r?. Januar. 1798.
Nn IV.
Giesser JnttlligcnMtt
Mehlspeisen.
XIl.
von der praktischen Kunst das Leben zu verlängern.
(Auszug aus Haselant).) * * . *
und unnützen Flüssigkeiten / sondern sie ist auch eines der wichtigsten Restaurationk- witlel unser- Körpers, wodurch uns aus der Luft eine Menge feiner und geistiger Destandtbeile zuqeführt werden sollen. — Unreinlichkeit deteriorirt den Menschen physisch und moralisch.
Auch ist nicht zu vergessen, daß die Haut das Hauptorgan der Crisen seyn soll.
Die Menschen sehen in der Hautbesorgung mehr auf ihre Thiere, als auf sich selbst.
Die Regeln zur Erhaltung der Reinlichkeit und eines gesunden lebendigen Zustander der Haut, sind sehr leicht und em- fach: Man wechsle das Waschzeug, die Kleidungen und'Betten öftere; man halte nicht nur Gesicht und Hände rein, sondern was-re auch täglich den ganzen Körper; überdies bade man sich Jahr aus ^ahr ein all? Wochen wenigstens einmal in lauen Wasser. ( Wollte Gott, daß bi? Badehau. (er an allen Orten wieder in Gang gefetzt würden, so wie sie in den vorigen ^ah» Hunderten überall gewöhnlich waren. — Das Seebad hat freilich seinen vorzüglichen Nutzen.)
Ferner, man trage Kleidungen, die die Haut nicht schwachen, und die aus- dünstenden Materien leicht durchlassen. Die schädlichsten Kleidungen sind also die Pelze. — Weit besser ist iedoch das Englische Pelzzeuq, als unser gewöhnliches. Man mache sich fleisig körperliche Bewegung. Man vermeide solche Speisen, die nicht gut perspiriren, als fett unausgedackne
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Verfolg.
XL Reinlichkeit und Hautkultur.
Die Reinlichkeit entfernt alles, was unsere Natur als unnütz oder verdorben von sich abgesondert hat, so wie alles de Art, was von aussen unsrer Ooerfiache witgetheilt werden könnte.
Die Hautkultur ist ein wesentlicher Theil davon, und besteht in einer solchen Behandlung der Haut von fugend auf, wodurch dieselbe lebendig, that,g und gangbar erhalten wird.
Wir müssen unsere Haut als emS der wichtigsten Organe unsers Körpers betrach. len, ohne dessen unaufhörliche Thatigkelt, I^erSefunWit, noch lange.Jeben b.fft« ben kann. Sie ist das größte Reinigung«- miuelunfer. Sfr»«. - «• *<*.«* babei der Sinn des Gefühls. — D'egro Here und geringere Empfänglichkeit für Krankheiten hangt daher gar sehr von der Haut ab, und wessen Haut zu geschwächt ooer erschlafft ist, der bat gewöhnlich eine »u feine und unnatürliche Empfindlichkeit derselben, wodurch ee denn kommt, daß er ,ede kleine Veränderung der Witterung, ied'S Znglüftgen, auf eine höchst unangenehme Weift, in seinem Innern bemerkt und zulczt ein wahres Barometer wird. Man nennt dies die rheumatische Consti- tUIt92)urd) die Haut entledigt sich nicht nur der Körper vorzüglich der überflüssigen


