenten der Leberrsverfichernngsbank f. D.

in Gotha

machen bekannt:

1) daß der Rechenschaftsbericht dieser Anstalt für 1840, welcher eine Erhöhung des Vcrsiche- rungSbestandes auf 10,234 Pers, 16,650,900Tblr. Versicherungssumme und 2,608,653 Thlr. Bank­fonds nachweist, erschienen und bei den Unter­zeichneten unentgeltlich zu haben ist;

2) daß die Bank eine Einrichtung hat in's Leben treten lassen, durch welche älteie und neue Versicherte sich mittelst jährlicher Zusatzpiämien für ihr höheres Alter beitragsfrei machen und selbst die Zahlbarkeit der Versicherungssumme für beliebige Altersstufen bei Lebzeiten erwerben können.

Näheres bei

Dr. Bttnser dahier und

Dan. Beppler, jun in Wetzlar.

958) Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich meine bis^ herige Wohnung verlassen habe und nun in meinem neuerbauten Hause in der Wolkengaffe, Lit. C M. 60, wohne. W. Kratzenberger, Schreinermcister.

972) Ich wohne jetzt in dem Hinterhause mei­nes Vaters auf dem Neuenweg, dieses verfehle ich nicht, meinen resp. Gönnern ergebenst anzu- zeigcn. H. Schneider, Sohn.

981) Ich vermisse schon seit längerer Zeil einen schwarz seidenen Regenschirm und glaube, daß er verliehen oder irgend wo stehen gelassen worden ist, ohne daß sich der jetzige Besitzer des rechtmäßigen Eigenthümcrs erinnern kann. Ich erlaube mir dcßhalb die ergebenste Bitte, mir den betreffenden Schirm wieder einhändigen zu wollen.

D. Hoffmann, Postsccretär.

1003) Am verflossenen Samstag Abend wurde - aus dem Wege von dem Einhorn bis nach der Brandgasse, ein auf der Außenseite mit Perlen gesticktes, inwendig mit blauem Seidenzeuge ge­füttertes Notizenbuch verloren. Der Finder wird um dessen Rückgabe an die Erpedition d. Bl. gegen eine gute Belohnung gebeten; ebenso wird Demjenigen, der darüber Auskunft crtheilen kann, eine Belohnung zugesichert.

Gießen den 9. Juli 1841.