Ausgabe 
25.7.1840
 
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783) In Lit. D M 14 auf der Mäusburg sind mehrere Piecen an eine oder auch getrennt an zwei Familien zu vermiethen.

Wilhelm Plank.

966) In Lit. I) M 158 in der Neustadt ist ein Logis, bestehend in zwei Stuben, Kammer, Küche, Holzplatz und Theil am Keller, zu ver- miethen, welches sogleich bezogen werden kann.

969) Bei Schneidermeister Heinrich Pimper auf dem Neuenweg sind zwei Stuben mit oder ohne Möbel zu vermiethen und können sogleich bezogen werden.

967) In der Löwengasse, Lit. C. M 125, ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in einer Stube, Kammer, Holzplatz und Mitgcbrauch der Waschküche.

970) In der Nähe des Marktes, Lit. DM 184, ist ein Logiö, bestehend in 3 bis 4 Stuben, wo­von die eine mit Kadinct versehen ist, mehreren Kammern, Küche, Keller, Holzplatz und Theil an der Waschküche, zu vermiethen.

939) Bei Philipp Magnus in der Brandgasse ist eine Familicnwohnung zu vermiethen. Auf Verlangen kann die untere oder mittlere Etage abgegeben werden.

972) Eine Familienwohnung, bestehend aus drei Stuben, davon 2 mit heizbaren Ka- binet's, einer Küche, mehreren Kammern, ver­schließbarem Theil am Keller, Waschküche, Holz­stall, nöthigenfalls auch Pferbestall und Wagen- rcmise, ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei

G. E. Böhm,

in der Wallthorstraße.

Vermischte Nachrichten.

959) Ein hiesiger Schneider-Meister wünscht einen Zungen in die Lehre zu nehmen. Das Nähere ist in der Expedition d. Bl. zu erfahren.

964) Wachsfiguren - Kabinet.

Unterzeichneter dankt hierdurch dem verehrten Publikum für den bisjetzt zahlreichen Besuch und werthen Beifall, womit es sein mechanisches Kunst- und Wachsfiguren-Kabinet beehrt hat, und indem er dasselbe hierauf aufmerksam macht, daß sein Kabinet nur noch über Sonntag, und Montag den 27. Zuli zum letzten Male zu sehen ist, bittet er zugleich noch um ferneren zahlreichen

Zuspruch. Eintrittspreis 6 fr. Kinder zah­len die Hälfte.

Der Schauplatz ist am Hessischen Hof.

Fr. Speth.

962) Nächsten Sonntag, den 26. d. M., werde ich in dem von mir erkauften, ehemals Deibel'schen Wirtbschaftslocale dahier die Wirth» schäft wieder eröffnen. Indem ich hiervon er, gebcnst Anzeige mache und um gefälligen Zuspruch bitte, bemerke ich, daß ich mich bemühen werde, durch pünktliche Bedienung und Verabreichung preißwürdiger Speisen und Getränke, mir die Zufriedenheit meiner resp. Gäste zu erwerben.

Zugleich wird an diesem Tage

Harmonie-Musik

in meinem Garten stattfinden.

Wicscck am 23. Zuni 1840.

H. S ch i e f f e r.

Frischbacken.

Sonntag. Den 2 6. Juli. Balthasar Noll in der Neustadt. Conrad Kempf auf dem Seltertweg. Wilhelm Löber an der Brandgasse.

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 26. Juli. Morgen«: Pfarrer Bonhard. Nachmittag«: Freipiediger £ip«.

K'o p u I i r t e. Den 23. Juli. Karl Wilhelm Ritsert, Bürger in Darmstadt und Director einer Zucker­fabrik in Wo-ms, de« Großh. Stadtschullehrer«, Ernst Ritsert in Darmstadt, ehelicher Sohn; und Susanne Chri­stiane Johanna Silbereifen, de« hiestgen Bürger«, Kauf­mann« und Conditor«, Friedrich Karl Silbereisen, ehelich« Tochter.

Getaufte. Den 19. Juli. Dem Bürger und Kaufmann, Georg Christian Wallenfel«, ein Sohn, Johann Christian Friedrich, geboren den 6. Juli.

Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Georg Jughardt, eine Tochter, Johannelte Karoline, geboren den 28. Juni.

Beerdigte. Den 23. Juli. Maria Mag­dalena Fabern au« Nidda, alt 34 I. 10 M., gestorben den 21. Juli.

Den 24. Juli. Marie Christine Scheerer, des ver­storbenen Großh. Bürgermeister«, Konrad Scheerer in Kö­nigsberg, eheliche Tochter, alt 15 I. 8 M., gestorben de« 22. Juli.

Die Pfarrgcschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard.

Hierzu eine Beilage.