Ausgabe 
21.3.1840
 
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326) Kommenden Dienstag, den 24. März d. Z. und die folgenden Tage, Nachmittags von 2 Uhr an, werden im Hause der Frau Boten­meister Schäfer dahier, verschiedene, zum Nachlaß der Frau Geheimerath Schmidt gehörigen Mo­bilien, bestehend in Gold, Bettung, Sopha's, Stühlen, Spiegeln und sonstigen Hausgeräthen, gegen gleich baare Zahlung an die Meistbietenden versteigert. Dr. S u n d h e i m.

362) Donnerstag den 26. März d. I-, Vor­mittags 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause, die der dahiesigen Stadt gehörige Ziegel Hütte und deren Umgebung, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, ander- weit verpachtet werden, welches man hiermit zur Nachricht der Steiglustigen zur öffentlichen Kenntniß bringt.

Allendorf a. d. Lumda den 19. März 1840.

Der Großh. Bürgermeister Funk.

324) Künftigen Montag, als den 23. März d. I-, Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Rath­hause zu Wieseck, die den Erben des Herrn Regiernngs - Sekretärs Elwert zu Gießen zugehö­rige Wiese alt neu

ff 1080 Klftr. an der Wieseck, zrhntfrer, auf freiwilliges Ansuchen, öffentlich an den Meist­bietenden, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Wieseck am 17. März 1840.

Der Großh. Bürgermeister Lang.

Feilgebotene Sachen.

311) Zwei noch in gutem Zustande sich befind­liche Treppen sind zu verkaufen. Wo? sagtAusg.

312) Ein unter den neuen Eichen gelegener Garten nebst daran stoßender Wiese, zusammen 21/, Morgen haltend, ist aus freier Hand zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber dieses.

290) Cocusnußöl-Sodaseife, ein vorzügliches Mittel zur Verschönerung der Haut, per Stück 6 fr. bei

E. F r. S e m m l e r.

349) Damen -, Herrn- und Kinder-Stroh- hüte in neuester Facon zu den billigsten Preisen, empfiehlt ' M. H e ß,

Lit. A. M 55.

337) Braunschweiger Flachs zu 23, 24 u.

25 fr. per Pfd. ist angekommen bei

8. I a h r e i s.

292) Meinen Seitenbau bin ich Willens, aus freier Hand zu verkaufen. Zugleich bemerke ich, daß ich eine große Auswahl Erdengeschirr, sowie auch Blumentöpfe erhalten habe.

Joh. Faber's Wittwe, wohnhaft in der Hintergassc Lit. AM.34.

334) Ein ganz neuer Frack, vom feinsten schwarzen Tuche, aufs modernste in Paris gearbeitet, noch niemals von Jemanden ge­tragen, ist, weil er dem Empfänger nicht paßte, dahier in Auftrag zu verkaufen. Bei wem, sagt Ausgeber dieses.

361) Um den häufigen Nachfragen zu be­gegnen, zeige ich hiermit an, daß ich von Göt­tinger Würsten in ganz vorzüglicher Qualität, so wie von ächter Düsseldorfer Punsch-Essenz und feinster Dresdner Dampf-Ehokolade neue Zufuhr erhalten habe. Hermann Bach.

340) Citronen, getrocknete Zwetschen, Pflau­men, Schweizer-, Rahm- und Limburger-Käse, rother Ingelheimer, Muscat-, Madera-, Malla- ga- und Roussillon-Weine, so wie Punsch- und Bischoff- Essenz und Bairisch Bier in Flaschen bei H ö st e r e i ch

auf der Mäusburg.

Zu vermiethen.

274) Ein Logis, bestehend in 2 auch 3 Stu­ben, 1 Kammer, Küche und Holzstall, ist zu ver­miethen bei E. L. Ferber,

Wirth in der Wallthorstraße.

333) 200 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Wo? sagt Ausgeber dieses.

349) Die bisher von der Wittwe Hasse und Buchdrucker Schild bewohnte untere Etage in meinem Hause in der Brandgasse ist ander- weit zu vermiethen und Ende Juny d. I. bezieh­bar. Ph. Magnus.

346) Mein Garten am Leihgesterner Weg, z Morgen haltend und mit guten Obstbäumen beflanzt, ist zu vermiethen.

L. Hartmann in der Schanze.

336) Eine möblirte Stube mit Sopha ver­sehen, ist in Lit. A M 197 in der Schloßgaffe zu vermiethen.

338) An eine stille Familie ist ein Logis zu vermiethen. Dasselbe enthält 3 Stuben, 1 Kabi- net, Küche, Holzplatz, Mitgebrauch der Wasch­küche, und kann am 1. Juli bezogen werden.

L. Bock, in der Wallthorstraße.