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Ein Knabe von fünf Jahren hatte eine Menge von den rothen Beeren taumS gegessen, worauf er fass über den ganzen Körper Flecken , wie Flöhbisse groß, bekam, die aber von ganz dunkler Farbe, wie Petechien von der schlimmsten Art, waren. Dabei befand er sich inzwischen ganz munter, äusser daß er etwa- gedunsen und bleich aussah, und voll und heiser auf der Brust war. Nach und nach verlor er immer mehr von seinen Kräften, konnte nicht auf den Füssen stehen, und nach einigen Tagen äufferte sich etwas Fieber. Seine Rippen finaen an , besonder- die Oberlippe, sehr zu schwellen, und eine schwarzbraune Farbe anjunehmen., End, lich stellte sich auf einmal eine äusserste Schwäche ein , die sich in ungefähr sechs- 'zehn Stunden mit dem Tode endigte. Die ganze Krankheit hatte vierzehn Tage gedauert.
Unßlßd8 durch stark riechende Blumen.
Alle Blumen, die «inen starken, wiewohl angenehmen / Geruch von sich geben, nehmen den Kopf ein, betäuben, verursa- ehen Kopfweh, Schwindel, Ohnmächten, Schlagfluß und den Tod, wenn man viele solcher Blumen in einem kleinen Zimmer stehen hat, zumal die Nackt durch, wo Fenster und Thüren geschlossen sind. Es ist daher immer gefährlich für Gesundheit und Leben, im Scklafgewach Blumento- pfe mit wohlriechenden Blumen die Nacht durch stehen zu lassen; dergleichen Blumen sind: Rosen, weisse Lilien, Violen, Nelken und dergleichen mehr, kurz, olle Blumen mit einem durchdringenden Geruch.
Schon längst bekannt ist da- Unglück Mer Dame, die eine Schussel voll Violen wahrend der Nacht in ihrem Schlafzimmer behielt und vom Schlagstuß getroffen wurde und starb.
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Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.
Dienstag den i7ten künftigen Monat- September Morgens lvUhr, soll auf dahiesigem Rathhau-, da- dem Burger und Rothgerber Johann Caspar Vetzb^rger zu- stehende Wohnhaus mit SkaUung und Hausgarten, in der Löwen - Gasse, neben Stadlhauptmann Kempfs Erben und Johann Andreas Fröhlich gelegen , sodann 1/4 Morgen Garten am Crofdorfer Weg neben Conrad Pepler und Johann Heinrich Müller gelegen, dringender Schulden halben öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden- so hierdurch zu feder- manns Nachricht bekannt gemacht wird. Giessen den 19 August 1799.
Fürstl. Hessisches Oberamt daselbst. Ra yß.
2) Das dem Corpora! Jacobi im Leib- grenadier-Bataillon des hechlöblichen Hes- ser-Casselischen Regiment- Garde zugehörigen vor Grüningen gelegenen Güther (ollen. Montag den Uten November diese- Jahres bei hiesigem Amte an den Meist- bletenden versteigert werken.
Da nun zugleich nöthig befunden worden, alle diejenigen, welche an jenen Gü- thern rechtliche Ansprüche haben, vorzula- den, so werden solche hiedurch aufgefodert, in besagtem Termine ihre Ansprüche entweder in Person, oder durch ordnungs-- mäsig Bevollmächtigte anzuzeigen, und gehörig zu begründen, mit der Warnung, daß im Unterlassungsfälle den Rechten nach auf Präclusion wird erkannt werken. Grüningen am 17- August 1799.
Hesten - Casselisches Amt. Happel.
3) Man sucht ein gute- Fortepiano und man bittet bei der Ausfertigung dieses JntelligenzblattS diesfalls um Nachricht.
Auch ist ebenfalls daselbst ein Verzeichnis


