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Aleran- ffchieneisi
Die Königl. Sachs, conf.
Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig
SÜZ
--•= hat den Rechenschaftsbericht über das Jahr 1839 veröffentlicht und dadurch dem aufmerksamen Beobachter Anlaß
5. § i» folgenden Betrachtungen gegeben. Zusörderst geht hervor, daß die Lebensversicherung, als Bedürfniß der ~~ " 3eit, um für Hinterlassend, für gewerbliche Unternehmungen u. s. w. auf den Fall des Todes zu sorgen, in
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1 ganz Deutschland mit jedem Jahre heimischer wird; nicht minder ist zu bemerken, daß die Leistungen der Anstalt 1 'n doppelter Hinsicht sehr ansehnlich sind, einmal, durch Auszahlungen für Todesfälle unter den Mitgliedern, und — ium andern durch Zurückgabe des entbehrlichen Theiles der angesammelten Überschüsse. In Folge von größten- — theils ganz unerwarteten Todesfällen wurden den Erben von 195 Versicherten das bedeutende Capital von — 253,600 Thlr. ausgezahlt, vermöge welchen die Subsistenz von Wittwen, die Erziehung der Kinder oder die — Fortsetzung eines Erwerbzweiges gesichert worden ist. Die Nützlichkeit und die bis in das innere Familienleben — eindringende Wohlthätigkeit der Versicherung des Lebens zeigten sich dadurch im schönsten Lichte. Einer der — Versicherten verlor plötzlich, nur etwa vier Wochen nach seiner Ausnahme das Leben, durch scheue Pferde und — Umsturz des Wagens, in welchem er mit seiner Gattin spatzieren fuhr. Bei dem Tode eines Andern, that sich — für die hinterlassene Familie große Sorge für deren Fortkommen kund. Schon überließ man sich den drückendsten ~ Nahrungssorgen, als ganz unerwartet unter den Papieren des Verstorbenen ein Versicherungsschein gefunden — und durch dessen Auszahlung der Noth ein Ende gemacht wurde.
Aber auch während der Lebzeit der Versicherten ziehen solche aus der Anstalt Vortheil. Dieselbe
ist bekanntlich nicht auf den Nutzen der Unternehmer oder Actionaire berechnet, giebt vielmehr alles dasjenige
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von der Einnahme unverkürzt den Mitgliedern zurück, was entbehrlich ist. Wie bedeutend diese Rückgabe veranschlagt werden kann, wird später bei Zergliederung der Ausgabe nachgcwiesen werden.
Die Anstalt macht auf ihre Versicherungsscheine Vorschüsse zu billigen Zinsen, und giebt dadurch den Versicherten sehr oft erwünschte Gelegenheit, in aller Stille und auf bequeme Weise ein Geldbedürsniß zu befriedigen. Die Höhe solcher Vorschüsse erstreckt sich jedoch nicht auf die versicherte Summe, sondern nur auf einen Theil der seit dem Eintritt eingezahlten Beiträge, wie es sich, wegen Sicherheit der Casse von selbst versteht.
Die Versicherungsscheine der Anstalt werden von Behörden als Eaution, bei Darlehen als Sicherheit und dergleichen mehr angenommen, müssen auch immer mannichfaltigere Anwendung finden, jemehr die Industrie fortschreitet und Sicherstellung der Unternehmungen gegen die durch Todesfälle zu befürchtenden Gefahren nöthig macht.
Die Einnahme erreicht die bedeutende Summe von:
Thlr. 417,697. 7. 7. und besteht aus:
Thlr. 285,923. 10. 6. Ende 1838 verbliebener Capitalsumme, welche aus den Ueber- schüssen der vergangenen Jahre angesammelt worden ist,
- 120,244. 14. 8. als Jahresbeiträge von frühem und im Laufe des Jahres abgeschlossenen Versicherungen nach Abzug der den Agenten gezahlten Gebühr,
/ ?. .< 11,529. 6. 5. Zinsengewinn, welcher der Natur der Sache gemäß alljährig
wachsen muß.
Die
ut Supra


