Ausgabe 
20.6.1840
 
Einzelbild herunterladen

190

ferner eine Parthie Blumenzwiebeln, als: Tul­pen, Hyacinthe», Crocus, Fritillarien und Tigri« die», sodann mehrere, namentlich auch für Auri­kel eingerichtete Blumenaestelle, sowie einige Hun­dert Blumentöpfe von verschiedener Größe gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Fcilgebotene Sachen.

773) Ich habe eine Parthie Damenhandschuhe in Seide und glace Leder nach der neuesten Mode empfangen, die ich bedeutend unter dem sonst gewöhnlichen Preise abgebe. Auch ist mein Lager in Bielefelder und Schlesischer Lei­nen im Preise von 21 fr. bis 72 fr. per Elle voll­ständig assortier.

Gießen den 11. Juni 1840.

G E. Böh in.

798) Bon Eattun und Mousselines de laine habe ich sehr reichhaltige Musterkarlen von Frank­furt erhalten, welche sich wegen ihrer geschmack­vollen Desseins und billigen Preise auszeichnen, und die ich daher bestens empfehle.

Carl Frech.

816) Mousseline de laine, Echarpee ä 30 fr., Foulards, Schleier, Kragen, Tüll und Spitzen, sowie faeonirten und glatten Atlas und Taffet, Band, seidene Handschuhe zu 28 fr. bis 1 fl., Glace a 40 fr. habe ich in schöner Auswahl und zu herabgesetzten Preisen erhalten, und empfehle solche, wie meine übrigen, von mir geführt wer­denden Artikel, bestens.

M. Heß, Lit. A.. 55.

780) Bremer - Cigarren.

Mein Lager ist hierin, wie immer, auf's Beste vervollständigt, und bringe ich hiermit die sehr beliebten äußerst billigen Sorten von 4, 6, 8, 12, 15 und 18 fr. pr. Dutzend in empfeh­lende Erinnerung.

L. Zahreis.

790) Ich empfehle zu wiederholtenmalcn meine zum Anstrich fertigen Oelfarben in allen Nuancen und Preisen, ebenso meinen ächten Berger Leber- thran zum innerlichen Gebrauche, nebst meinen übrigen Material- und Farbwaaren.

Hermann Bach.

799) Lit. A. JVä 25., auf dem Kirchenplatz, ist eine Parthie Bienenkörbe nebst Untersätzen zu verlaufen.

810) Ich beabsichtige, mein Geschäft aufzuge­ben und mein Haus Lit. B. 35 143. mit Stal­lung und Hofraum auf dem Neuenweg zu »er, kaufen, auch fann es sogleich übergeben werdet»

G. Lony.

787) Zwanzig Sorten

verschiedener Mineral-Wasser werden bei mir stets vorräthig unterhalten, sowie das Schwalheimer Wasser, gegen Lieferung eines reinen leeren Kru­ges, mit Krug zu 4 fr. verkauft, und kann ich den Herrn Wirthen in der Umgegend noch die Annehmlichkeit, daß ihnen, bei Abnahme von Partbien Wasser, dasselbe durch mein Geschirr ins Haus gebracht wird, zugestehen.

L. F. Felsing.

781) Bayerisches Lager-Bier

in Fässern und Flaschen bei

L. Jahreis.

820) Schweizer-, Limburger- und Rahmkäse, Holländische Häringe, Capern, Citronen rc. bei

L. Zahreis.

Literarische Anzeige.

796) Zn der Buchhandlung von A. D. Geis­ler in Bremen ist so eben erschienen und in der Buchhandlung von G. F. Heyer, Sohn, sowie Ferber und Ricker zu haben:

Dis neuerfundene Farbe,

oder Anleitung, wie man eine Farbe zum An­strich für Häuser und Stube» in allen Couleuren bereitet, welche dem Holze, dem Eisen, den Fuß­böden einen so glänzenden und dauernden Anstrich giebt, daß alle andere Farben neben ihr zurück stehen müssen, die dabei in zwei Stunden trocknet und keinen Geruch nachläßt, auch selbst von der Seife nicht angegriffen wird. Herausgegeben von Maler L. W. Rämbach. geh. 12 gGr. netto.

Nach langen Forschen ist es dem Herrn Verfasser end­lich gelungen, eine Farbe herzustellcn, die unvergleichlich ist. Nun ist nicht mehr nöthig, lange das Trocknen abzuwarten. Binnen Zwei Stunden ist die Farbe so hart, daß keine Seife sie mehr angreift und sie nicht abgcrieben werden kann, so wie sic auch keinen Geruch nachläßt. Welcher Vortheil ist dieses nicht schon allein für A »bergen, Gesellschafts­zimmer und Clubbs! Nachdem Wände, Stubcndecken, Fenster, Häuser, Fußböden und Wägen angestrichen sind, kann man das Ueberstreichen gleich wieder anfangen, weil der erste Anstrich sofort trocken ist. Sparherde, Oefen u. dgl, die mit dieser Farbe angestrichen sind, verändern die Farbe nicht, selbst wenn sie glühend werden, dabei ist der Glanz oder Lack sich stets gleichbleibend.