Ausgabe 
19.12.1840
 
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Änzeigebtatt

-er Stadt Giessen.

S1.

Samstag -en 18. Dezmbr.

18M

Frucht- und Victualienpreise zu Gießen vom 19. bis 24. Dezember 1840.

^fkeischpreise.

fr.

Pf. 1

Wrodpreise.

fr.

pf.

1 Pfd gutes Ochscnffejsch . .

- = = §«=5 1 Kubfleisch.....

1 " Rindfleisch.....

= 1 Kalbfleisch .....

auch.......

1' Schweinefleisch .... £=-=*§©6 1 " Hammelfleisch gemästet .

1 Wurst von pur Schweinen =@lelegB 1 - gemischte Wurst . . . = =S'7.S^'£^ < ,, Bratwurst.....

1 Schwa rt.magen . . .

1 " geräucherter Speck . .

1 ,, Schinten und Dörrfleisch

1 ,, RinLSfetk .... .

= § 1 ,, Hammelsfett ....

1 Schweineschmalz, ausge. ae;«£ laffenes.......

y 1 desgl. unauSgelasieneS .

|Z

10

8 7

6

9 7

12 8

15 16 20 16 18

13

20 18

i| 1 1 1 i 1 i^_£M £1 1 1

Pfd. 27 Ltd. Ql. Roggenbrod . . .

2 " 17" " ....

5 W 2 " ....

22 Lth. Qt. gemischtes Brod ....

7 Wasserweck ....

6 Mflchdrcd ......

rzierpreise.

1 Maas ordinaires Bier......

auch......

i MaaS Doppelbier .......

Marktpreise.

1 Maas Milch.........

1 Pfd. Butler .........

auch.......

8 Handfäse . .-........

7 Ever............

i Pfd. Waizenmedl......

1 grob geschälte Gerste ....

i 1 » klein geschälte Gerste ....

2

6

12

2

1

1

4

6

7

6

20

21

4

8

5

4

8

11111111 III i 1 1 1 111

I .F r u eh t p r e i L e.

Städte.

Geniäs

Waizen

Kvrn

Gerste

Hafer

Erbsen

Linsen

Darmstadt . . .

Gießen.....

Marburg am 16 August

Wetzlar am 12. Dezbr.

das Maller das Malter auch

das Mölt der Schestel

Pf- 200 200

90

fl. | fr. 7'140

9 10

3 30

Pf. fl

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84

fr.

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Pf.

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5 24 -

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Polizeiliche Bekanntmachung.

Die Ausfübrung der §§. 13 ?o der allerhöchsten, hinsichtlich der polizeilichen Auf­sicht über die Dienstboten bestehenden, Verordnung vom 1. Februar 1838 betreffend.

Um so viel thunlich die Verbesserung des Gesindewesens zu befördern, namentlich aber die häufigen Klagen zu beseitigen, zu welchen die seicherige Art und Weise des Verdingens der Dienst» boten und der dabei zum Nachtheil der Herrschaften vorgckommenen Ungehörigkeiten dahier Veran­lassung gegeben haben, finde ich mich bewogen, in Gemäßheit des Artikels 21 der Verordnung vom 1. Februar 1838 hierdurch au bestimmen:

daß, vom 15. des laufenden Monats angefangen, die Artikel 13 bis meins. 20 der vorgedachten Verordnung, vorerst jedoch nur hinsichtlich des Verdingens weibli­cher Dienstboten, für den ganzen Stadtbezirk Gießen und die in polizeilicher Bezie­hung dazu gehörige Domaine Schiffenberg, volle Anwendung finden sollen."

Als öffentliche Vcrdingerin ist provisorisch und bis auf weitere Verfügung die Ehefrau de« Polirriofficianten Philipp Bärrn, Marie Bärrn dahier, bestellt und beeidigt worden, an die sich in