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lassen, diese Laug? unter düs durchgcsei- hrle Talgzugleßm, uao eine halbe Stunde damit kochen ju lassen. Die davon ge­gossenen und selbst gezogenen L'.chtcr über­treffen die schönsten Russischen.

Die beste Zeit zum Ziehen und Gie-- ßen ist der Winter, wenn es nicht sehr kalt ist. Denn bei großer K«lte zersprin­gen entweder dir Lichter sehr leicht, oder es bleiben, wenn das Unschlitt friert, ganze Stückeln den Formen hangen. Im Som­mer aber erkaltet das Unschlitt zu schner, und die Lichter gehen ebenfalls nicht gut aus den Formen, welches man durch Ein­tauchen der Formen in warmes Wasser er­leichtern kann.

Die gegossenen Lichter verdienen aller­dings den Vorzug vor den gezogenen ; denn abgerechnet, daß sie langer brennen, so geben sie auch durchgehends eine gleiche Helle, indem sie von oben bis unten hin­aus ziemlich gleiche Dicke haben; auch scheint es , daß sie, selbst bei gleicher Güte Des Unschlitts, doch weniger, als die ge­zogenen, dampfen.

Bekanntmgchang von verschiedenen Sacken.

i) Da am i8ten dieses des Abends zwischen hier und Langgöns einem frem- den Reisenden ein Koffer von der Chaise abgeschnitten worden, worinnen nachbe- meldete Sachen gewesen, als

I) ein Schlafrock von braunem Zitz,

2) zwe> feine Oberhemden von hollän­dischem Leinwand, eins mit und eins ohne Manschetten,

3) drei Unterhemden mit Halskrausen, wovon elns noch ungetragen. Eins mit E. R. roth und zwei mit A. R. blau be­zeichnet ,

4) ein Paar neue schwarze seidene Strümpfe,

5) ein Paar Weisse seidene ditto, ge­waschen ,

6) drei Pair mehrte seidene Strümpfe mit emgestrick:en Füßen,

7) ein Paar ferne weisse Strümpfe von Spinal,

8) zwei Paar ganz neue gestrickte große Mannsstrümpfe, E. K. gezeichnet,

9) vier Paar ganz feine gewebene baum­wollene Mannsstrumpfe, wovon 2 Paar noch nicht getragen,

10) ein Paar ditto angestrickt und ge­tragen ,

11) drei Paar Beinkleider-Schnallen von Stahl, wovon 1 Paar von feiner eng­lischer Arbeit, auf brilliant An gemacht,

12) zwei Paar neue tuchene Beinklei­der, 1 Paar von grauem, das andere Paar von dunkelbraun mehrt Tuch,

13) ein Paar ganz neue schwarze sei­dene Beinkleider, und ein Gilet vom nem- lichen Zeug,

14) zwei Paar englische gestrickte graue Beinkleider, wovon ein Paar ganz sein ,

1$) zwei Sommer - Gilets von gestreif­tem Mousselinet, wovon eine abgeschmujt,

16) ein Gilet von englischem Casimir, wovon der Grund hellgelb mit grünen Blümchen,

17) ein ditto von fein englisch Casimir, mit weissen verschlungenen und Lila Strei­fen und Barchent gefüttert, ganz neu,

18) ein G'let von Winter - Mansche- ster, abgetragen,

9) ein ditto von grau und weisser Ka­ninchenwolle f mit hellgelb uud hellblauett Streiken, gestrickt,

20) drei Paar leinene Unterbeinkleider,

2i) sechsSacktücher, wovon 3 weiß und blau, l roth und blau, r ganz weissee und ein ditto mit rothen Streifen,

22) acht Mousselin - Halstücher mit Streifen,

23) zwei weisse halbe Halstücher von Leinwand,

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