Ausgabe 
20.1.1798
 
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) II ( "*

nicht dur ch verschiedene Bewegungen dazu

geschickt gemacht habe.

4) Durch eine lange anhaltende stra­paziöse Reise wird der wahre Endzweck ver­fehlt. Vorzüglich vermeide man da» Rei­fen bei Nacht. .

5) Man mißbrauche die R'ssen mcht durch Ueberladungen Del Magens. Die Speisen und Getränke muß man, fo viel wie möglich, nach der Witterung, nachher E Hitzung oder Erkältung , wählen. Die schlechten Wasser kann man durch Zitrone, Eitronenzucker und Kohlenpulver verbes­sern.

6) Man vermeide überhaupt uberma- sige Anstrengung und Verschwendung der Kräfte.

7) Man vermeide , so viel wie mög­lich, starke Abwechselungen von Kalte und Hitze.

8) Die Reinlichkeit ist auf Reisen doppelt nöthig.

9) Bei kalter Witterung und schon überhaupt früh, kann man sich immer eher stärkere Bewegung zumuihen, als bei hei­ser Witterung und des Nachmittags.

io) Personen, die sehr vollblütig oder zu Blutftüssen geneigt sind, müssen sich wegen einer Reise mit ihrem Arzte dsspre- chen.

Der Verfolg künftig.

Bekanmmackayg von verschiedenen Sarden.

i) NachdemeMontagS den 22ten die­ses- Nachmittags 2Uhr, nachstehende, von Barbara Schellin hinterlassene Hauk und Gütherstücke, a!§

i) ein Wohnhaus neben dem Gasthaus zum R>ssen, nebst dm dazu gehörigen Stall in der Maigasse,

2) iy4 Morg. 23 Rut. 5 Sch. Acker auf

der Hohleich, neben Georg Henrich Speyer von Heuchelheim und Georg Noll, halb zchndfrei,

3) 1/2M 37 R. 12Sch. Acker in den Gräben am Gänswinckei tm Cent, neben Johann Henrich Rmn Joh. Sohn zu Klein­linden und Ludwig Lenz,

4) 3/4 Morg. l6 Rut. 8 Sch. Wiest im Gänswinckei, neben Johann Ludwig Weil und Conrad Lenz,

5) 1/2 M. 34$. 2 Sch. Acker zwischen dem Mittelweg' und Landstrast, neben Rath Dodenburgs Erben und Philipp Rcuschling,

6) i/aM. izR. Sch. Acker am Mit­telweg im Cent, neben Rath Bodenburgk Erben Und Georg Ludwig Spiek,

7) 11/4 M. z R. 12 Sch. Wiese in der Stephanemark, icnstits der Wiesseck, ne­ben Hrn. Rathsschöff Busch und Wilhelm Wardig,

S"1 i/4 M. 17 R- 6 Sch Garten am un­tersten Riegelpfad/ neben Georg Peter Stoßen Wittwe und folgendem Stück,

9) 1/4 M. ig Sch. Garten daselbst, ne­ben vorigem Stück und Peter Stvhr ge­legen ,

öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden sollen; als können diejenige, welche witzustreichen gesonnen sind, sich um die bestimmte Zeit in des Hrn. Rathsschöff Wormser» Behausung einfinden, und dek Weiteren sich gewärtigen. Giessen den loten Januar 1798.

Fürstl. Hess. Oberamt daselbst - R a y ß.

2) Bei MagnuS Schäfer Nro 125. stehen 2 ungarische Gstuipferde, l^F.iust hoch, 6 Jahr alt, einzeln oder zusammen, mit oder ohne Gssch rr, zu verkaufen. Liebhaber können sich daselbst melden.

Gorres-