Ausgabe 
15.2.1840
 
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5 151) Die thätige Theilnahme, welche men- 3 rschenfreundliche Bewohner Gießens ander, den: 3 6. d. M. dahier stattgefundenen, Drillingsge-1 3 burt bereits genommen , und wodurch dic '* 3 augenblickliche Verlegenheit der Eltern beseitigt f 3 worden, läßt den Unterzeichneten vertrauens- | 3 voll hier die Bitte um fernere gütige Unter- x 2 stützung dieser ganz vermögenslosen Taglöh-3 3 nerfamilie aussprechcn. Auch die -geringste * ; Gabe, sie bestehe in Geld oder in Kleidung,^ 3 wird die Eltern dieser Kinder zu innigem * 3 Danke verpflichten. Um die richtige Ab- 3 3 lieferung zu sichern, ersuche ich die mildrhä- i 5 tigen Geber, ihre Gaben in die Wohnung des? z Herrn Kaufmanns Zoh. Balth. Noll auf ber| 3 Mäusburg oder des Gr. Forstmeisters Dr. Heyer 3 K auf dem Neuenweg senden, und die Geldun-3 3 terstützungen wenigstens mit dem ersten Buch-x 3 staben ihres Namens gefälligst bezeichnen zu 3 3 wollen, damit später eine genaue Nachweisung | 3 über deren Empfang möglich werde. |

3 Wieseck den 10. Februar 1840. 3

3 Heyer, Pfarrer. |

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150) Durch eine Gefälligkeit, welche ich Herrn Velten in Großenlinden erzeigte, wurde ich im verflossenen Jahre, wegen eines Packs Garn in einen Prozeß verwickelt. Obgleich der­selbe, so viel mir bekannt ist, schon im vorigen Jahre seine Beendigung erhalten hat, so wird mir doch von ehrlosen Menschen viele, mich her- abwürdigende Unwahrheit nachgesagt; kann aber bei aller Bemühung keinen von diesen boshaften Verläumdern ausfindig machen. Ich sichere daher Demjenigen eine Belohnung von 4 preuß. Tha- lern zu, welcher mir einen solchen nichtswürdi­gen Ehrenschänder in so weit namhaft macht, daß ich denselben, der mich beschuldigt, ich hätte falsch geschworen oder das Garn sei durch Ver- rath meiner Magd herbeigekommen, oder daß ich mit Arrest bestraft worden wäre u. s. w. gericht­lich belangen kann

Gießen im Februar 1840.

I o h. Bram m.

152) Ein verehrtes Publikum setze ich hier­durch in Kenntniß, daß ich vom nächsten Mitt­woch an, jede Woche mit meinem Frachtwagen von hier nach Hanau fahre. Diejenigen, welche Gepäck oder sonstige Bestellungen nach Hanau oder in die dortige Gegend befördert zu haben wünschen, werden ersucht, solche Tags zuvor bei mir abzugeben oder bestellen zu wollen.

Ludwig Müller, wohnhaft in der Neustadt.

172) Frisches Mineralwasser ist wieder bei mir angekommen. Auch werden Alle, die noch leere Krüge haben gebeten, sie abzugeben bei

C. Trapp.

173) Es wird von Jemanden in hiesiger Stadt ein Triebvicrtel oder Saudstück zu leihen gesucht. Ausgeber dieses sagt von wem.

157) Ein gebildeter junger Mann wird zu einem Graveur bei welchem nur große und feine Arbeiten für verschiedene Fabrikbrancheu gefertigt werden in die Lehre gesucht, der­selbe erhält nebenbei vollständigen Unterricht im Zeichnen und modelliren.

156) In einem Buchbinder- und Portefeuille, Geschäft, in welchem nur feine Arbeiten gefer­tigt werden, wird unter annehmbaren Bedin­gungen ein solider junger Manu in die Lehre gesucht.

168) In der Nähe des Marktplatzes wird für eine einzelne Person ein Logis gesucht, wel­ches in einem Zimmer mit Kabiner und Küche bestehet. Näheres bei der Expedition dies. Bl.

169) Ein Garten mit Obstbäumett versehen und an der Schoor gelegen, wird zu kaufe» oder zu leihen gesucht. Näheres bei der Expedition.

161) Ein Mädchen, das in den häuslichen Arbeiten nicht unerfahren ist, wird in Dienst gesucht; es kann dasselbe sogleich oder auch auf Ostern eintreten.

146) Strohhüte zu waschen.

Ich nehme von heute an Damen- und Herrn- Strohhüte zu waschen an, und bemerke, daß ich den mir jetzt gegeben werdenden Damenhüten vorher die für den Sommer moderne Faovn geben kann, da ich schon im Besitze meiner Musterhüte bin.

Henriette Heß,

Lit. A .-N 55.

99) Agent u r.

Ein Handlungshaus des nördlichen Deutsch­lands sucht Agenten für ein Geschäft, welches selbst in den kleinsten Orten mit Bortbeil betrie­ben werden kann. Haupt-Erfordernisse sind: vielseitige Privat-Bekanntschaft am Platze und in der Umgegend, Thätigkcit und bekannte Recht­lichkeit, wohingegen Caution nicht verlangt wird.

Das Geschäft wird, mit Umsicht geführt, einen beträchtlichen Nutzen für den Agenten abgcben.

Reflectirende wenden sich in portofreien Briefen an die Herren

Vaagöe 8f Comp. in Hamburg.