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Gedanken

tineö JLaien in Oer Hydraulik, gelegen: beithcb Oer webransfalten in Oer XTacbt Oes 23cen Februars O» I. Oazu angefacht.

Verfolg.

jn heigeren Zeiten gierige diese- wohl «N, wenn schon der Müllerden Fluthgang au- Privat - Interesse geschlossen hielte und also den 41 1/2 $u6 Weite nur noch 8 i/z Fus zum Durchgang übria ließe. Unver. antwortlich aber ist es, daß in allen Flu- then, wenn solche schon vor den Thoren stunden und also schon lange vorher alle Schützen, sowohl der Fluth- als Mahl­gängen aufgezogen seyn sollten, der Mül­ler fast redesmal, mittelst obrigkeitlichen Drohungen, daß dessen Widerspenstigkeit geahndet werden würde, zum Aufzug VeS FluthgangS gezwungen werden muß.

Darinnen also, daß die Wiesek, nach, dem sie die Benennung Siechbach angenom­men , sich gegen ihre Mündung in den Lahn­strohm je mchr und mehr zuspitzt, liegt platterdings der Grund ihrer, in gerin- Aerem Maase ganz gedeihlichen bei sol. ehen Umständen aber, sehr verderblichen Überschwemmungen, der längere Aufent­halt demselben in unfern Auen, und die Gefahr, daß wenn nachher die Lahn au»- tritt, sich diese mit jener vereinigen so­hin uns in fürchterliche Erwartungen se. tzen könne.

Die Weise, wie diesem Hebet alchelf- liche Maase ertheitt werden könne, werde ich nun hier anfüqen und solche dem Ur- theil jedes Verständigen und tiefer seyen- den überlassen.

Der Siechbach m^ß ein ihrem Zustuß angemessener Ar>z >g gegeben werden Da aber d»e Oefnunq links der Rühlmühle ohne qr.ofen Verlust des Stadt Aerariums, der ihm am gegenseitigen Ufer belegenen Schneitmühle wegen, nicht erweitert wer-

den kann; so wäre da- am wenigsten kost­spielige und doch die Fortschaffung der Vorwasser gewiß dezwetkende Mittel dieses: daß hinter der Mündung des Pulver- grabens , oder zwischen'dieser und der Rühlmühle, aus der Siechdach, und zwar am schiklichsten durch den Plok- jetzo Seipischen Garten, ein vhnge- ^ähr qvFus langer Graben, die Pro­portion seiner Weite nach obiger Ver- gleichunq des Ab - und Zugangs ge­nommen, geschnitten und in den rechts um die Rühlmühle sich schlangelnden hohlen Weg geleitet werde.

Dieser Weg liegt lief, ist schräge bis zum Mühlgraben qep.'astert und die Aohänge darinnen mit St-chplastern versehen. D-eS führt auf die V rmulhung, daß derselbe vormals ein Sbeil eines zu dem nemlichen Behuf abgestochenen Grabens gewesen siyn mag. Diese Vermuthung wird noch da­durch bestärkt, weil eine gewisse schmale Vertiefung durch die Wiese des eben ge­nannten Plokischen Gartens Rudera eines solchen Grabens gewesen zu seyn scheinen, welcher durch das anhaltende Anbauender A»°ß,r mit »n 3,:t ,b,n so D,rf«mmtn, au« ivr kohn durch die kicht,nou jur Stadt, an d,ff,ii Derfülluu, frlbll oor 0bng,sähr funfiio Iah.

ten Handreichung qethan habe. U ;

. Mit der Fertigung dieses Grabens wäre also die Slokkung der Vorwasser vor der Oefnu.^-zwischen beiden Mühlen in so weit a-hot)kn/ wenn nicht hinter denselben der Mühlgraben in neueren feiten fru-ch *>ae ^uen und Verzäunung mit leben­digen Weiden also vereng! worden wäre, dast dieser nicht einmal mehrdieHalfte der Weite von der Oefnung zwischen den Mühlen bat Daß diesen Graben nicht die Natur aebik' der . vielmehr durch Kunst zum Bestand dtt Muhle, und um dessen Schnelliak-,t wil­len geradeaus, zur Lahn gezogen wordem davon lasse ich mich das Gkgenlheil nicht

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