Ausgabe 
15.2.1840
 
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Edictalladmigen.

124) Die Erben des Bürgers und Zimmer« Meisters, wie auch Bau- und Feldgeschwornen, Jacob Herbert dahier, haben dessen Nachlaß nur unter der Rechtswohlthat des Inventars und Ge­setzes angetreten. Es werden darum Alle, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche aus irgend einem Nechtsgrunde an Jacob Herbert bilden zu können glauben, aufgefordert, solche fogewiß im Termin

Dienstag den 18. Februar d. I., Vormittags, dahier anzuzeigen, als sonst sie bei dem aufzunehmenden Inventar und der demnach, stigen Vertheilung des Nachlasses unberücksichtigt bleiben werden.

Gießen den 14. Januar 1840.

GroßK. Hess. Stadtgericht. . Müller. L i m P e r t.

119) Für die Kinder des ohnlängst verstör« betten Wirths Heinrich Deibel zu Wieseck ist die väterliche Erbschaft nur unter der Rechtswohl« that des Inventars angctrcten worden.

Zum Zweck der Feststellung der Masse wer» den daher Alle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde an den Nachlaß des oben genann« ten Heinrich Deibel von Wieseck Ansprüche ma­chen wollen, aufgefordert, im Termin

Dienstag den 3. März d. I., Vormittags 8 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte ihre Forderun­gen anzuzeigen tznd zu begründen, widrigenfalls dieselben in diesem Verfahren unberücksichtigt bleiben.

Gießen den 4. Februar 1840.

Großh. Hess. Landgericht das.

P l o ch. Stein.

Versteigerungen.

142) Auf Nachsuchen soll Montag den 9. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiestgem Rath­haus, der den Kindern der Friedrich Koch's Wittwe zustehende

5 Klftr. Stall mit Grund auf dem Burggraben, öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 6. Februar 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. L i m p e r t.

170) Montag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause folgende städti­sche Arbeiten an den Wenigstnehmenbcn verstei­gert werden:

1) Steindeckerarbeit auf dem Kirchthurme, ver­anschlagt zu 19 fl. 2 kr.;

2) Schreinerarbeit in der ersten Mädchenschule, veranschlagt zu 3 fl. 18 kr.;

3) die Arbeit eines Durchlasses am Leihge- sterner Weg, veranschlagt zu 42 fl. 18 kr.

Gießen den 14. Februar 1840.

I. V. d. B. der Beigeordnete Christian Schneider.

182) Die auf dem Schorfahrwcg vom Wall« tbor nach dem Neustädter Thor abgeschlammte Erde soll Montag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, an den Meistbietenden, auf dem Nach­hause versteigert werden.

Gießen den 12. Februar 1840.

I. V. d. B.

der Beigeordnete Christian Schneider.

Besondere Bekanntmachungen.

153) Nach einer Verfügung höchstpreislichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 3. December vorigen Jahres bleiben für die Folge verzollte ausländische (nicht vereiusländische) Ge­tränke, welche der Einfuhr aus dem Auslande, oder dem Bezüge aus Lagerhäusern, Freihäfen unmittelbar folgen, auf den Grund der Abfer­tigung mittelst Transportscheinen und der Zoll­quittungen von Entrichtung deö Octrois in den Gemeinden, wo eine solche besteht, befreit.

Gießen den 4. Februar 1840.

I. V. d. B.

der Beigeordnete Christian Schneider.

149) Mittwoch den 19. und Donnerstag den 20. Februar d. I., von Nachmittags 1 Uhr an, soll das noch zum Nachlaß des verstorbenen Schrei­nermeisters Friedrich Bang zu Marburg gehörige, vorräthige Nutzholz, in circa

518 Stück Bohlen und 220 Stück Diehlen verschiedener Gattung bestehend,

auf Ansuchen der Vormundschaft und hinterblie« denen Wittwe des Verstorbenen, meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden, welches Kauflustigen hierdurch bekannt gemacht wird.

Marburg den 8. Februar 1840.

Der Landgerichts - Sekretär Schmidt, vig. Corn.