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12S0) In höherem Auftrag bringe ich hierdurch pir öffentlichen Kenntnis, daß das Gehe» in Waldungen ohne besonderen Nothfall an Stel- len, welche wegen Vorbereitung zur Waldkultur oder weil sie mit jungem Holze bewachsen, mit Strohwischen oder mit Heeggräben bezeichnet sind, ausserhalb der erlaubten Wege bel 45 fr. Strafe verboten ist. Gieße» den 29. Sept. 4840.
Der Bürgermeister Schneider/
1317) Die bei dem Hauptmann Raabe', scheu Zehnten betheiligten Grundbesitzer, welche mit der Art der Erledigung von den, zu den Zehntqcschossen gemachten Beschwerden und Bemerkungen nickt zufrieden gestellt sind, haben dies innerhalb 8 Tagen auf der Burgermeisterer anrureiqen, weil nach Ablauf dieser Zeit angenommen wird, daß irgend eine Beschwerde oder oin Anstand gegen den Inhalt der Zehntgeschosse nicht mehr bestehe.
Gießen den 1- Oktober 1840.
Der Großherzogl. Bürgermeister Schneider.
der Gemeinde Gießen, Distrikten: Annaberg, Faulerboden, Magnuswäldchen und zwischen dem Anneröder Weg und der alten Steinbacher Straße
71 Stecken Buchen-Scheidholz,
61 — — Prügelholz,
2| — — Stvckholz,
225 Gebund — Wellen,
16 Stecken Eichen - Scheidholz,
241 — — Prügelholz,
151 — — Stockholz,
825 Gehund — Wellen,
1 Stecken Kiefern-Scheidholz,
1 — — Prügclholz,
2 — — Stockholz,
1100 Gebund — Wellen,
25 — Fichten —
205 Cubikfuß oder 12 Eichen-Stämme,
138 Cubikfuß oder 6 Kiefernstämme,
■' 281 Cubikfuß oder 22 Fichtenstangen,
7 Fichtenstangen mit 13 Cubikfuß,
374 Cuvikf. oder 75 Dornwellen, so wie eine eichene Hütte im Philosophenwald,
an den Meistbietenden versteigert werden.
1296) Die jährliche ständige Zinsabgabe von den in lebenslänglichem Besitz der Bürger befindlichen Trieb- und Wiesenvierkeln, so wie die ständigen Grundzinsen, sind innerhalb der nächsten 8 Tage an die Stadtkasse zu berichtigen.
Gießen den 30. September 1840.
p Der Stadtrechner
R e r n.
Versteigerungen.
1295) Der der Stadt gehörige Keller unter dem ehemals Seippsschen Hause soll Montag den 5. Oktober, Vormittags 9 Uhr, au) unbestimmte Zeit verpacktet werden.
Gießen den 1. Oktober 1840.
Der Großh. Bürgermet^er ■ Schneider.
1318) Die Fertigung von 2 Wäfferungsschleußcn in die städtiscken Wiesen am Altentisch, sollen Montag den 5. Oktober d. Z., Vormittags 8 Uhr, auf dem Rathhaus an den Wenigst,fordernden vergeben werden.
Voranschlag 72 fl.
Gießen den 1. Oktober 1840.
Der Großherzogl. Bürgermeister Schneider.
"* 1294) Mittwoch den 7. Oktober d. I., Vormittags nm 9 Uhr, sotten in dem Gemeindewald
Der Zusammcnkunftsort ist aus dem alten Anne- röder Weg an der ersten Schneiße.
Gießen Len 30. September 1840.
Der Großh. Bürgermeister Schneider.
1302) Die für den hiesigen Universitäls- Marstall für das Jahr 1841. erforderliche Fou- rage soll auf dem Wege der Soumission vcrge- den und die Soumission, welche unter der Aufschrift „ Fouragelieferung " verschlossen ein- gegeben werden müssen, den 19. d. M., Vormit- rags 10 Uhr, von der unterzeichneten Stelle kr- Lffnet werden.
Indem man hierzu Liebhaber einladet, bemerkt man zugleich, daß die Bedingungen für die Lieferung bei der unterzeichneten Stelle jeden Tag eingeschen werden können.
Gießen den 2. Oktober 1840. ,
Der Großhl. Hess. Universitätsrechner Martin.
1281) Donnerstag den 22. . Oktober lausenden Jahres, des Vormittags um 9 Uhr, soll die Lieferung von 2Q0 Stecken buchenem Scheidholze, welche für die Maricnfchloffer Anstalt nö- thig sind, öffentlich an den Wenigstnehmendcn in meiner Wohnung dahier versteigert werden. Indem rch dieses hiermit zu öffentlicher Kenntniß bringe, füge ich gleichzeitig die Bemerkung hinzu: daß derjenige, welcher bei der Versteigerung mitbie-


