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Zu vermiethen.
742) In meinem neu erbauten Hause in der Katharinengasse sind zwei kleine Familienwoh« nungen zu vcrmietben, die eine besteht in einer Stube mit Kabinet und Küche u. s. w., die andere in einer Stube mit Küche u. s. w.
Gottlieb Strauch, Maurermeister.
743) Mein Wohnhaus in Wieseck sammt Garten, 7* Morgen haltend, steht aus freier Hand zu verkaufen ober zu vermiethen, und kann dasselbe in der Mitte Juli d. Z. bezogen werden. L. Kliebe.
738) Mein Wohnhaus in der Erlengasse, für eint Familie bequem eingerichtet, sowie einige Zimmer in meinem Hause auf dem Kreuz, sind zu vermiethen und könne» sogleich bezogen werden
I. L. C. Münch.'
761) In der Nähe des Selrersthors ist eine geräumige, aus 5 tapeziiten Zimmern bestehende Familienwohnung, die sogleich bezogen werden kann, zu vermiethen. Näheres bei Ausgeber dieses
741) Eine halbe Scheuer ist zu vermiethen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses.
Vermischte Nachrichten.
733) Die Mitglieder des hiesigen Bade-Vereins werden hierdurch benachrichtigt, daß die Badehäuser nunmehr auf dem diesseitigen Ufer zum Gebrauch bereit stehen — und daß bezüglich der Eintrittsgelder und Beiträge die Anordnungen des Ausschusses vom 20ten Juni 1839 auch für das Jahr 1840 beibehalten werden.
Nach diesen beträgt
1) das Eintrittsgeld neuer ordentlicher Mitglieder 1 fl. 12 fr.,
2) der Beitrag der ordentlichen Mitglieder 36 fr.,
3) der Beitrag ausserordentlicher Mitglieder, welche Söhne ordentlicher Mitglieder sind, 40 fr., der Beitrag der andern außerordentlichen Mitglieder 1 fl. 12 fr.
4) Mitglieder, deren weibliche Familie das Frauenbad benutzt, bezahlen einen besonder» Beitrag von 2 fl., eben so viel die
Wittwen oder unverheiratheten Töchter früherer Mitglieder; Nichtmitglieder bezahlen für die Benutzung des Frauenbadcö von Seiten ihrer weiblichen Familie 3 fl., Wittwen oder unverbeiratbcte Töchter von Nicht- mitgliedcrn 2 fl. 42 fr.
Anmeldungen zum Beitritt werden, wie früher, bei der Direktion gemacht.
Gießen den 4ten Juni 1840.
Der Vorstand des Bade-Vereins.
734) Bei Unterzeichnetem steht ein Schwar- zischer Dampf - Maisch - Destillir - Apparat, nach Construction F. 3 gefertigt, den Interessenten zur Ansicht einige Tage in meiner Werfstätte offen. C. L. Kirf ch,
Kupferschmied in Gießen.
729) Die Verloosung des Großh. Hess. An- lehens von
6 Millionen und 500,000 Gulden geschieht den 1. Juli d. I.; die Prämien darin sind: 1 ä 50,000, 1 ä 10,000, 1 ä 5000, 1 ä 3000, 6 a 1000, 10 ä 400 , 20 ä 200, 6 ä 100 Gulden u. s. w.; im Ganzen 1500 Prämien, in einem Betrage von 200,700 Gulden. —
Dazu sind Original- 50 Gulden-Loose bei Unterzeichnetem, das Stück - 5 fl. zu vermiethen, können aber nur gegen Unterlegung von 70 fl., oder von einem andern Staatspapiere in demselben Wcrthe abgegeben werden; der unter, legte Betrag, resp. das unterlegte Staatspapier wird jedoch, mit Abzug von 5 fl., nach der Ziehung, wenn das Loos nicht herausgekommcn, gegen das Original- 50 Gulden-Loos wieder rur^ gegeben. @ g. Reiß,
wohnhaft in der Wallkhorstraße,
Lit A M 78.
745) In Lit. D M. 11 auf der Mäusburg werden noch einige Theilnehmer zum Frankfurter Journal gesucht.
720) Offene Stelle.
Für eine» mit guten Zeugnissen versehenen Hausburschen ist eine Stelle offen. Das Nähere bei Ausgeber dieses.
727) Ein Kindermädchen, welches zugleich mit bäuslichen Arbeiten umgehen kann, wird in Dienst gesucht. Ausgeber dieses sagt wo''


