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nicht dur ch verschiedene Bewegungen dazu
geschickt gemacht habe.
4) Durch eine lange anhaltende strapaziöse Reise wird der wahre Endzweck verfehlt. Vorzüglich vermeide man da» Reifen bei Nacht. — .
5) Man mißbrauche die R'ssen mcht durch Ueberladungen Del Magens. Die Speisen und Getränke muß man, fo viel wie möglich, nach der Witterung, nachher E Hitzung oder Erkältung , wählen. Die schlechten Wasser kann man durch Zitrone, Eitronenzucker und Kohlenpulver verbessern.
6) Man vermeide überhaupt uberma- sige Anstrengung und Verschwendung der Kräfte.
7) Man vermeide , so viel wie möglich, starke Abwechselungen von Kalte und Hitze.
8) Die Reinlichkeit ist auf Reisen doppelt nöthig.
9) Bei kalter Witterung und schon überhaupt früh, kann man sich immer eher stärkere Bewegung zumuihen, als bei heiser Witterung und des Nachmittags.
io) Personen, die sehr vollblütig oder zu Blutftüssen geneigt sind, müssen sich wegen einer Reise mit ihrem Arzte dsspre- chen.
Der Verfolg künftig.
Bekanmmackayg von verschiedenen Sarden.
i) NachdemeMontagS den 22ten dieses- Nachmittags 2Uhr, nachstehende, von Barbara Schellin hinterlassene Hauk und Gütherstücke, a!§
i) ein Wohnhaus neben dem Gasthaus zum R>ssen, nebst dm dazu gehörigen Stall in der Maigasse,
2) iy4 Morg. 23 Rut. 5 Sch. Acker auf
der Hohleich, neben Georg Henrich Speyer von Heuchelheim und Georg Noll, halb zchndfrei,
3) 1/2M 37 R. 12Sch. Acker in den Gräben am Gänswinckei tm Cent, neben Johann Henrich Rmn Joh. Sohn zu Kleinlinden und Ludwig Lenz,
4) 3/4 Morg. l6 Rut. 8 Sch. Wiest im Gänswinckei, neben Johann Ludwig Weil und Conrad Lenz,
5) 1/2 M. 34$. 2 Sch. Acker zwischen dem Mittelweg' und Landstrast, neben Rath Dodenburgs Erben und Philipp Rcuschling,
6) i/aM. izR. Sch. Acker am Mittelweg im Cent, neben Rath Bodenburgk Erben Und Georg Ludwig Spiek,
7) 11/4 M. z R. 12 Sch. Wiese in der Stephanemark, icnstits der Wiesseck, neben Hrn. Rathsschöff Busch und Wilhelm Wardig,
S"1 i/4 M. 17 R- 6 Sch Garten am untersten Riegelpfad/ neben Georg Peter Stoßen Wittwe und folgendem Stück,
9) 1/4 M. ig Sch. Garten daselbst, neben vorigem Stück und Peter Stvhr gelegen ,
öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden sollen; als können diejenige, welche witzustreichen gesonnen sind, sich um die bestimmte Zeit in des Hrn. Rathsschöff Wormser» Behausung einfinden, und dek Weiteren sich gewärtigen. Giessen den loten Januar 1798.
Fürstl. Hess. Oberamt daselbst - R a y ß.
2) Bei MagnuS Schäfer Nro 125. stehen 2 ungarische Gstuipferde, l^F.iust hoch, 6 Jahr alt, einzeln oder zusammen, mit oder ohne Gssch rr, zu verkaufen. Liebhaber können sich daselbst melden.
Gorres-


