Ausgabe 
7.3.1840
 
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261) Durch das Ableben der Frau Pfarrer Dechert ist das von derselben bisher bewohnte Logis, bestehend aus 3 Stuben, wovon eine mit Kabinet, Kammer, Küche, Waschküche, ver­schließbarem Keller, Holzschoppen und Benutzung eines Bleichplatzes im Hausgarten, anderweit zu vermiethen. Auch habe ich ein in sehr gutem Zustand befindliches Clavier zu vermiethen.

Jakob W a l t h e r, Schneidermeister.

280) Eine Familienwohnung, bestehend in 3 Zimmern, Kammer, Küche, Holzplatz, Keller rc. ist zu vermiethen und am 1. April beziehbar bei

Carl Bersch, auf dem Seltersweg.

274) Ein Logis, bestehend in 2 auch 3 Stu­ben, 1 Kammer, Küche und Holzstall ist zu ver- miethcn bei E. L. Ferber,

Wirth in der Wallthorstraße.

275) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei

Gebrüder Heß, an der Schloßgaffe.

Vermischte Nachrichten.

271) Der Unterzeichnete beehrt sich zur Kennt- niß des Publikums zu bringen, daß er zur Er­richtung einer weiblichen Untcrrichtsanstalt die höhere Bewilliqung erhalten hat, und daß diese sogleich nach Ostern eröffnet werken soll. Ueber die Einrichtung des Instituts ic. wird an die betreffenden Acltern von mir noch besondere Mit­theilung geschehen.

Gießen den 6. März 1840.

C. Bonhard, Pfarrer.

99) Agentur«

Ein Handlungshaus des nördlichen Deutsch lands sucht Agenten für ein Geschäft, welches selbst in den kleinsten Orten mit Vortheil betrie­ben werden kann. Haupt-Erfordernisse sind: vielseitige Privat-Bekanntschaft am Platze und in der Umgegend, Thätigkeit und bekannte Recht­lichkeit, wohingegen Kaution nicht verlangt wird.

Das Geschäft wird, mit Umsicht geführt, einen beträchtlichen Nutzen für den Agenten abgeben.

Reflectirende wenden sich in portofreien Briefen an die Herren

Baaqöe Cnmp. in Hamburg.

282) Wohmmgsverän-ernng.

Daß ich meine bisherige Wohnung in dem Pistorschen Hause an der Kühgasse verlassen habe und nun bei meiner Mutter, Wwe. Loos in der Zudengasse, wohne, zeige ich hiemit ergebcnst an.

Georg Loos, Buchbinder.

268) Wohmmgsveränderung.

Meinen rcsp. Gönnern zeige ich hiemit an, daß ich mein seitheriges Wohnhaus auf dem 'Asterweg durch Verkauf verlassen und jetzt Vas der nach Offenbach verehelichten Sophie Petri, auch auf dem Asterweg, bezogen habe.

H. Schneider, Schneidermeister.

272) Emladrurg zum Tarrzimterricht.

Einem hiesigen kochzuverehrenden Publikum zeige ich hiermit ergebcnst an, daß ich beabsich­tige, mit Anfang Mai d. I. meinen Lebr-Cursus in der böhern Tanzkunst in hiesiger Stadt wie­der zu eröffnen.

Diejenigen rcsp. Eltern, welche gesonnen sind, ihre Söhne und Töchter meinem Unterrichte gü­tigst anzuvcrtrauen, werden hiermit höflichst er­sucht, sich gefälligst auf dem Circulair, welches bei Herrn I. Nicolai auf dem Neuenweg zur Ansicht bereit liegt, zu unterzeichnen.

Da ich so glücklich war, im vorigen Jahre mich der ungethciltcn Zufriedenheit der rcsp. El­tern , welche mich mit ihrem gütigen Vertrauen beehrten, zu erfreuen, so schmeichle ich mir, auch dieses Jahr auf eine gütige und zahlreiche Theil« nähme hoffen zu dürfen. Da ich aber nur auf dem Wege der Subscription zu dieser Ueberzeu- gung gelangen kann, so bitte ich die rcsp. In­teressenten, sich gefälligst baldmöglichst auf der Subscriptionsliste, wo die nähern Bedingungen einzuschen sind, zu unterzeichnen.

L. Liebich,

Lehrer der Tanzkunst und Gymnastik am Herzogl. Gymnasium zu Weilburg.

267) Ilm verflossenen Sonntag Abend ist vom Waütkor bis in die Brandgasse ein Wollemouslin- Halstuch verloren gegangen. Der ehrliche Fin­der wird gebeten, es gegen eine Belohnung an die Erpeditivn d. Bl. abzugeben.

284) Jeden Nachmittag 4 Uhr geht ein Familienwagen von Gießen nach Marburg, am Gasthaus vom Rappen ab. Preis ä Person 54 fr.