Ausgabe 
7.3.1840
 
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gleich die Kapitalien angeblich abgetragen, im Hypothekenbuch nicht gelöscht worden sind.

Es werden daher alle, welche Ansprüche an gedachte Hypotheken bilden zu können glauben, aufgefordert, solche sogewiß binnen vier Wochen, vom 10. März d. I. an gerechnet, dahier geltend zu machen, als sonst die Hypotheken als abge­tragen betrachtet, im Hypothekenbuch gelöscht und die betreffenden Kaufbriefe unbedingt bestätigt werden. Gießen am 25. Februar 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m p e r t.

249) Joh. Georg Müller am Ende zu Lang­göns, hat am 27. November 1789 ein Kapital von 75 fl., unter Verpfändung seiner Hosraithe in der Obergasse gelegen, bei Konrad Plüsch da­selbst ausgenommen; dieses Kapital soll abgetra­gen, die Verbriefung aber verloren worden sein, daher man Diejenigen, welche Ansprüche aus dieser Verpfändung haben, auffordcrt, binnen 6 Wochen dieselben dahier anzumelden, widrigen­falls nach Ablauf der Frist die Obligation mor- tificirt und der Eintrag im Hypothenbnch gelöscht werden wird.

Gießen den 11. Februar 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

Versteigerungen.

250) Donnerstag den 19. März d. I., Vor­mittags 10 Uhr, soll der dem Balthasar Arnold zugehörige Garten am obersten Riegelpsad:

338 Klstr. oder 99 Ruth, haltend, zehntfrei, im Zwangswege meistbietend versteigert werden.

Gießen den 4. Februar 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

286) Fruchlversteigerung bei dem Rentamte Gladenbach.

Mittwoch den 18. März d. I., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Gasthanse zum Blanken­stein dahier:

30 Malter Korn,

35 Gerste und

200 Hafer,

öffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach den 1. März 1840.

Großh. Hess. Rentamt das. v. Gehren.

252) Montag den 9. März d. I., Vormit­tags 10 Uhr, soll in dem hiesigen Bürgechos- pital die Lieferung der Waaren, welche zu een

Kleidern der auf Pfingsten confirmirt werdenden Armenkinder erforderlich sind, an den Wenigst­nehmenden versteigert werden. Auch soll die Lie­ferung von 142 Ellen Barchent und 40 Ellen Zwillich für das hiesige Bürgerhospital mitver­steigert werden.

Gießen den 4. März 1840.

Der Rechner Lauer.

269) Montag den 9. März d. Z., Morgens 9 Uhr, sollen im Gießener Stadtwald, Distrikt Philosophenwald, Ursulum, Venusberg und Grün- bcrgersrraße, nachstehende Holzsorten, als:

64 Stecken Eichen-Scheidholz,

91 Eichen-Prügelholz,

8-j Eichen-Klotzholz,

34 Eichen-Stockholz,

800 Wellen Eicheu-Neisbolz,

33£ Stecken Kiefcrn-Schcidholz,

67-1 tr Kiefern-Prügelholz,

46^ Kiefern-Stockholz,

6625 Wellen Kiefern-Rcisholz,

214 Fichten-Reisholz,

25 Lirken-Reisholz,

50 Wcid'en-Reisholz,

50 Kiefern-Reisholz, gemischt

mit Fichten,

16 Eichen-Stämme,

14 Fichten-Stämmc,

14 Kiefern-Stämme,

15 Fichten-Stangen und

790 Kiefern-Stangen,

öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Der Zusammenkunftsort ist auf dem ehema­ligen Ererzirplatz.

Gießen den 5. März 1840.

I. V. d. B. der Beigeordnete Christian Schneider.

Versteigerung in -em Pfandhause

285) Giessen.

Donnerstag den 12. März d. 3>, Nachmit­tags von 2 bis 4 Uhr, sowie an den durch die Schelle weiter bekannt gemacht werdenden Tagen, sollen in der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, die bis Ende Januar dieses Jahres, einschließ­lich verfallenen und in nachfolgendem Verzeich- niß enthaltenen Pfänder, gegen gleichbaare Zah­lung meistbietend versteigert werden.

Gießen den 5. März 1840.

Die Psandhaus-Verwaltung. Bieler. Pfeil.